Freier Wille oder Schicksal? Lenken oder gelenkt werden?

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Eine der häufigsten Leserfragen ist die nach dem „entweder oder“ zwischen Schicksal und freiem Willen: „Ist der eigene Weg nun vorherbestimmt oder kann man ihn frei beeinflussen? Beides kann ja nicht möglich sein?“. Die kurze Antwort ist: doch. Die ausführlichere Antwort liefert dieser Beitrag.

Was versteht man unter Schicksal?

Widmen wir uns zunächst dem Wort Schicksal. Jedes gängige Wörterbuch definiert Schicksal als ein…

„[…] von einer höheren Macht über jemanden Verhängtes, was sich menschlicher Berechnung und menschlichem Einfluss entzieht und das Leben des einzelnen Menschen entscheidend bestimmt“

…oder etwas kürzer formuliert eine…

„Höhere Macht, die das Leben des Menschen bestimmt und lenkt“

Schicksal meint im philosophischen Sinne also tatsächlich den absoluten Determinismus — die Ansicht, dass alles was geschieht (sprich, auch alles „Zukünftige“) durch eindeutige Vorbedingungen vorherbestimmt ist.

Schicksal

Pure Vorherbestimmtheit?

Selbst Philosophen waren sich schon immer chronisch uneins darüber, ob der Mensch von sogenannten „natürlichen“ oder von „göttlichen“ Grundsätzen beeinflusst wird. Beide können für sie in einem diametralen Gegensatz stehen. Doch einen wirklich freien Willen schließen sie beide aus.

Wir können hier aus spiritueller Sicht jedoch schon klar sagen: Die Idee eines Einflusses, die absolut bestimmenden Einfluss auf das Leben eines Menschen hat, dem man sich nicht entziehen kann, ist so nicht existent. Doch hierzu später mehr.

Schauen wir uns zunächst das andere verbreitete Extrem an, den freien Willen.

Was meint man mit dem Freien Willen?

Während man sich beim Schicksal zumindest noch relativ einig über seinen Definitionsraum ist, scheint beim freien Willen alles zu spät.

Jede Disziplin versteht darunter etwas anderes. Juristen verstehen es insbesondere als Einwilligungsfähigkeit. Psychologen meinen damit gern (und völlig richtig), dass man frei auf eine Emotion reagieren könne.

Freier Wille

Völlige Freiheit?

Dann gibt es auch wieder die Philosophen, die das Gegenstück zum Determinismus präsentieren: den Indeterminismus oder die Willensfreiheit.

Er besagt, dass es Ereignisse gibt, die keinen anderen Faktoren unterliegen als dem substanziellen Willen. Doch nach wie vor lässt er die Frage offen, woher dieser Wille stammt, und ob dieser nicht doch wieder nur deterministischen Regeln unterliegt.

Sind beide Konzepte miteinander vereinbar?

Was also darf es sein: lenken oder gelenkt werden? Oder beides abwechselnd? Wenn ja, wonach richtet es sich?

Die sogenannten Inkompatibilisten der Philosophie fordern, dass nur eines stimmen kann: entweder ist alles vorherbestimmt oder überhaupt nichts. Ironischer Weise kommt diese radikale Ansicht der spirituellen Wahrheit deutlich näher als alle sonstigen philosophischen Konstrukte, auch wenn keins von beiden abschließend richtig ist. Paradox, nicht wahr?

Um dem Menschen jedoch noch eine Chance zu geben: Eine neumodischere, psychologisch motivierte und dennoch philosophisch geprägte Ansicht, der Kompatibilismus (extern), besagt, dass der Mensch dann frei handelt, wenn er eine Handlung auch wirklich ausführen möchte. Er könnte dann auch anders handeln, möchte das aber einfach nicht. Nicht ob man determiniert sei, sondern was einen determiniert, ist nach dieser Ansicht die einzig zu klärende Frage.

Dem Dilemma der Vereinbarkeit von vorherbestimmtem Schicksal und radikal freiem Willen ist auch die moderne Hirnforschung auf den Leim gegangen. In einem Experiment erst meinte sie bewiesen zu haben, dass unbewusste Hirnströme unser Handeln bestimmen (extern).

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Später stellte sich bei einem Hirn-Experiment mit erfahrenen Meditierenden jedoch wieder heraus, dass diesen Hirnströmen nicht zwangsläufig gefolgt (extern) werden muss. Somit stand die Debatte wieder am Anfang.

Die spirituelle Sicht auf Schicksal vs. freier Wille

Man kann sehr, sehr lange damit verbringen auf verschiedensten Ebenen der Neurologie, Psychologie und Philosophie darlegen zu wollen, ob die Henne oder das Ei zuerst da waren. Doch man wird mit diesen Mitteln keine zufrieden stellende Antwort finden.

Man versucht hier leider, von der Perspektive einer Fläche auf das Volumen des Quaders zu schließen. Das wird nie gelingen — und das stellt keine Unzulänglichkeit des Verstandes dar: er ist dafür schlichtweg nicht erschaffen worden.

Nur unser Höheres Selbst kann verstehen, wie „Schicksal“ und „freier Wille“ miteinander vereinbar werden. Schauen wir uns dieses spirituelle Paradoxon einmal näher an.

Freier Wille und Schicksal sind für das Höhere Selbst das Selbe

Dein Höheres Selbst hat einen freien Willen. Dieser freie Wille deines Höheren Selbst kann sich für dich als Mensch anfühlen wie dein „Schicksal“. Muss es aber nicht. Was ist damit gemeint?

Du hast dir vor Antritt deines Lebens ein Thema ausgewählt, welches Du erfahren möchtest. Beispielsweise die Transformation einer psychischen Störung. Um dieses Thema erleben zu können wirst Du in eine Familie geboren, die hierfür die notwendigen Grundvoraussetzungen mitbringt. Sie hat einen kleinen Knall. Diesen Knall erbst Du über deine Gene als Bauplan deines physischen Selbst und füllst Sie mit deinem Bewusstsein mit Leben. Malen nach Zahlen.

Jede Lebenssituation mit der Du dann von Geburt an konfrontiert wirst dient diesem Lebensthema. Dein Höheres Selbst navigiert dich (über seinen freien Willen) von einer Station zur nächsten. Du kannst die Art und Weise WIE Du diese Stationen abarbeitest frei wählen. Du kannst rennen, schleichen, Purzelbäume schlagen oder dich auf dem Weg sechs Mal übergeben. Doch Du wirst diese Stationen abarbeiten.

Das ist der Grund, weshalb es keinen Zufall als solchen gibt. Und es ist auch das was die Religionen mit dem „Willen Gottes“ meinen. Dein Höheres Selbst waltet, und Du als Mensch verstehst es nicht. Doch das musst Du auch nicht. Du weißt nichts, und das ist okay so.

Viele Wege - Ein Ziel

Viele Wege – Ein Ziel

Du (dein Höheres Selbst) lebst deinen freien, höheren Willen voll aus. Doch Du als Mensch (dein aktuelles Fahrzeug, deine Inkarnation, deine über Glaubenssätze filternde Ego-Persönlichkeit) hat hierbei nicht immer etwas mit zu reden. Deshalb wirkt es oft als wärst Du einem Schicksal ausgeliefert oder wärst in deinem Willen nicht immer völlig frei, obwohl Du es in anderen Momenten doch (auch als Mensch) wieder bist.

Je weiter Du aufsteigst, desto geringer die Diskrepanz

Die Frage, wo die Grenze zwischen als Mensch „selbst lenken“ und (von deinem Höheren Selbst) „gelenkt werden“ liegt, ist interessant. Doch sie wird zunehmend unbedeutender, je weiter Du dich entwickelst.

Steigerst Du deine Frequenz so weit, dass Du zu 50% im physischen und zu 50% im höheren Selbst existierst, wirst Du immer wissen, wann Du gerade deinem Lebensthema nah bist. Du wirst dann auch immer danach handeln dieses Thema voll auszukosten. Denn alles andere würde dem Sinn deines Lebens widersprechen.

Selbst-bestimmte Freiheit

Selbst-bestimmte Freiheit

Wenn Du an dieser Stelle bist wird die Frage nach dem Unterschied zwischen Schicksal und freiem Willen vollkommen überflüssig. Sie werden das selbe. Denn Du wirst immer das tun wollen für das Du angereist bist. Und es wird eine spielerische Leichtigkeit annehmen.

Karma als Ausgleichsmechanismus

Falls Du dich nun fragst, welche Rolle Karma bei all dem spielt: Halte dir stets vor Augen, dass das was wir Karma nennen nichts weiter ist als ein Ausgleichsmechanismus. Erinnere dich: alles was Du aussendest kommt zu dir zurück. Das bedeutet für die Themen Schicksal und freier Wille: Du wirst als Stationen in deinem Leben immer all das mit einweben, was Du noch ausgleichen darfst.

Es entspricht dem freien Willen deines Höheren Selbst, dein Karma abzuarbeiten.

Denke immer daran: Du hast dein Karma über das was Du gedacht und getan hast einst selbst gewählt. Da Zeit nicht vorhanden ist, unterscheidet sich Karma also in keinster Weise von deinem „selbst gewählten Schicksal“ :-)

Ich hoffe dieser Artikel kann dir dabei helfen zu verstehen, dass die Konzepte „Schicksal“ und „freier Wille“ immer Hand in Hand miteinander gehen. Sie schließen sich nicht aus. Doch streng genommen ist schon ihre Unterscheidung nicht wirklich notwendig.

Übrigens: Wenn Du von einer Höheren Warte aus tatsächlich die Wertschätzung für dein Lebensthema errungen hast und dein Leben noch nicht vorbei ist, kannst Du das Thema deines Lebens auch über den freien Willen deines menschlichen Selbst ändern. Doch das ist ein Thema für einen anderen Beitrag…

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