Wie Du Emotionen für deine Bewusstseinsentwicklung nutzen kannst

Wir haben auf Herzwandler schon sehr oft von Emotionen gesprochen. Sie gehören nicht nur unweigerlich zur menschlichen Existenz. Emotionen sind eine vollwertige Funktion des Bewusstseins. Oft lesen wir in spiritueller Lektüre, wie wichtig eine positive Geisteshaltung für die bewusste Manifestation des eigenen Lebens ist. Doch das ist nur eine Seite der Medaille.

Die Akzeptanz negativer Gefühle ist für das volle Erwachen und ein erfülltes Leben ebenso wichtig — sie ist sogar Voraussetzung für wahrhaftige Positivität. Ordnen wir die Welt der Emotionen also gemeinsam einmal in den spirituellen Rahmen der Bewusstseinsreifung ein und schauen dann, wie wir Emotionen für die Reifung unseres Bewusstseins nutzen können.

Was sind Emotionen?

Wie so oft kennen wir für einen Begriff verschiedene Definitionen. Bevor ich dir meine spirituelle Sicht auf Gefühle und Emotionen näher bringe, möchte ich das wiedergeben, das andere erarbeitet haben.

Gefühle zeigen

Echt: innen wie außen

Psychologische Emotionsdefinition

„[Emotionen sind eine] innere Empfindung, die angenehm oder unangenehm empfunden und mehr oder weniger bewusst erlebt [werden], z.B. Freude, Angst, Kummer, Überraschung.“ [Gabler]

Schön an dieser Definition ist das „mehr oder weniger bewusst„. Hierdurch sehen wir also schon in der Welt der Psychologie einen Zusammenhang zwischen der ursprünglichen Empfindung und dem was sie im anderen auslöst. Doch als spirituelle Menschen wissen wir auch, dass alles seinen Ursprung in der Energie hat, und dieser Begriff findet sich im Wort Emotion auffälliger als vielleicht erwartet. Schauen wir uns daher die spirituelle Sicht an.

Spirituelle Emotionsdefinition

„Emotionen sind neutrale Energie in Bewegung (E-Motion), die in ein menschlich erfahrbares positives oder negatives Gefühl münden können.“ [Herzwandler.net]

Alles im Universum existiert als Bewusstsein einer bestimmten Frequenz. Diese Schwingung hat eine bestimmte aufmodulierte Information. Wird diese Schwingung dann durch einen Wahrnehmungsapparat wie das Gehirn des Menschen ausgewertet, erfährt derjenige sie als positives oder negatives Gefühl — doch nie auf statisch-reproduzierbare Weise. Dazu gleich mehr.

Welche Emotionen gibt es?

Mit Emotionen verhält es sich wie mit Farben. Es gibt einige Grundwerte. Sobald man diese mischt, erhält man sehr viele verschiedene emotionale Zustände.

Was folgt ist der Auszug einer Liste von Beispielen für Emotionen, die das Improwiki sehr gut zusammengetragen hat:

  • Positive Gefühle: aufgeregt, beeindruckt, dankbar, entschlossen, ergriffen, erregt, fasziniert, geborgen, glückselig, herzlich, inspiriert, klar, kraftvoll, liebevoll, lustig, lustvoll, munter, neugierig, optimistisch, ruhig, satt, schwungvoll, stressfrei, tatkräftig, überrascht, überwältigt, unbeschwert, verblüfft, verwundert, wohl, zuversichtlich (Auszug)
  • Negative Gefühle: aggressiv, ängstlich, betrübt, blockiert, deprimiert, eifersüchtig, einsam, erschöpft, frustriert, gehemmt, gereizt, hasserfüllt, hilflos, irritiert, lustlos, misstrauisch, neidisch, niedergeschlagen, ohnmächtig, panisch, pessimistisch, sauer, schockiert, traurig, unglücklich, unsicher, unzufrieden, verärgert, verbittert, verspannt, verstört, verunsichert, verwirrt, verzweifelt, wütend, zermürbt, zornig  (Auszug)
  • Neutrale Gefühle: aufgewühlt, entschieden, fürsorglich, gelöst, skeptisch, gespannt, intellektuell, melancholisch, nachdenklich, opportunistisch, überzeugt, wolllüstig (Auszug)
Verschiedene Gefühle

Vielfalt deines Selbst

Wir sehen an dieser Liste folgendes:

  1. Eine erste Unterscheidung in positive, neutrale und negative Eigenschaften von Gefühlen, die durch Emotionen entstehen.
  2. Die Einordnung vieler Gefühle ist oft nicht eindeutig, da viele Gefühle ebenso gut ganz anders erlebt werden könnten.
  3. Die wenigsten Gefühle werden von uns als gänzlich neutral angesehen, was der Polarität der menschlichen Existenz und dem Dualismus des Universums gerecht wird.
  4. Charaktereigenschaften werden schnell mit Gefühlen gleichgesetzt, was den subjektiven Charakter der Realität unterstreicht.
  5. Gefühle rühren oft auch aus physiologischen Begebenheiten (Beispiel: verspannt).

Wir wollen uns den Ursprung eines Gefühls durch eine Emotion daher genauer ansehen.

Emotionen werden durch ihre wahrgenommene Resonanz zu Gefühlen

Gefühle und Emotionen werden oft gleichgesetzt, was oft auch insofern in Ordnung ist, als dass es nicht immer wichtig ist sie zu unterscheiden. Doch wenn wir über die Wirkungsweise von Emotionen und vor allem den Zusammenhang mit der eigenen Bewusstseinsentwicklung sprechen wollen, ist eine Differenzierung sehr wichtig.

Zunächst ist ein Punkt von vitaler Bedeutung: Emotionen sind für sich genommen vollkommen neutral. Es gibt keine pauschal „gute“ oder „schlechte“ Emotion. Das was wir — ganz individuell — auf Basis einer jeden Emotion tun und wie wir uns fühlen, kann positiv oder negativ sein. Jede Emotion wirkt in der Realität des Einzelnen auf positive oder negative oder auf gar keine Weise. Energien in Bewegung werden erst durch das Wirken im Feld des Wahrnehmenden zu einem Gefühl, und das auch nicht immer. Doch vor allem fühlt nie jeder das selbe, und schon gar nicht gleich lange. Der Grund dafür ist, dass die Resonanz im Einzelnen stets vollkommen unterschiedlich ist.

Weinendes Kind

Tränen lügen nicht

Ein Beispiel: Nehmen wir eine empathisch wahrgenommene Emotion von einer beobachteten Person, die gerade gehänselt wird. Was macht es gefühlstechnisch mit dir? Es sind drei grundsätzlich verschiedene Gefühle denkbar:

  1. Die Emotion kann in einem Menschen etwas eher selten Erlebtes sein, und wird entsprechend wenig Resonanz hervorrufen und damit in keinem bedeutsamen Gefühl münden.
  2. In einem anderen Menschen wiederum kann es das Grauen der eigenen Vergangenheit, des inneren Kindes wieder aufleben lassen. Die Resonanz, das heißt das Gefühlte, wird entsprechend viel stärker sein (was sehr heilsam sein kann, wenn man diese Gefühle zulässt).
  3. Eine dritte Person wiederum kann die empathisch wahrgenommene Emotion des beobachteten Menschen wahrnehmen, verstehen, nachfühlen und sogar miterleben — und dennoch muss es kein intensives Gefühl zur Folge haben, wenn diese Sorte Emotion schon transzendiert werden kann.

Jeder Mensch steht an unterschiedlichen Punkten der eigenen Entwicklung, der eigenen emotionalen Erhabenheit. Daran sehen wir, eine Emotion ist zunächst neutral, das Gefühl das folgen kann nicht immer. Ein Gefühl ist jedoch nie objektiv voraussagbar — selbst nicht bei ein und der selben Person zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Was sagt uns das für die eigene Bewusstseinsentwicklung?

Wie Gefühle unserer Selbsterkenntnis dienen

Wozu sind Emotionen und Gefühle also gut? Sind sie nur ein Spiegel unserer Selbst? Ja, genau das sind sie, doch das ist gleichzeitig alles was zählt. Denn wir selbst sind nicht statisch. Wir können uns an jeder wahrgenommenen Emotion selbst erkennen und feststellen, in welchen Glaubenssätzen wir leben. Wir können prüfen, ob diese Glaubenssätze zu unserem wahren Seelen-Kern passen. Was ist damit gemeint?

Das Höhere Selbst eines jeden Menschen verfügt über eine ganz bestimmte Grundfrequenz (in Channelings oft „Base Radiant“ genannt, was sehr treffend ist). Diese Schwingung ist unser wahrer Kern. Sobald wir sie als Mensch einnehmen, erleben wir uns in einem Zustand voller Erfüllung, Freude, Euphorie, Liebe, Leidenschaft und Dankbarkeit für’s Sein.

Nachdenkliche Frau

Fühle nach!

Doch sobald wir davon abweichen, fühlen wir uns anders. Und genau hier siehst Du, was Emotionen leisten können:

  1. Eine Situation unserer subjektiv erfahrenen Realität (empfangen auf unserer Frequenz) wird erlebt.
  2. Die mit der Situation mitschwingende Emotion dieser Realität mündet in ein individuelles Gefühl in uns selbst, beispielsweise eine Aggression.
  3. Wir erkennen, dass der Ursprung dieses Gefühls in einer Resonanz eines vergangenen Ereignisses liegt, das uns einen Glaubenssatz eingeprägt hat, beispielsweise „Wer jenes tut, ist schlecht.“
  4. Wir versetzen uns in die Lage dieser Person, vergleichen unsere Reaktion mit der der anderen und überdenken ihren Ursprung, beispielsweise „Ich verwechsle Matthias heute mit Stefan damals.“
  5. Wir erleben eine ähnliche Situation an einem anderen Tag noch einmal.
  6. Die Emotion die mit der neuen Situation mitschwingt ist unverändert, unsere gefühlsmäßige Reaktion ist eine gänzlich andere, wir werden beispielsweise nicht mehr aggressiv.
  7. Wir erleben eine neue Realität „Ich muss mich nicht bei jedem Menschen so fühlen“.
  8. Wir erhalten eine neue Programmierung im Unterbewusstsein und leben künftig freier.

Eine jede Emotion zeigt uns über unser individuell folgendes Gefühl, ob ein Lebensumstand, eine Situation, eine Person, etc. mit unserem präferierten Bewusstseinszustand übereinstimmt. Wenn nicht, können wir etwas daran ändern. Wir haben im letzten Absatz aber auch schon geklärt, dass eine Emotion stets neutral ist, und so besteht auch kein Grund eine Situation oder eine andere Person zu werten. Die Situation in der wir uns befinden oder die Person mit der wir interagieren schreibt uns keinen Bewusstseinszustand vor. Sie demonstrieren uns nur wahrhaftig ob wir uns schon vollständig selbst erkannt haben oder nicht. Wann haben wir uns erkannt?

Von der vollen Erkenntnis in Bezug auf ein bestimmtes Thema können wir sprechen, wenn die im Leben sichtbaren Symptome dieses Themas (zum Beispiel Menschen, die darüber sprechen, etc.) kein Gefühl mehr in uns auslösen müssen. Ich wiederhole diesen Teil noch einmal: bestimmte Umstände müssen dann kein Gefühl mehr in uns auslösen. Es geht um die scheinbar unfreiwillige Komponente, dass wir uns einem Gefühl ausgesetzt sehen. Doch wie gelangen wir zu dieser gefühlsmäßigen Unerschütterlichkeit?

Emotionale Erhabenheit als Zeichen gereiften Bewusstseins

Viele Menschen bezeichnen den Bewusstseinszustand, dass ein Gefühl nichts mehr in einem Menschen auslöst als mangelndes Verständnis oder emotionale Abgestumpftheit. Tatsächlich kann es auch genau das sein. Dennoch gilt: nicht immer wenn eine Emotion keine gefühlsmäßige Resonanz mehr zur Folge hat, ist man ignorant oder abgestumpft. Man ist unter Umständen auch einfach so mit dem Thema im Reinen, so voller Selbstliebe und emotional so abgeklärt, dass man eine emotionale Reaktion nur noch als Wahl und nicht mehr als zwangsläufige Reaktion vorfindet.

Emotionale Transzendenz

Emotionale Transzendenz

Dieser Bewusstseinszustand setzt voraus, dass man ein Thema  transzendieren konnte. Doch genau über diesen Punkt stolpern sehr viele Menschen, da sie sich in widersprüchlichen Glaubenssätzen aufhalten. Du magst dir denken „Ich bin bereit mich all meinen Altlasten zu stellen“, doch gleichzeitig denkst Du dir wohlmöglich auch „Ich möchte volles Verständnis für jeden Menschen haben“. Auf den ersten Blick sind beides scheinbar vollkommen positive Glaubenssätze, richtig? Nein, nicht im ersten Schritt.

Negative Gefühle als Schlüssel zu emotionaler Transzendenz

Bleiben wir beim erst genannten Glaubenssatz — Du bist bereit, dich allem zu stellen. Sehr gut, wirklich. Die Auflösung deiner Altlasten ist die Grundvoraussetzung emotionaler Erhabenheit. Wenn Du nun also darüber nachdenkst, welche Dinge dir als Kind oder als Jugendlicher oder auch später widerfahren sind, wirst Du auf Dinge stoßen, die ein negatives Gefühl in dir ausgelöst haben. Dieses Gefühl wird die Erinnerung daran immer noch in dir auslösen — denn darüber definiert sich die bis heute lebendige Altlast.

Wenn Du nun aber gleichzeitig daran glaubst, dass Du für jeden Menschen Verständnis haben musst, dann wird dir dieser Glaubenssatz unmöglich machen deinen eigenen Schmerz, deine Wut, deine Frustration, deine Ohnmacht und deine Hilflosigkeit anzunehmen, die Du in der damaligen Situation erleben durftest. Diese negativen Gefühle zu erkennen, nachzuleben und sie anzunehmen, das heißt gnadenlos zu akzeptieren, ist der Schlüssel sie gehen zu lassen. Der Glaubenssatz, dass Verständnis für diejenigen, die an der Situation damals beteiligt waren, die obere Priorität haben soll, ist in diesem Beispiel nicht zielführend für deine Entwicklung.

Wütende Frau

Nutze es!

Was sagt uns das? Es sagt uns, dass Du deine negativen Gefühle unbedingt zulassen darfst und auf keinen Fall unterdrücken musst. Auch gibt es Glaubenssätze, die sich widersprechen, um dich in dieser Unterdrückung fest zu halten. Wahre Positivität wird gehemmt, wenn Du negative Empfindungen nicht akzeptierst. Warum? Weil sie ein Teil von dir sind, der sich erkennen möchte. Sie zu unterdrücken ist das Gegenteil von Erkennen. Und alles was Du nicht erkennst, wird durch die wiederholt auftretende negative Resonanz der Altlast immer stärker und gewinnt immer mehr Macht über dich. Deine positive Geisteshaltung wird dadurch also tatsächlich behindert, und mit ihr deine spirituelle Entwicklung.

 Hilfe beim Umgang mit negativen Gefühlen

Ich verstehe nun aber gleichzeitig auch vollkommen wenn Du sagst:

  • „Ich verstehe meine Gefühle aber manchmal gar nicht!“
  • „Ich kann meine Wut aber manchmal gar nicht beherrschen!“
  • „Meine Angst lähmt mich in meinem Fühlen, Denken und Tun!“
  • „Ich kann keine Grenzen für mich setzen!“

Wenn Du dich regelmäßig so fühlst, empfehle ich dir das Kurs-Paket „Gefühle als Kraft“ von Vivian Dittmar. Dieser Lehrgang hat schon äußerst vielen Menschen dabei geholfen die eigenen Gefühle zu verstehen, positiv zu nutzen und von der Wurzel an beherrschen zu lernen. Ich kann ihn dir klar empfehlen. Er wird dir auch dabei helfen, Emotionen von Gefühlen zu unterscheiden, was für sich genommen der Generalschlüssel zur Lösung aller emotionaler Probleme ist. Hier geht es zum Online-Kurs.

Wie Du wahrhaftige Positivität leben kannst

Du wirst die Dämonen deiner Vergangenheit nie abschaffen. Das würde heißen, dass sie nicht existent wären — und das ist nicht möglich. Das ist auch gut so, denn offenbar hattest Du an ihnen ja eine wertvolle und bereichernde Lektion gelernt, die deine Seele und alles was ist dir danken werden. Was Du jedoch tun kannst ist an all deinen als negativ erlebten Situationen, Personen und sonstigen Erlebnisse zu wachsen und dich schließlich über sie zu erheben.

Alles ist positiv

Alles ist positiv

Wenn wir sagen, dass die Manifestation des eigenen Lebens durch eine positive Geisteshaltung geschehen sollte, dann ist damit also nicht gemeint, dass Du negative Gefühle unterdrückst. Eine Grundvoraussetzung für positive Manifestation ist die Akzeptanz des Lebens so wie es für dich war und so wie es für dich aktuell ist.

Über diese Akzeptanz des Jetzt gewinnst Du die Informationen, die jetzt wichtig für dich sind. Hältst Du dich permanent in der Vergangenheit auf (was Du tust wenn Du negative Empfindungen unterdrückst), versäumst Du das was im Jetzt auf dich wartet. Und genau damit hemmst Du deine Entwicklung.

Wenn Du hingegen alles akzeptieren kannst, jede Situation, jede Person und jeden Umstand, und auch jede Emotion für dich zunächst einfach nur neutral existent ist, wirst Du wahre Sprünge in der Entwicklung vollziehen. Du wirst in allem was Du erlebst eine Chance zur Reifung sehen. Jede vermeintlich negative Erfahrung wird für dich das Potenzial der Erkenntnis in sich tragen.

Etwas das „nicht funktioniert“ wird es nicht länger geben. Es gibt nur unvorhergesehene Ereignisse, und die sind immer ein Grund zur Freude, da Du dadurch wieder ein Stück mehr von dir erkennen darfst. Doch um in diesen Zustand zu kommen, darfst Du nichts unterdrücken, das zu eben dieser Erkenntnis beitragen kann.

Ein Fazit zur Welt der Emotionen

Nicht nur Emotionen sind neutral. Auch ein vermeintlich negatives Gefühl wie Wut oder Traurigkeit muss nicht zwangsläufig in eine negative Handlung münden. Nutze diese Energie und leb sie aus — im Sport, durch Gespräche, durch Schreiben, durch Beratung anderer etc.

Doch halte dich auch gern einmal ganz bewusst im Zorn und der Traurigkeit auf (ohne dich darin übermäßig zu wälzen). Auch solche Gefühle zeigen dir wie dein Leben derzeit ist, damit Du es ändern kannst. Du wechselst damit in eine Realität, die dir gefällt. Daraus wächst langsam eine Überzeugung, die dich nicht länger in Negativität verharren lässt.

Emotionale Vielfalt

Emotionale Vielfalt als Geschenk der Erkenntnis

Kurzum können wir festhalten, dass die Akzeptanz negativer Energie als Teil deines Selbst die Basis dafür schafft, dass Du sie gehen lassen kannst. Was Du leugnest, wird bei dir bleiben. Anders ausgedrückt:

„Etwas, dem Ihr Euch widersetzt, das bleibt bestehen. Das, was Ihr anschaut, das verschwindet.“ [Gespräche mit Gott]

Natürlich musst Du dich deshalb nicht hetzen und alles Negative deiner Vergangenheit auf einmal ausleben. Doch verinnerliche gern auch folgenden Leitsatz, den ich immer wieder anbringe: Du wächst ganz von selbst, wenn Du einfach nur Du selbst bist. Dass Du dich dafür erst einmal finden darfst, liegt auf der Hand. Doch fairer Weise gilt es auch umgekehrt: wenn Du nicht Du selbst bist (beispielsweise indem Du deine dunklen Anteile unterdrückst), wird wenig mit dir passieren. Auch hierzu gern ein passendes Zitat eines anderen Autors:

„Wenn du wachsen möchtest, kann niemand dich aufhalten. Wenn du nicht wachsen möchtest, kann niemand dir helfen.“ [Sri Amma Bhagavan]

Jedes Gefühl ist ein guter Berater — wenn Du ihm zuhörst. In diesem Sinne wünsche ich dir viel Erfolg bei der Akzeptanz eines jeden ungewerteten Anteils deines Selbst in Richtung einer soliden, positiven Basis unaufhaltsamen Wachstums!

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