Die Kräuterheilkunde: Heilpflanzen, Heilkräuter und ihre Wirkung gegen verschiedene Beschwerden

Die Natur ist Lieferant der besten Medizin die wir Menschen uns wünschen können — und die einzige die wir brauchen. Doch natürlich ist es wie mit allen biochemischen Werkzeugen: viel Wissen ist nötig um (a) die Effekte zu erzielen, die gewünscht sind und (b) die zu vermeiden die nicht dazu gehören.

Ein starkes Immunsystem

Gesundheit kommt von innen

Beim Thema Kräuterheilkunde stieß ich jedoch an meine Grenzen. Der Umgang mit Heilkräutern ist eine ganz spezielle Fertigkeit, die als Errungenschaft in vielen Völkern als spezielles (nicht zwangsläufig „geheimes“) Wissen weitergegeben wurde.

Doch wie es das Universum wollte, bekam ich zeitgleich mit der Überlegung zur Erstellung eines Heilkräuter-Artikels eine E-Mail von einem ganz besonderen Menschen — Florentina, einer Herzwandler-Stammleserin. Sie stellt sich und ihren Hintergrund hier vor. Abzüglich dieses ersten Absatzes stammt dieser Beitrag vollständig von ihr. Ich spanne dich auch gar nicht lange auf die Folter und wünsche dir von Herzen viel Spaß!

Inhalte des Beitrags

Die Heilkraft der Kräuter

Ich liebe es, die Wissenschaft mit der Heilkraft der Natur zu verbinden und möchte in den folgenden Zeilen das fast vergessene Heilkräuterwissen wieder zum Leben erwecken.

 Hinweis
Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich keine ausgebildete Chemikerin, Apothekerin, Ernährungsberaterin, Heilpraktikerin oder Kosmetikerin bin. Ich teile auf diesem Blog lediglich meine entwickelten Rezepte, die auf tiefgründiger Recherche basieren. Es sind Rezepte, die ich selbst herstelle, ausprobiere, ggf. anpasse/ergänze und toll genug finde, um sie an Interessierte weiterzugeben. Wenn Du meine Rezepte nutzt tust Du das auf eigene Verantwortung. Auch wird hier explizit keinerlei Heilungsversprechen ausgesprochen. Ohnehin gilt für Herzwandler dieser Haftungsausschluss.

Schon im Kindesalter war ich fasziniert von der Heilung bestimmter Kräuter und später in der Schule gehörte ich zu den wenigsten die von Chemie begeistert waren. Es machte mir unglaublich viel Spaß Gemische herzustellen, Experimente durchzuführen oder die Zusammensetzung bestimmte Stoffe näher zu untersuchen, um damit arbeiten zu können.

Viele Jahre später stellte sich heraus, dass ich mit meinem akkumulierten Pflanzen- und Chemiewissen in der Lage war, selbständig bestimmte Schlussfolgerungen zu ziehen, die sich in Zusammenhang mit den Heilpflanzen und ihren Wirkstoffen bringen ließen.

So lernte ich, wie unser Körper eigentlich funktioniert, welche chemische Reaktionen im Körper ablaufen, welche Pflanzenwirkstoffe welche Krankheiten bekämpfen können, welche Pflanzenmischungen einen Sinn machen können und vieles mehr.

Die Anregung des Immunsystems als Schlüssel zur Heilung

Deswegen ist es wichtig Kräuter und ihre Wirkstoffe zu kennen, denn aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eine einzige Pflanze für mehrere Krankheiten in Frage kommen kann. Mir fiel dann auf, dass ein starkes Immunsystem der Schlüssel für die Bekämpfung aller Krankheiten ist.

Bestimmte Lebensmittel und eine gesunde Ernährung mit Kräutern, Gewürzen und Heilpflanzen können die körpereigene Abwehrkraft nachhaltig stärken und den Organismus vor Krankheitserregern effektiv und ohne Nebenwirkungen schützen.

Kräutertee

Tee mal anders

Für mich war es wie eine Erleuchtung. Ich fing an zu sammeln, habe viel über meist unbekannte Heilkräuter gelesen, probierte selbst viele Kräuter aus und fing an die Pflanzen für Tee, Tinkturen, Salben, Crèmes und Kräuteröle zu verarbeiten.

Die Stärkung des Immunsystems

Es stellt sich also die Frage: mit welchen Pflanzen können wir unser Immunsystem stärken. Hier spielen flavonoidereiche Pflanzen und bestimmte Obstsorten eine wichtige Rolle. Mehr dazu später bei den Flavonoiden.

Bei Schmerzen und Fieber wirkt beispielsweise das Mädesüß (eine meiner Lieblingspflanzen) wahre Wunder. Mädesüß enthält Vorläufersubstanzen der Salicylsäure. Diese Substanzen werden vom Körper in Salicylsäure umgewandelt, ganz natürlich und selbständig.

Die wirksamen Inhaltsstoffe befinden sich in den Mädesüßblüten. Sie enthalten ätherisches Öl, das sich aus Substanzen wie Salicylaldehyd und Salicylsäuremethylester zusammensetzt. Daneben kommen Flavonoide vor, zum Beispiel der Stoff Spiraeosid, sowie Gerbstoffe vom Ellagitannin-Typ.

Die Wirkstoffe von Mädesüß kennt jeder und Du hast bestimmt schon einmal Erfahrungen damit gemacht. Es ist das gute alte Aspirin. Es gibt Menschen die auf Aspirin (Acetylsalicylsäure) allergisch reagieren. Ich kenne aber auch Menschen die zwar auf Aspirin allergisch reagieren aber keine allergische Reaktion auf Mädesüß zeigen. Wie kann das sein?

Dem Körper helfen, sich selbst zu helfen

Mädesüß enthält die Stoffe Salicylaldehyd und Salicylsäuremethylester und keine Acetylsalicylsäure wie Aspirin. Diese zwei Stoffe werden im Körper aufgespalten und erst dann entstehen die bekannte Salicylsäure die wir in Aspirin finden. Das heißt, der Körper wandelt selbst und eigenständig diese zwei Stoffe erst in Salicylsäure um.

Aspirin dagegen enthält schon bei der Herstellung Acetylsalicylsäure. Bei Mädesüß arbeiten die Wirkstoffe in Körper allein und selbständig. Das Immunsystem wird angeregt, weil es etwas tun muss: es muss Stoffe umwandeln. So wie es bei Mädesüß der Fall ist und bei allen anderen Pflanzen auch.

Im Falle von Aspirin hingegen ist nach der Herstellung alles schon vorhanden. Der Körper muss nichts weiter tun, hat keine Aufgaben zu erledigen. So wird das Immunsystem in gewisser Weise umgangen.

Erkennst Du den Unterschied? Unser Körper ist nicht dafür konzipiert, faul auf Heilung durch Pillen und Tabletten zu warten.

Der Koerper und die DNA

Selbstreparatur hat der Körper am besten selbst im Griff

Ein gutes Beispiel aus dem tagtäglichen Leben: Wenn wir immer alles für unsere Kinder erledigen, werden unsere Kinder mit der Zeit faul. Sie finden keine Motivation etwas zu machen, Ziele werden schwer gemeistert, weil sie ganz genau wissen, dass diese Aufgaben ohnehin irgendwann von jemandem erledigt werden.

Genau so funktioniert es auch mit unserem Körper, er muss in der Lage bleiben eigenständig neue Zellen zu regenerieren und zu reproduzieren. Nur so vergisst der Körper nicht, wie er selbstständig arbeiten kann.

Nehmen wir unserem Körper diese Aufgabe zu lange ab, wird das Immunsystem geschwächt. Infekte, Allergien und Autoimmunerkrankungen können die Folge sein. Der Vorteil aller Heilpflanzen ist, dass er den Körper bei der Selbsthilfe unterstützt.

Wenn wir das einmal verstehen, dann haben wir schon sehr viel erreicht. Wir werden die Natur mit anderen Augen betrachten. Wir werden dankbar für das sein das sie uns kostenfrei zu Verfügung stellt. Wir merken mit der Zeit, wie viel Respekt wir den Pflanzen in Sachen Heilung schenken können.

Ich kaufe meine Kräuter und Produkte immer bei dragonspice.de, da ich dort sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Es ist fast alles vorhanden, die Qualität ist hervorragend (auch Bio-Qualität) und vor allem haben sie sehr faire Preise.

Die richtige Heilpflanze für jede Beschwerde

Gleich werden sehr viele Heilpflanzen aufgelistet und beschrieben. Doch jede Pflanze kann der Behandlung von verschiedenen Krankheiten dienen. Gleichzeitig gilt auch, dass jede Krankheit von verschiedenen Pflanzen behandelt werden kann. Die nachfolgende Übersicht dient der Identifizierung der richtigen Heilpflanze für deine Beschwerden:

Ich hoffe, Du findest hierüber die richtige Pflanze für deine Zwecke. Die folgenden Heilpflanzen helfen aber auch bei anderen Beschwerden und ich habe mich bemüht, alles vollständig aufzuführen. Auch falls Du dich allgemein belesen möchtest, kannst Du ab hier gern einfach alle Heilpflanzen nacheinander durchgehen und schauen was es dir geben kann.

Viel Spaß dabei! :)

Die Heilpflanzen und Heilkräuter

Viele der folgenden Pflanzen sind kaum bekannt und von der Industrie wenig erforscht. Dennoch ist ihre Wirkung unglaublich stark. Ich arbeite täglich damit — beispielsweise mit Mädesüß, Rosenwurz, Parakresse, Pestwurz, Goldrute, Malvenblüten, Weidenrinde, Kapuzinnerkresse u.v.m.

Manche Pflanzen sind in Deutschland nicht zugelassen, oder nur als Kapseln in der Apotheke erhältlich. Ich werde dir auch nicht raten, sie gezielt zu beschaffen. Prüfe über Herz und Verstand, welche Information dir dienlich sein kann.

Heilpflanzen und Heilkraeuter

Versteckte Heilkräfte

Verschiedene Krankheiten lassen sich damit meines Erachtens jedoch sehr gut bekämpfen — wie beispielsweise allgemeine Schmerzen, Kopf und Migräne, Haarausfall, Depressionen und Stress, die Verbesserung der Konzentration und die Steigerung der allgemeinen Leistungsfähigkeit (in der Schule, auf der Arbeit etc.). Aber auch Blasenentzündungen, Prostata, Warzen und vieles mehr — und das alles auf ganz natürliche Weise.

Die Afrikanische Schwarzbohne (Griffonia simplicifolia) — Die Glückspflanze

Griffonia simplicifolia ist eine Kletterpflanze, die in Westafrika beheimatet ist. Aus medizinischer Sicht ist sie interessant, weil der Stoff 5-HTP isoliert wird, der als Serotonin-Vorstufe auf natürliche Weise den Serotonin-Spiegel in menschlicher Körper anhebt.

Die Samen der Pflanze bestehen zu ca. 20% aus 5-HTP und sie werden zu Pulver weiter verarbeitet. Extrakte aus dieser Pflanze können daher als natürliche Antidepressiva dienen, bei Schlaf und Stimmungsproblemen (Depressionen, Ängsten, Unruhezustände ) erzielen sie ebenfalls sehr gute Ergebnisse. Selbst für ADHS-Patienten sollen die Extrakte sehr gut helfen. Außerdem haben viele Anwender positive Ergebnisse bei chronischen Schmerzen und Migräne erzielt.

Bitte vergiss nicht, dass 5-HTP ein Nahrungsergänzungsprodukt und kein Arzneimittel ist. Die Pflanze an sich gibt es nicht in Deutschland zu kaufen, jedoch sind Kapsulen mit dem Wirkstoff 5-HTP auf dem Markt. Wie ich schon oben erwähnt habe, halte ich von Kapsulen nicht viel, eine Freundin ist davon jedoch begeistert.

Ich habe viele Rezessionen von Anwender gelesen und mir ist aufgefallen, dass ganz unterschiedlich auf 5-HTP reagiert wird und die Dosierung eine sehr wichtige Rolle spielt.

Wir wissen, dass der Körper nun mal bei jedem anders reagiert, daher achte bitte darauf, wofür du es verwenden möchtest. Ich betone es immer wieder, „weniger ist manchmal mehr“, der Körper muss sich auch erst mal an neue Substanzen gewöhnen.

Du kannst die afrikanische Schwarzbohne gern mit folgenden Dosierungen einsetzen

  • Depressionen, Kopfschmerzen, Fibromyalgie 2 x 100 mg / Tag (morgens und abends)
  • Gewichtsreduzierung: 2 x 100mg / Tag (morgens und abends, 30 min. vor dem Essen)
  • Schlaflosigkeit: vor dem Schlafengehen, eine Woche lang 100 mg, zweite Woche 150 mg, dritte Woche 200 mg, vierte Woche höchstens 300mg.

Viele Anwendern berichten, dass sie morgens extrem müde sind nachdem sie abends 100 mg angenommen haben und „wie ein Baby geschlafen haben“. Daher empfehle ich für den Tag auf Rosenwurz umzusteigen und schauen wie es wirkt, den wir wissen, dass Rosenwurz richtig „puscht“.

Ich habe meinen Hausarzt gefragt, ob die Mischung von HTP-5 und Rosenwurz gefährlich sein könnte, jedoch konnte er mir keine Antwort geben, da er weder HTP-5 noch Rosenwurz kennt. Wissenschaftliche Studien darüber gibt es nicht, bzw. nicht in dieser Kombination.

Selbst ausprobieren, vorsichtig sein und immer auf den Körper hören!

 Hinweis
Wenn Du merkst, dass Du schon mit 100 mg nachts gut schlafen kannst, dann erhöhe die Dosis bitte nicht noch weiter. Falles mit dieser Dosierung noch nicht klappt, dann bitte etwas Geduld haben und die Dosis langsam erhöhen (das gilt übrigens auch für die Verwendung der Pflanzen). Falls Du Antidepressiva nimmst und Du auf eine Therapie mit HTP-5 umsteigen möchtest, informiere bitte deinen zuständigen Arzt. Beginne bitte auf keinen Fall allein mit dem Umstieg auf HTP-5.

Die Amla-Beere (Amalaki) (Vitamin-C-Bombe)

In Deutschland ist die Beere sehr unbekannt und es gibt sie leider nicht in frischer Form zu kaufen. Man kann sie jedoch in Pulverform und als Öl erwerben.

Amla-Beeren sind großartige Vitamin-C-Lieferanten und wirken:

  • Gut für die Haare (auch in Haarölen enthalten)
  • Verdauungsfördernd
  • Lebertonisch
  • Gut für das Herz
  • Vorbeugend gegen Alterung
  • Abwehrsteigernd
Eine Amla-Beere

Eine Amla-Beere

Die Amla Beere lässt sich verwenden gegen:

  • Hohes Cholesterin
  • Arthrose
  • Krebs
  • Diabetes
  • Übergewicht
  • Durchfall
  • Arteriosklerose
  • Gelenkschmerzen
  • Augenkrankheiten

Ich möchte dir hierzu gern noch einen Geheimtipp von mir mitgeben…

Gesichtsmaske mit Amlapulver

Das Alma-Pulver benutze ich als Gesichtsmaske die gleichzeitig auch als Peeling sehr wirksam ist. Durch den hohen Vitamin-C-Gehalt (Vitamin C — ein essenzieller Nährstoff, der für die Produktion von Kollagen verantwortlich ist), wirkt die Maske regenerierend und hautstraffend. Geschwollene Augen und Augenringe werden gemildert. Vitamin C und Kollagen verjüngen die Haut, indem sie geschädigte Zellen heilen und die Haut straff und geschmeidig machen.

Zur Zubereitung:

  • 1 EL Amlapulver
  • 1 EL Pflegeöl (Avocadoöl, Hanföl (auch selbst mit Sensi Seeds herstellbar), Jojobaöl, Neemöl — je nach Vorliebe)
  • 2-3 Tropfen Vitamin E (Vitamin E braucht dringend Vitamin C, um optimal wirken zu können: Vitamin C belebt Vitamin E)

Zur Anwendung:

  1. Das Pulver in heißem Wasser unterrühren bis eine cremeartige Konsistenz entsteht.
  2. Nach und nach die oben genannten Wirkstoffe dazu geben.
  3. Großzügig auf das Gesicht verteilen, 15 min einwirken lassen, fertig.

Die Bärentraube (natürliches Antibiotikum bei Blasenentzündung)

Die Bärentraubenblätter sind bekannt für ihre antibakterielle Wirkung und werden bei Entzündungen der Harnwege oder Blasenentzündung eingesetzt. Die heilkräftige Wirkung finden wir in den Blättern, die einen hohen Gehalt an Arbutin aufweisen und gleichzeitig einen niedrigen Gehalt an freiem Hydrochinon besitzen.

Die Bärentraube

Die Bärentraube

Die Inhaltsstoffe sind Arbutin (Hydrochinon-Glykosid), Gerbstoffe und Iridoid-Bitterstoffe und wirken stark antibiotisch.

Wieder mal besagen bestimmte Studien, dass aus Arbutin entstehende Hydrochinon soll in höherer Dosierung eine leberschädigende Wirkung haben. Da bin ich wieder eine andere Meinung, (siehe Schöllkraut und Beinwell) da ich keinerlei konkrete Informationen/Belege oder wissenschaftliche Beweise gefunden habe, wo Anwender solche Probleme damit hatten.

Es kommt wie immer auf die Dosierung an. Bärentraube lässt sich pflücken und es gibt sie in der Apotheke und auf Dragonspice. Ein paar Studien zeigen dennoch, dass Hydrochinon eine abtötende Wirkung auf Bakterien und Pilze haben.

 Gut zu wissen…
Eine Kombination mit anderen Heilpflanzen (wie Birkenblättern, Heuhechelwurzel und indischer Nierentee) unterstützt die Behandlung von Harnweginfekten. Die antibakterielle Wirksamkeit von Bärentraubenblätter-Zubereitungen soll nur bei alkalischem Harn (der pH-Wert des Harns soll basisch sein) wirken. Das heißt, während einer Bärentraube-Behandlung solltest Du auf das was du isst achten — zumindest für 10 Tage (Dauer der Behandlung). Iss viel Gemüse, Salate und Kräuter, Pilze Milchprodukte, kein Fleisch, keine Weißmehlprodukte und bitte kein Zucker (stattdessen Honig).Eine Messerspitze Natron in eine Tasse Tee geben (Harn mit Natron alkalisieren) denn, bei Blasenentzündung, Harnweginfekten, Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen wirkt der Tee zwar entzündungshemmend und antibakteriell, jedoch nur in alkalischem Milieu mit einem pH-Wert von 7,5- 8,0. Bärentraubentee wirkt nicht harntreibend, deshalb zusätzlich reichlich trinken oder mit harntreibenden Tees aus Brennnessel, Birkenblätter, Goldrute etc. trinken. Danach die Blase stärken. Geeignet hierfür sind Breitwegerich, Ackerschachtelhalm (der Tee muss ca 20-25 min gekocht werden bis die Kieselsäure sich aus den Pflanzen löst), Schafgarbe, Löwenzahn als Tee oder Echinacea (Sonnenhut).

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Siehe auch meine Rezepte mit Bärentraube.

Das Beinwell (Verletzungen des Bewegungsapparates, Entzündungen, Prellungen)

Haupt-Anwendungsfälle von Beinwell sind Verletzungen des Bewegungsapparates, Heilung von Knochenschäden, Wunden und Geschwüren, Entzündungen, Prellungen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen.

Das Beinwell

Das Beinwell

Beinwell enthält Allantoin und ist für die wundheilende Wirkung verantwortlich, da es Reparationsprozesse bei Wunden fördert.

Weitere Wirkstoffe von Beinwell sind:

  • Schleimstoffe (reizlindernd)
  • Gerbstoffe (entzündungshemmend)
  • Terpene (antibakteriell und pilztötend)
  • Rosmarinsäure (entzündungshemmend)
  • Mineralien, Vitamin A und C

Innerlich eingenommen sollen diese Alkaloide aber lebertoxisch und krebsfördernd sein. Die innerliche Anwendung von Beinwell soll sehr gefährlich sein, weswegen davon abgeraten wird. Deswegen gibt es die Pflanze in Deutschland auch nicht zu kaufen, aber natürlich lässt sie sich pflücken.

Ich habe mich mit Beinwell sehr stark auseinander gesetzt und viel darüber gelesen. In Rumänien kann man das Kraut ohne Probleme in Reformhäusern kaufen — und darüber, dass es krebsfördernd sei, wird zwar berichtet, jedoch wird es als vollkommen absurd dokumentiert. Die Argumente hierfür sind jedoch sehr logisch nachvollziehbar wenn man sich mit den Studien auseinander setzt die besagen, dass die Pflanze krebsfördernd sein würde.

Im Gegenteil, die Pflanze wird in Rumänien sogar für Krebstherapien eingesetzt. Für mich persönlich ist Beinwell ein unglaublich mächtiges Kraut und ich werde nicht darauf verzichten, sie sowohl innerlich als auch äußerlich anzuwenden.

Eine Salbe aus seinen Wurzeln, hilft bei vielen Verletzungen.

Siehe auch meine selbstgemachten Tinkturen.

Die Berberitzenfrüchte

Die Heilwirkung der Berberitze ist schon seit Jahrhunderten im Nahen Osten ziemlich bekannt und wurde damals bei Erkältungs- und Grippebeschwerden oder Entzündungen im Mundbereich eingesetzt. Auch gegen Fieber-, Magen-, Leber-, Milz und Herzleiden sollen die Beeren positive Effekte erzielen.

Die Beeren sind sehr vitaminreich, enthalten viel Vitamin C und Kalium, stärken das Immunsystem und unterstützen den Körper bei der Aufnahme von Eisen. Sie sind frei von den Stoffen Berberin und Berbamin, welche in höheren Dosen giftig sein sollen.

 Bitte beachten…
Die Früchte der Berberitze haben völlig andere Heilwirkungen als die Rinde der Wurzel. Man könnte fast meinen, dass es sich um zwei unterschiedliche Heilpflanzen handelt. In diesem Beitrag geht es um die Früchte.

Die Wirkstoffe der Berberitzenfrüchte:

  1. Capsanthin
  2. Gerbsäure
  3. Hyperosid
  4. Vitamin C (das 20-fache an Vitamin C im Vergleich zu einer Orange)
  5. Flavonoide
Die Berberitzenfrüchte

Die Berberitzenfrüchte

Als Fazit kann ich sagen, dass die Berberitzenfrüchte:

  • Antibakteriell
  • Schleimlösend
  • Schweißtreibend
  • Tonisierend
  • Kräftigend
  • Ideal nach Infektionskrankheiten
  • Bei Zahnfleischentzündungen wirken
 Gut zu wissen
Flavonoide: In wissenschaftlichen Studien zeigten sich positive Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Der Verzehr von Flavonoiden unterstützt den Organismus bei der Förderung körpereigener Abwehrmechanismen (Stärkung des Immunsystems). Flavonoide finden wir in der Nahrung und in sehr vielen Obst- und Gemüsesorten. Dabei tritt bei einem hohen Anteil an Flavonoiden häufig eine rote Färbung des Gewächses auf (beispielsweise rote Trauben, rote Äpfel, Rotkohl, Rote Beete, Granatapfel, etc.).

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Das Bockshornklee (bei Haarausfall, gegen starkes Schwitzen, Appetitlosigkeit, Potenz, Diabetes, Milchbildung beim Stillen)

Auf den ersten Blick unscheinbar, aber der Bockshornklee ist ein wahres Kraftpaket. Schauen wir was er alles kann.

Bockshornklee senkt den Cholesterinspiegel, unterstützt das Herzkreislaufsystem und wirkt gegen Krebs.

Der Bockshornklee

Der Bockshornklee

Er wird gegen Verdauungsprobleme, Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Verstopfung und bei Entzündungen des Magens (Gastritis) verwendet. Durch das enthaltene Cholin werden Denkprozesse unterstützt und die Konzentration verbessert.

Die Bockshornsamen

Die Bockshornsamen

Wirksame Inhaltsstoffe der Bockshornkleesamen sind:

  • Saponine und Sapogenine, Aminosäure, Flavonoide, Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette und Mineralien (Calcium Magnesium, Eisen, Zink, Mangan, Phosphor)
  • Vitamine (A, C, B6, D)
  • Vitamin C — Serkung des Immunsystems
  • Eisen — blutbildend und bedeutsam für die Sauerstoffversorgung innerhalb des Organismus
  • Vitamin B6 — hält das Nervensystem in Balance, fördert gesunde Haut
  • Vitamin A — gut für den Zellschutz und Sehkraft

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Siehe auch meine Rezepte mit Bockhornklee.

 Gut zu wissen…
Alle Kräuter besitzen viele gesunde Wirkstoffe mit Wert, wie z.B.:

  • Ätherische Öle
  • Antioxidanzien zum Abbau von Schadstoffen im Körper
  • Krebsvorbeugende und -bekämpfende Stoffe
  • Entzündungshemmende Stoffe
  • Antibakterielle Stoffe

Diese Inhaltsstoffe können wir aus der Pflanze extrahieren, indem wir eine Kräutertinktur daraus machen. Sie ist einfach herzustellen und eignet sich hervorragend für die Weiterverarbeitung in Cremes, Tropfen, Hustensaft und anderen Heil- und Pflegeprodukten.

Wie eine Tinktur hergestellt wird, erfährst Du hier.

Doldige Wintergrün-Chimaphila umbellata (gegen Blasenentzündung, Prostatavergrößerung und Ödeme)

Von dieser Pflanze wird sehr wenig berichtet und sie ist so gut wie unbekannt, jedoch ist sie ein Muss in meiner Kraut- Hausapotheke. Als Tee-Aufguss hat sie eine harnwegsdesinfizierende Eigenschaft und soll unter anderem gegen Magenverstimmungen, Menstruationsbeschwerden, Reuma und Hautkrankheiten wirksam sein.

Das Doldige Wintergrün

Das Doldige Wintergrün

Sie ist als Mittel gegen Nieren- und Blasenleiden bekannt und wird auch als Harnkraut bezeichnet. Ich mische sie gerne mit Mädesüß, Brennnessel und Kapuzinerkresse — und hält was es verspricht.

Das Öl wird aus den Blättern hergestellt, ist aromatisch, wirkt antiseptisch und stimulierend, hilft gegen Rheuma-Beschwerden, hilft zur Behandlung von Gicht und steifen Gliedern.

Die ätherischen Öle des Wintergrün und Betula lenta (Birke) bestehen fast nur aus Methylsalicylat — einem Wirkstoff der Salicylate — das schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt.

Dieses Kraut wird gegen schleichende und typhusartige Fieber empfohlen, gegen Magen- und Lungenverschleimung, zur Behandlung von Rückenschmerzen, Rheuma, Fieber und Kopfschmerzen. Sie wirkt antibakteriell, blutdrucksenkend, blutstillend, durchblutungssteigernd, entzündungshemmend und krampflösend.

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Siehe auch meine Tee-Rezepte mit Doldigem Wintergrün.

Die Goldrute (gegen Blasenentzündung, Blähungen, Darmentzündung und Arthritis)

Goldrute hilft bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung. Die Goldrute ist eine ausdauernde Pflanze. Im Mittelalter verwendete man die Goldrute als Mittel bei Blasen- und Nierenleiden.

Die Goldrute

Die Goldrute

Doch die Goldrute kann auch bei Nierensteinen helfen. Am effektivsten wirkt sie dann im Verbund mit den Kräutern Weißdorn, Odermennig und Thymian. Die enthaltenen Saponine wirken unter anderem gegen Pilzinfektionen.

Die Goldrute hat eine milde und beruhigende Wirkung auf den Körper. So kann die Pflanze zum Beispiel auch bei einer Magen-Darm-Grippe eingesetzt werden.

Goldrute reduziert Entzündung bei einer Arthritis und Rheuma und hilft auch gegen die damit verbundenen Schmerzen. In Kombination mit Löwenzahn und Weidenrinde ist diese bemerkenswerte Schmerzlinderung am effektivsten.

Studien haben außerdem gezeigt, dass die Goldrute eine Anti-Tumor-Eigenschaften besitzt, so kann sie zum Beispiel gegen Prostatatumore helfen.

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Siehe auch meine Rezepte mit Goldrute.

Der Kalmus

Seine besonderen Fähigkeiten entfaltet der Kalmus bei Magenbeschwerden, aber auch bei der Rauchentwöhnung leistet er wertvolle Dienste.

Buddhistischer Mönch

Durch Enthaltsamkeit und Ruhe werden viele Krankheiten geheilt.“ — Hippokrates

Konkret wirkt er gegen:

  • Appetitlosigkeit, Magenkrämpfe, Magenkatarrh
  • Darmkrämpfe, Blähungen, Magengeschwüre, Verstopfung
  • Mundschleimhaut-Entzündungen, zahnende Kinder
  • Zur Rauchentwöhnung und Zahnfleischstärkung

Kalmus soll stärkend auf das Nervensystem wirken und wird daher in der ayurvedischen und der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) angewendet. Es ist auch als krampflösendes Mittel bei Koliken und Gastritis geeignet.

Der Kalmus lindert nicht nur Magenkrämpfe, sondern soll auch die Beschwerden bei Asthma erleichtern. Er ist Bestandteil der legendären Kyphi-Mischung. Kalmuswurzel hat als Räucherung eine geistig aufhellende und stärkende Wirkung.

Sie wird in Tibet zur Steigerung der meditativen Konzentration verbrannt.

Vor allem das Kalmus-Öl wirkt gegen einige Insekten als Gift- und Schreckstoff, sowie gegen parasitierende Würmer.

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Siehe auch meine Rezepte mit Kalmus.

Die Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse wurde zu Arzneipflanze des Jahres 2013 gekürt und das zu recht. Die Heilpflanze besitzt aufgrund ihrer Senfölglycoside einen scharfen Geschmack. Dies führte auch zur Namensgebung bei Kressen im Allgemeinen.

Die Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse

Zusammen mit Meerrettichwurzel gilt die würzige und dekorative Pflanze neuerdings sogar als hochwirksames Naturheilmittel bei Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Bronchitis und akuter Blasenentzündung.

Zusätzlich hat die Kapuzinerkresse eine antibiotische Wirkung. Da die Pflanze einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt hat, kann sie auch die körpereigene Abwehrkraft steigern. (60 mg Vitamin C pro 100 g)

Die blutreinigenden Kapuzinerkresse ist anwendbar gegen:

  • Bronchitis
  • Erkältungen
  • Grippale Infekte und Erkältungen
  • Infektion der Harnwege
  • Mandelentzündung
  • Nierenleiden
  • Schuppen
  • Steigert Abwehrkräfte
  • Tuberkulose

Verendete Pflanzenteile: Blätter und Blüten.

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Siehe auch meine Rezepte mit Kapuzinnerkresse.

Die Königskerzen

Ein Königskerzentee, egal ob man ihn aus frischen oder aus getrockneten Blüten herstellt, muss besonders gründlich durchgesiebt werden, da die feinen Blütenhärchen sonst den Magen und die Speiseröhre reizen können. Sie hilft bei Halsschmerzen, Heiserkeit, Reizhusten und allen Bronchialerkrankungen, fördert das Schwitzen und aktiviert die Reinigung über die Lymphe. Bei Bindehautentzündung hilft es, eine Kompresse mit Königskerzenblüten auf die geschlossenen Augen zu legen.

Eine Königskerze

Eine Königskerze

Des Weiteren existiert in alten Büchern noch die Wurzelabkochung, die ebenfalls gegen schweren, auch chronischen Husten helfen kann. Diese Abkochung wurde als 100%ig wirksam beschrieben.

Äußerlich angewendet hilft die Königskerze in Bädern und Umschlägen gegen Unterschenkelgeschwüre und Hämorrhoiden. Eine Tinktur aus den Blüten hilft gegen Migräne-Kopfschmerzen.

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Siehe auch meine Rezepte mit Königskerzen.

Das Mädesüß (natürliches Schmerzmittel)

Mädesüß gehört trotz seiner stattlichen Größe zu den eher unbekannten Kräutern. Dabei ist Mädesüß eines der besten pflanzlichen Schmerzmittel, denn es enthält Salicylsäure, die im Körper in Acetylsalicylsäure umgewandelt wird. Die Dosierung im Mädesüß ist nicht so hoch wie in einer Aspirintablette, aber dafür ist es auch frei von Nebenwirkungen.

Mädesüß wirkt:

  • Blutreinigend
  • Entgiftend
  • Entzündungshemmend
  • Harntreibend
  • Schmerzstillend
  • Schweißtreibend

Mädesüß wird klassischer Weise angewendet bei Kopfschmerzen und Migräne. Aber auch bei anderen Schmerzzuständen kann ein Tee mit Mädesüßblüten und -blättern helfen.

Das Madesüß

Das Mädesüß

Darüber hinaus wirkt es fiebersenkend, gegen Durchfall, Blähungen, Arteriosklerose, Rheuma, Gicht, Blasen- sowie Nierenentzündungen.

Wirksam ist Mädesüß gegen:

  • Blasenprobleme
  • Darmbeschwerden
  • Erkältungen
  • Grippe
  • Fieber
  • Magenprobleme
  • Nierenprobleme
  • Rheuma
  • Allgemeine Schmerzen
  • Migräne und Kopfschmerzen

Die verwendeten Pflanzenteile sind Blüten, Blätter und Wurzeln.

Der Tee verringert die Magensäure und kann deshalb Sodbrennen lindern. Bei einsetzender Erkältung eignet sich Mädesüßtee als Schwitzkur. Für Frauen interessant: Der hohe Gehalt an Kieselsäure macht Mädesüß zu einem ausgezeichneten Mittel gegen Cellulite. :-)

Ein Mädesüß-Tee eignet sich hervorragend bei Erkältungen oder grippalen Infekten. Sogar bei echter Grippe kann er lindernd wirken. Er senkt nicht nur das Fieber, sondern erleichtert auch Schmerzen und hilft beim Abschwellen der Schleimhäute.

Auch gegen die meisten Arten von Ödemen hilft Mädesüß-Tee sehr gut. Seine harntreibende und entgiftende Wirkung lässt ihn auch bei Problemen des Harnapparates und des Stoffwechsels helfen.

Wurzel-Tee wird hingegen kalt angesetzt und sechs Stunden stehen lassen, bevor er kurz aufgekocht wird. Dann lässt man ihn zwei Minuten ziehen und seiht ihn anschließend ab.

 Gut zu wissen
Der Migräne-Tee wirkt leicht schmerzlindernd und entkrampft die Gefäße, was in vielen Fällen eine Ursache von Migräne sein kann.

Damit der Migräne-Tee gut wirken kann, sollte man ihn in der frühen Phase eines Migräneanfalls trinken, denn wenn der Schmerz erst mal sehr stark ist, wird der Migräne-Tee wohl nicht mehr ausreichen.

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Siehe auch meine Rezepte mit Mädesüß.

 Bitte beachten…
Am gebräuchlichsten ist die Verwendung der Blätter und der Blüten als Kaltaufguss. Mädesüß nicht aufkochen! Für einen Mädesüßtee aus den Blüten und Kraut (man kann es auch mischen 50:50) wird ein Teelöffel der Mädesüßblüten mit 150ml kalten Wasser übergossen und 8 Stunden stehen gelassen.

Die Malvenblüten

Wenn der Hustenreiz mal wieder nicht nachlässt oder die Mund- und Rachenschleimhaut entzündet ist, können Malvenblüten helfen.

Eine Malveblüte

Eine Malveblüte

Ein Kaltauszug ist auch bei Kindern sehr beliebt, weil die Farbe dieses „Hexentrunks“ einfach unschlagbar ist. Eingesetzt werden kann ein Malvenblüten-Kaltauszug bei:

  • Schleimhautentzündungen im Magen-Darm-Trakt
  • Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum und der Speiseröhre
  • Sodbrennen
  • Reizmagen
  • Magen-Darm-Geschwüre
  • Trockener Reizhusten
  • Wiederaufbau der Schleimhäute nach Antibiose oder Chemotherapie

Bereits nach wenigen Minuten beginnen Malvenblüten ihren Farbstoff, das Anthocyanglykosid Malvin, ins Wasser abzugeben. Das Wasser färbt sich erst blau, später violett. Malvin gehört zu den in der Natur vorkommenden Pflanzenfarbstoffen (Flavonoide).

Ihnen werden besonders antioxidative Eigenschaften zugeschrieben, die die von Vitamin C und Vitamin E, zumindest in vitro, um ein Vielfaches übersteigen können. Im menschlichen Körper binden Flavonoide freie Radikale und schützen somit die DNA.

Zwar wird den Flavonoiden eine schlechte Bioverfügbarkeit nachgesagt, im Fall der Malve ist jedoch eine Wirkung auf die Schleimhäute erwünscht und diese werden gut erreicht.

 Gut zu wissen
Mein Geheimtipp bei Halsschmerzen: Die Frucht „Quitte“ essen (gibt es überall, in der Herbstzeit in türkischen Läden, etc.)

Bei krampfartigem Husten kann man an einigen Tropfen des Zypressenöl riechen, so dass der Husten gemildert wird und schließlich ganz aufhört. Besonders hilfreich ist die bei Asthmaanfällen in der Anfangsphase.

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Siehe auch meine Rezepte mit Malven.

Der Neem

Der Niembaum gilt in Indien wegen seiner vielfach positiven Wirkungen als Wunderbaum. Der ganze Niembaum — Samen, Blätter sowie Rinde — wirkt spermizid, als Insektizid, Fungizid, Dünger und Futtermittel, sowie zu vielfältigen Heilzwecken.

In Afrika und Indien isst man nach Mahlzeiten gerne Niemsamenkerne, um die Verdauung zu fördern und Bakterien im Mund abzutöten.

Ein Neem-Baum

Ein Neem-Baum

Der Hauptwirkstoff des Neembaumes ist Azadirachtin. Er dient dem Eigenschutz des Baumes, denn damit wehrt er sich gegen die Vermehrung von Schadinsekten, Würmern und anderen Schädlingen. Viele der wirksamen Substanzen des Baumes sind noch nicht ausreichend erforscht, doch jahrtausendelange gute Erfahrungen sprechen für sich selbst.

Der Neembaum und seine Bestandteile haben viele positive Wirkungen, unter anderem wirkt er antibakteriell, fungizid, viruzid, entzündungshemmend, wundheilend, desinfizierend, harntreibend, als Antidiabetikum, fiebersenkend, insektizid sowie pestizid. Sie stärken das Immunsystem und die Leber, sogar spermizide und empfängisverhütende Eigenschaften werden ihm nachgesagt.

Im Niemöl, bzw. den Samen, sollen die Wirkstoffe noch konzentrierter sein. Es ist jedoch nicht erforscht, welche Wirkstoffkombinationen die verhütende Wirkung hervorbringen, jedoch wird überliefert, dass alle Teile des Baums empfängnisverhütend wirken.

Die meisten Menschen vertragen die Einnahme von Blättern, Rinde und Samen.

Niem kann auch zur Verhütung bei Männern und Frauen eingesetzt werden. Mehr erfährst Du unter http://natürliche-empfängnisverhütung.de/niem/

Weitere Anwendungen von Neem gegen Fieber, Schnupfen und Läuse

Anwendung zur Fiebersenkung:

  1. Zur Fiebersenkung ist ein Bad mit Abkochung von Niembaum-Blättern zu empfehlen.
  2. Die Blätter werden 2 Tage lang in Wasser eingeweicht, danach ins warme Badewasser geschüttet.

Gegen Schnupfen hilft eine Dampfinhalation:

  1. 15 Minuten lang Neembaumblättern und Ästchen kochen. Am besten abends anwenden, da man sich anschließend etwas müde fühlt. Außerdem fühlt sich die Haut danach wunderbar glatt und geschmeidig an.
  2. Die abgekochten Blätter nicht wegschmeißen, denn sie können am nächsten Tag noch einmal aufgekocht und erneut genutzt werden.

Als Anti-Läuse-Mittel:

  1. Ein Teelöffel Neembaumtinktur pro Liter Wasser anmischen
  2. Einmal täglich auf betroffene Stellen sprühen

Neem und die Haut

Der Neembaum erweist sich als ein Wunder für Menschen mit problematischer Haut, dank seiner Anti-Pilz und antibakterielle Eigenschaften zu sein. Neem ist vorteilhaft für Menschen mit empfindlicher oder fettiger, zu Akne neigender Haut.

Neem enthält mehr als 100+ der natürlichen Nährstoffe und Verbindungen. Neem enthält Vitamin C, die gegen Hautprobleme wie Mitesser, Pigmentierung, Dumpfheit und Alterung hilft.

Neem ist nicht nur eine ultimative Akne-Killer, erst auch sonst ein sehr mächtiger Heiler. Er kann als entzündungshemmendes Mittel, gegen Rötung und Hautausschläge verwendet werden.

Neem-Paste ist geeignet für auf die Anwendung bei einer Vielzahl von Haut-Erkrankungen, behandelt Juckreiz und Hautunreinheiten. Es kann auch ein angenehmes Gesicht zaubern.

Neem ist vorteilhaft für Menschen mit jeder Art von Haut.

Allgemeine Anmerkung zum Niemöl

Die Neemsamen enthalten 50% Ölanteil. Neemöl wirkt schwach toxisch, nach Untersuchungen ist es freigegeben worden, da die toxische Wirkung zu gering ist, um schädlich zu sein — gewarnt wird jedoch bei Kindern. Die Einnahme von Neem gilt als potentiell gesundheitsförderlich und wird in Indien seit langem praktiziert (seit nunmehr 4.000 Jahren), dort gilt es als ein Allheilmittel.

Aus toxikologischer Sicht tritt ab 30-50 ml Neemöl eine Überdosierung auf, was durch den bitteren Geschmack des Öls jedoch kaum möglich ist. Selten soll es zu Unverträglichkeiten gekommen sein, deshalb sollte die erste Einnahme klein sein und sich dann steigern.

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Der Moringa (nährstoffreicher Wunderbaum — „Baum der Unsterblichkeit“)

Meine Recherchen und Tests des Krauts (welches ich selbst zu Hause habe) haben folgendes ergeben. Du wirst erstaunt sein.

Heimat der Moringa oleifera ist die Himalaya-Region. Dort wird es „Baum des Lebens“ genannt. Das hat seine Gründe. Seine Besonderheit ist der extrem hohe Gehalt an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen.

Neben essentiellen Aminosäuren wie Leucin und Arginin enthalten die Blätter des Baumes unter anderem die Vitamine A, B1, B2, Niacin, B6, Biotin, C, D, E, K sowie die Mineralstoffe Calcium, Kupfer, Eisen, Kalium, Magnesium, Mangan und Zink.

Moringa-Samen zur Trinkwasser-Aufbereitung

Eine ganz besondere Fähigkeit besitzen die Samen des Moringa-Baums. Das daraus gewonnene Pulver kann Schwebstoffe und Bakterien im Wasser binden und wird daher zur Aufbereitung von Trinkwasser verwendet.

Wenn man schon allein an die Vorteile sauberen Trinkwasser für die Menschen in Drittweltländern denkt, wird klar, wie wichtig Moringabäume in diesen Regionen sind.

Der große Nähr- und Vitalstoffreichtum der Moringablätter hilft überdies bei der Bekämpfung von Mangel- und Unterernährung – und zwar schon dann, wenn die Menschen täglich nur zwei Esslöffel Moringapulver zu sich nehmen (10 – 25 g).

Ich zerstreue das Pulver zum Beispiel in Salate, alle mögliche Gerichte, Suppen… einfach überall im Essen und auch immer zum Schluss, wenn das Essen fertig ist.

Moringa-Pulver

Moringa-Pulver

Besonders interessant sind hier die wirklich hohen Vitamin-E Werte. Normalerweise ist Vitamin E in relevanten Mengen besonders in fettreichen Lebensmitteln enthalten, wie z. B. in Nüssen, Ölsaaten und Ölen. Moringapulver jedoch enthält nur 2 Gramm Fett.

Wozu dann diese hohen Vitamin-E-Werte? Es scheint keine Erklärung dafür zu geben, ich sage nur: typisch Pflanzen :)

Moringa als Vitamin-B2-Sieger

Die meisten Lebensmittel liefern weit unter 1 mg B2 pro 100 g. Lediglich Leber bringt es auf über 3 mg je 100 g — doch wer isst schon täglich Leber oder wie viele mögen Leber? Moringapulver liefert schon mit einer Tagesportion von 10 g stolze 2 mg Vitamin B2 und ist hier somit ein echter Sieger.

Es heißt, einen B2-Mangel gibt es so gesehen nicht. Aber… wie viele Menschen leiden an Hautproblemen, Nagelveränderungen oder immer mal wieder an eingerissenen Mundwinkeln?

Ein B2-Mangel kann hier die Ursache sein. Und wie viele Menschen fühlen sich gestresst? Vitamin B2 schützt und regeneriert die Nerven, macht also stressresistenter. Es lohnt sich daher, den Vitamin B-Spiegel im Körper hoch zu halten. Moringa kann dabei helfen — schon bei 10 g pro Tag.

Moringa enthält 18 von 20 bekannten Aminosäuren.

Dabei unterscheidet man die essentiellen und nicht-essentiellen. Essentielle Aminosäuren kann der Körper nicht selbst herstellen und sie müssen deshalb dem Organismus über die Nahrung oder mittels Nahrungsergänzung zugeführt werden. Nicht-essentielle Aminosäuren hingegen kann der Körper selbst herstellen, aber die Bausteine müssen auch der Nahrung entnommen werden.

Alle essentiellen Aminosäuren sind in Moringa nachgewiesen.

Der Vitalstoff-Kick für jeden Tag!

  • Bei der Arbeit — mehr Ausdauer und Stabilität
  • Auf der UNI — bessere Konzentrationsfähigkeit
  • In der Schule — verbesserte Aufmerksamkeit und Balance
  • Beim Sport — mehr Ausdauer, Energie und Leistung
  • Allroundversorgung für die vegane und vegetarische Ernährung
  • Vitaminbombe für schwangere und stillende Mütter
  • In den Wechseljahren — pure Nährstoffversorgung
  • Für Mädchen in der Pubertät — Gleichgewicht und Ruhe
  • Vitalität bis ins hohe Alter für alle Senioren
  • Für cholesterinbewusste Diabetiker
  • Für die Low-Carb-Ernährung

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Die Pestwurz (gegen Migräne, Kopfschmerzen und mehr)

Die Pestwurz wirkt krampflösend und krampfstillend, schmerzlindernd, setzt den Tonus der glatten Muskulatur herab (spasmolytisch), ist vegetativ ausgleichend und beruhigend.

Die Pestwurz

Die Pestwurz

Wegen dieser Eigenschaften helfen Zubereitungen der Pestwurz gegen

  • Krampfhusten
  • Nackenschmerzen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Herzbeschwerden durch Koronarspasmen
  • Nervös bedingte Gallenbeschwerden
  • Funktionsstörungen im Magenbereich
  • Darmkrämpfen
  • Reizblase
  • Harnsteine
  • Krampfartige Menstruationsbeschwerden

Besonders bei der Prophylaxetherapie der Migräne konnten erstaunliche Ergebnisse mit Pestwurz-Wurzelextraken erzielt werden. Ebenfalls gute Ergebnisse lassen sich mit Pestwurz bei der Heuschnupfen-Behandlung erzielen.

Die Pestwurz ist in Deutschland als Pflanze (bzw. die Wurzel an sich) schwer erhältlich. Jedoch ist sie in der Apotheke bestellbar. Leicht zu kaufen ist allerdings die Pestwurz als Pulver in Kapseln. Davon halte ich persönlich allerdings nicht viel, denn ich kann mir nicht 100% sicher sein was genau drin ist.

Siehe auch meine Heilkräuter-Rezepte.

Das Rosenwurz (Rhodiola rosea) (natürliches Antidepressivum)

Die Rosenwurz — auch Rhodiola rosea genannt — ist eine Heilpflanze aus den arktischen Höhenregionen Sibiriens. Sie ist eine Anti-Stress-Pflanze, ein sogenanntes Adaptogen. Adaptogene sind pflanzliche Wirkstoffe, die vor Stress und belastenden Einflüssen schützen oder die negativen Auswirkungen mildern. Genau wie DMT verursachen keine Abhängigkeit und bringen auch keine belegten Nebenwirkungen mit sich.

Eine weitere medizinisch sehr wertvolle Wirkung die Rosenwurz hat, ist die angstlösende (anxiolytische). Innere Unruhe und Anspannung und leichte Angstzustände können mit regelmäßiger Einnahme dieser Pflanze gelindert werden. Auch ein leichter antidepressiver Effekt scheint vernommen werden zu können — diese Heilpflanze kann also bei leichten Depressionen eingesetzt werden! Leichte Euphorie und eine Verbesserung der Stimmung kann eintreten.

 Achtung…
Falls Du Antidepressiva nimmst und Du auf eine Therapie mit Rosenwurz umsteigen möchtest, informiere dich bitte zuerst bei deinem therapierenden Arzt. Unterbrich auf gar keinen Fall allein die Therapie.

Doch schützt sie nicht nur vor Stress sondern wirkt auch dagegen. Vergiss literweise Kaffee und Redbull, denn dafür gibt es die Rosenwurz. Deswegen ist diese Pflanze für mich die Qeen unter den Heilpflanzen, denn diese Pflanze bringt die Seele ins Gleichgewicht, zeigt und lehrt uns wie schön das Leben sein kann.

Sie wirkt antidepressiv, da sie den Serotoninspiegel anhebt. Sie erhöht gleichzeitig den Energiepegel auf zellulärer Ebene und verbessert auf diese Weise die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit. Die Rosenwurz ist daher die optimale Pflanze für Menschen, die gut gelaunt viel leisten möchten.

anti depressiv

Entdecke dein Lächeln zurück

In der traditionellen sibirischen und russischen Heilkunde wurden Zubereitungen aus der Rosenwurz bevorzugt zur Abwehr von Stressoren (Faktoren, die Stress auslösen) sowie bei stressbedingten Beschwerden eingesetzt. Die zulässige Bezeichnung „Adaptogen“ macht es möglich, dass es auch bei längerer Einnahme und in hohen Dosen ungiftig ist und somit eine Pflanze, die dir Stress stets vom Leibe halten kann.

Die Pflanze sorgt dafür, dass Du dich trotz Stress nicht gestresst fühlen. Die Rosenwurz glänzt überdies mit einem interessanten Effekt: Sie beruhigt die Emotionen, stimuliert aber gleichzeitig den Intellekt — eine sehr praktische Wirkung zum Beispiel vor Prüfungen, Präsentationen oder anderen wichtigen Terminen, bei denen man möglichst gelassen und gleichzeitig hochkonzentriert und leistungsfähig sein möchte.

Die Wirkung spürt man am intensivsten nach 2 bis 3 Tagen und es ist sehr sinnvoll für eine Langzeitanwendung. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Dennoch solltest Du sie nicht überdosieren, denn wie schon oft gesagt, weniger ist manchmal mehr.

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Siehe auch meine Tee-Rezepte mit Rosenwurz.

Meine Recherchen haben mich zu folgenden adaptogenen Pflanzen geführt:

  1. Bacopa monnieri — Kleines Fettblatt oder Brahmi (zuverlässig die Gedächtnisbildung verbessern, es handelt sich hierbei also um ein wirkungsvolle Nootropika). Eine 12-wöchige Studie hat außerdem bei Menschen im Alter von 18-60 Jahren eine erhöhte verbale Lerngeschwindigkeit, verbesserte Gedächtnisspeicherung und eine schnellere Informationsverarbeitung festgestellt.
  2. Eleutherococcus senticosus — Sibirischer Ginseng (Der sibirische Ginseng ist ein Kraut welches traditionell gegen Müdigkeit eingesetzt wird)

Wirkung auf einen Blick:

  • Verringert Müdigkeit
  • Scheint die Ausdauer in anstrengenden Tätigkeiten zu erhöhen.
  • Erhöht anscheinend die kognitive und physische Leistungsfähigkeit.
  • Stellt Dein Immunsystem ein

Das Schöllkraut (Warzenkraut, Marienkraut oder Augenwurz)

Die hochgelobte Heilpflanze wurde zu Beginn der chemischen Arzneimittelindustrie neben anderen Kräutern als giftiges Unkraut verbannt. Aus diesem Grund hat Schöllkraut es bis heute schwer, den beschädigten Ruf wiederherzustellen. Schöllkraut, botanisch Chelidonium majus, wächst bevorzugt an südlich gelegenen Waldrändern — ganz wie die Beinwell.

Das Schöllkraut

Das Schöllkraut

Sie dient der Unterstützung des Stoffwechsels, zur Reinigung der Leber, sowie zur Behandlung von Krämpfen des Magen-Darm-Traktes und der Gallenwege.

Schöllkraut kommt zum Einsatz bei äußerlichen Hautveränderungen wie etwa Warzen oder Hühneraugen. Bei Sehschwäche und überanstrengten Augen verschafft der Schöllkrautsaft eine angenehme Linderung. Extrakte von Schöllkraut wirken außerhalb lebender Organismen giftig auf Viren, Bakterien und Pilze. Schöllkraut bekämpft Viren der Influenza sehr erfolgreich.

Der frische Milchsaft der Pflanze ist nicht für die innere Einnahme geeignet. Daher sollte der Milchsaft direkt auf die Warze aufgetragen werden. Drei bis vier Wochen sollte als Therapie gegen Warzen genügen (entweder mit frischem Milchsaft der Pflanze oder als Tinktur).

Siehe auch meine selbstgemachten Tinkturen.

Die Weidenrinde / Pappelrinde

Noch ein wirkungsvolles „Aspirin“-Kraut. Während wir bei der Synthese von Acetylsalicylsäure viele Nebenwirkungen finden, ist unsere Weidenrinde davon befreit.

Inhaltsstoffe der Weidenrinde sind Salicylalkoholglykoside, Flavonoide, Phenolcarbonsäuren und Gerbstoffe. Nach der Einnahme wird das Salicin im Darm zu Salicalalkohol und Glucose gespalten und dann in der Leber zu Salicylsäure umgewandelt.

Weidenrindenpräparate wirken gegen Schmerzen, Fieber und Entzündungen und helfen bei Rheuma. Die Wirkstoffe machen Gelenke wieder funktionsfähig. Es macht also wirklich viel Sinn, die Weidenrindepräparte als Langzeittherapie anzuwenden (Rinde, Wurzel, Blätter, Blüten). Die Wirksamkeit ist sogar wissenschaftlich anerkannt.

Da die Umwandlung des Salicins im Körper langsam verläuft, setzt die Wirkung erst spät ein, hält aber dafür länger an. Etwa 14 Tage müsse sich der Patient gedulden, bis er eine Wirkung spürt.

Daher sind Zubereitungen aus der Weidenrinde nicht zur Behandlung akuter Schmerzen geeignet, wohl aber für chronische Leiden, wie z. B. Rückenschmerzen.

Untersuchungen zeigten gute Verträglichkeit der Weidenrinden Zubereitungen und eine geringe Nebenwirkungsrate im Vergleich mit synthetischen Salicylaten. Im Unterschied zu Acetylsalicylsäure beeinflussen Weidenrindenextrakte die Thrombozytenfunktion nicht, weshalb sie auch zur Schmerzbehandlung nach Operationen eingesetzt werden können.

Gegenüber Aspirin haben die Salicin Verbindungen der Weidenrinde den Vorteil, dass sie keine aggregationshemmenden und damit die Blutgerinnung inhibierenden Eigenschaften (erhöhte Blutungsneigung) besitzen.

Weidenblätter sind auch ein altes Hausmittel bei fettigem Haar und Schuppen: 1 EL Weidenblätter mit kochendem Wasser übergießen und abkühlen lassen. Zu verwenden als Haarspülung.

Dosierung:

  • Innerlich: mittlere Tagesdosis: 4,5 g Weidenrinde.
  • Äußerlich: 2-3 g Weidenrinde auf 100 ml Wasser.

Empfohlene Dosierung:

  • Mittlere Tagesdosis: entsprechend 60-120 mg Gesamtsalicin.
  • Berechnungsgrundlage: 90 mg Gesamtsalicin (entspricht im Mittel ca. 10 g Weidenrinde).

Mein Tipp: Wenn Du hochwertige und preiswerte Weidenrinde kaufen möchtest, klicke hier. Für Weidenblätter klicke hier und für Pappelrinde hier.

Siehe auch meine Rezepte mit Weidenrinde.

Das Weidenröschen

Weidenröschen wirken:

  • Antibakteriell
  • Entzündungshemmend
  • Gegen Prostatabeschwerden
  • Gegen Blasenkrankheiten
  • Gegen Nierenkrankheiten.

Wird bei bei: Prostatavergrößerung und -entzündung, Blasenerkrankungen und Nierenerkrankungen sowie Nierenunterfunktionen eingesetzt.

Das kleine Weidenröschen ist ein Männer-Kraut. Es wurde bereits im Mittelalter bei Prostataerkrankungen und Beschwerden beim Wasserlassen angewendet.

Als Teeaufguss wirken die Inhaltsstoffe des Heilkrautes entzündungshemmend, antibakteriell und harntreibend. Der starke Harndrang kann jedoch auch als unerwünschte Nebenwirkung angesehen werden.

Besonders bei gutartiger Vergrößerung der Prostata, aber auch bei Prostata-Krebs sollte der Tee getrunken werden. Man kann das Weidenröschen als Kur anwenden um z. B. einen gestörten Harnfluss wieder in Gang zu bringen.

Auch bei bereits durchgeführter Operation der Prostata sollte der Tee eingesetzt werden, denn so wird das postoperative Brennen gemindert.

Bei Frauen mit chronischer Reizblase soll Weidenröschen-Tee auf Grund seiner harntreibenden Wirkung ebenfalls helfen. Auch gegen Beschwerden der Harnorgane soll das Weidenröschen helfen.

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Siehe auch meine Rezepte mit Weidenröschen.

Mein Heilpflanzen-Fazit

Wir dürfen nicht vergessen was der Arzt und Philosoph Paracelsus einmal sagte: „Gott hat für jede Krankheit eine Pflanze wachsen lassen. Sehet Euch um in der Natur und schöpft aus der Apotheke Gottes“.

Die Natur ist des Menschen bester Freund, auch und besonders was das Thema Gesundheit angeht. Heilpflanzen und Heilkräuter haben eine starke Hilwirkung, wenn Du weißt wie Du sie verwenden musst. Lies gern auch die Rezepte, falls Du selbst praktisch aktiv werden möchtest.

Das war mein Gastbeitrag zum Thema Heilpflanzen. Ich hoffe er hat dir gefallen und kann dir jetzt oder künftig etwas bringen!

Liebe Grüße
Deine Gastautorin Florentina

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