Sehr viele Menschen leiden unter der Idee von Eifersucht innerhalb einer romantischen oder sonstigen Beziehung. Eifersucht empfinden zu können ist jedoch nur möglich als Folge einer Reihe negativ geprägter Überzeugungen in Dir selbst.

Du hältst Glaubenssätze aufrecht, die Dich in einer Frequenz festhalten, welche als Dein Spiegel nichts weiter tun kann als Dir eine Realität zu schenken, in der diese Eifersucht immer wieder bestätigt und somit als berechtigt angesehen wird.

Dieser Artikel möchte Dir die Mechaniken näher bringen, die Eifersucht in Dir entstehen lassen. Er möchte Dir auch zeigen, dass Du sie ganz leicht hinter Dir lassen kannst, so Du Dich für Dich selbst entscheidest.

Hinweis: Der vorliegende Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keineswegs medizinischen oder therapeutischen Rat. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Fragen sollte immer ein qualifizierter Gesundheitsdienstleister oder Therapeut konsultiert werden.

Was ist Eifersucht?

Zunächst ist Eifersucht ganz einfach eine Emotion. Du weißt aber, dass jede Emotion nur Energie in Bewegung ist (E-Motion). Ferner wird Dir mehr und mehr bewusst, wie sehr Du diese Energien selbst verantwortest — über Dir nicht dienliche Glaubenssätze (Überzeugungen), die Du in jedem Moment aufrecht erhältst. Die Gründe dafür sind vielschichtig.

Beispiele, die miteinander verstrickt sein können, können sein:

  • dass Du Dich grundsätzlich minderwertig fühlst und nach Situationen filterst, die Dir diese Geringwertigkeit bestätigen können
  • dass Dir eingebläut wurde, dass Deine Eifersuchts-Perspektive in bestimmten Situationen eine automatische Reaktion sein müsse
  • dass Du es noch nie anders erlebt hast und Du grundsätzlich ungern aus bekannten Mustern ausbrechen möchtest

Da der Ursprung also vielschichtig sein kann, schauen wir uns einmal detailliert an, was die Emotion “Eifersucht” genau ausmacht, wie sie zustande kommt und wie Du diesen Zustand ganz einfach wechseln kannst.

Voraussetzungen zur Manifestation von Eifersucht als Emotion

Was braucht es, damit sich Eifersucht erfahren lässt? Es braucht zunächst drei grundlegende Dinge:

  1. Dich selbst als Mangel empfindende Person
  2. Eine andere Person, von der Du etwas erwartest
  3. Eine dritte Person, vor dessen Einfluss Du Dich fürchtest

Eifersucht ist jedoch keine einzeln isolierbare Emotion, sondern das Symptom (d.h. die Folge) einer Reihe von darunter liegenden Emotionen. Es gibt deshalb auch emotionale Grundvoraussetzungen zur Eifersucht, über die wir unbedingt sprechen sollten.

Emotionale Verstrickungen mit Eifersucht als Endergebnis

Die grundlegendste Emotion, die Voraussetzung für Eifersucht ist, ist Angst. Eine Form von Angst muss in Dir als Eifersüchtige/r gegeben sein, sonst wärst Du emotional vollkommen erhaben (ungleich gleichgültig) gegenüber der Idee zur Eifersucht.

Das könnten folgende sein, die natürlich miteinander verflochten sein können:

  1. Angst vor dem direkten Vergleich zwischen Dir und der/dem anderen. Wenn Du Dich selbst nicht liebst, d.h. als unzureichend empfindest, dann scheust Du jede Situation, in der die Person, die Dich emotional in Sachen Liebe ausgleichen sein soll (Dein Partner) eine andere Person in ihr Feld holt. Denn die andere Person könnte ja “besser” sein als Du. Du wertest also sowohl Dich selbst als auch den anderen, und verlierst im Vergleich pauschal.
  2. Angst vor Vertrauensbruch, wenn Du befürchtest, dass das Vertrauen, dass Du deinem Partner / Deiner Partnerin schenkst, missbraucht werden könnte. Das kann ganz unabhängig davon sein, ob Vertrauen in sexueller, emotionaler oder jeder anderen Hinsicht gemeint ist. In allen Fällen erwartest Du bereits, dass die andere Person sich anders verhalten wird, als Du es erwartest — beispielsweise aufgrund von negativer Erfahrungen, die Du bereits gemacht hast.
  3. Daraus folgen kann Verlustangst, sobald Du zusätzlich glaubst, dass die Person sich künftig nicht mehr in deinem Feld aufhalten möchte, sondern nur noch in dem des Partners. Je mehr Du Dich in dieser Verlustangst aufhältst, desto wahrscheinlicher wird es, dass genau das eintritt, das Du verhindern möchtest.

Traurigkeit

Du bist hier auf der Erde also goldrichtig, um einmal Eifersucht erfahren zu können. Denn die oben beschriebenen Ängste sind in einem durchschnittlichen Menschen-Bewusstsein sehr, sehr häufig anzutreffen. Lass uns daher noch genauer hinschauen, was mechanisch tatsächlich passiert. Dabei wird Dir deutlicher werden, wie Du selbst stets Urheber dieser Ängste bist.

Eifersucht als Glaube an Mangel

Schauen wir uns die oben genannten emotionalen Voraussetzungen zur Eifersucht einmal genau an, dann passiert zwischen den drei Beteiligten folgendes Schauspiel. Zunächst einmal fühlst Du Dich selbst nicht vollständig. Damit ist gemeint, dass Du Dir vom anderen erhoffst, dass er Dich ausgleicht. Das ist dann völlig in Ordnung, wenn es darum geht, dass ein Partner dem anderen im Haushalt hilft oder der eine Partner in Diskussionen ruhiger bleibt als der andere, um gegenseitig voneinander lernen zu können.

Eifersucht als Mangelerscheinung

Tückisch wird die Erwartung zum Ausgleich dann, wenn Du in einem Miteinander erreichen möchtest, dass Dein Partner Dich selbst stabil hält. Sobald Du von ihm erwartest, dass er Deinen eigenen Mangel an Selbstliebe ausgleichen soll, oder er Deine Pufferzone, Dein Boxsack oder Dein Schreikissen sein muss (d.h. dabei abseits seiner eigenen Präferenzen mit Dir lebt), etc., dann erwartest Du implizit, dass er Dich gefälligst emotional auszugleichen hat.

Eifersucht ist ein Symptom des festen Glaubens daran, nicht allgegenwärtig geliebt zu werden. Oft wird dies kurz abgetan als “Mangel an Selbstliebe”, doch streng genommen ist das nicht korrekt: Es gibt keinen Mangel an Fülle, aber es kann durchaus eine Fülle an Mangel geben — sofern Du eben daran glaubst. Daher überprüfe Deine Glaubenssätze.

Diese Er-Wartung hat sich Dein Gegenüber nie ausgesucht, und er fühlt Dir gegenüber auch völlig zu Recht keine Verpflichtung, sie zu erfüllen. Du begünstigst damit, dass er oder sie sich anderweitig umschaut, und sei es nur unbewusst. Du steuerst damit zielgerichtet darauf zu, bald eifersüchtig sein zu dürfen.

Selbstliebe als Schlüssel zur emotionalen Unabhängigkeit

Fühlst Du Dich oft eifersüchtig, dann darf Dir bewusst werden, dass hier die Symptome mangelnder Selbstliebe aktiv sind. Bist Du Dir selbst über Deinen Wert im Klaren und weißt sowohl um Deine Vorzüge als auch Deine Defizite bescheid, wertest sie nicht und kümmerst Dich eigenverantwortlich um Dein persönliches Wachstum, dann brauchst Du keinen Partner mehr, sondern genießt nur noch das Beisammensein, solange es eben hält.

Selbstwert

Je mehr Selbstliebe Du in Dir trägst, desto länger hält auch Deine Beziehung — und umso mehr ist es auch egal, wer noch in Dein Leben und das des Partners tritt. Es gibt dann schlichtweg keinen Nährboden für Ängste.

Womöglich findest Du Dich in den letzten Absätzen auf die eine oder andere Weise wieder. An dieser Stelle möchte ich Dir auf den Weg geben: sehr gut, denn dann hast Du deinem Bewusst-Sein einen großen Dienst erwiesen. Gleichzeitig möchte ich Dir sagen: von hier aus geht es ganz einfach weiter.

Die Vergangenheit hat keine Macht über dich

Nur weil Dir ein Partner einmal fremd gegangen ist, oder sich sogar von Dir getrennt hat, bedeutet das nichts für das was Dir (dich) künftig passiert. Ruf’ Dir stets in Erinnerung, dass Du jeweils die Realität wahrnimmst und in Dein Leben ziehst, dessen Frequenz Du einnimmst.

Hast Du Selbstliebe in vergangenen Zeiten also nie erlebt, konntest Du nur Umstände erfahren, die Dir das Ergebnis dieses Mangels an Selbstliebe zurückspiegeln konnten. Du musstest einem Partner begegnen, der Dich links liegen lässt.

Sobald Du aber in die Selbstliebe eintrittst, verändert sich Deine Frequenz radikal. Auf dieser Frequenzebene gibt es nur noch die Möglichkeit eine Realität wahrzunehmen, in der Du >einen Partner / eine Partnerin kennenlernst, der/die das Miteinander wertschätzt und erhalten möchte.

Von dort an brauchst Du dem Universum nur noch eine “Angriffsfläche” bieten, Dir diesen Partner zuzustellen. Eine Möglichkeit hierzu ist der >Herzwandler SingleTreff.

Das Eifersucht-Fazit

Das Gefühl von Eifersucht entsteht in Dir, einzig und allein als Folge eines Mangels an Selbstliebe. Diesen Mangel soll Dir Dein Partner ausgleichen, indem er Deine Erwartungen erfüllt. Solange Du diesen Mangel in Dir trägst, wirst Du unbewusst immer wieder nach Situationen suchen in denen Du vermeintlich bewiesen bekommst, dass Du mit Deiner Haltung recht hast. Du wirst Dich darin bestätigt sehen, dass Deine Eifersucht berechtigt ist.

Die einzig nachhaltige Lösung ist, Deinen eigenen Wert zu erkennen und Beziehungen lediglich als Bereicherung des eigenen Lebens anzusehen — und nicht länger als notwendigen Ausgleich Deiner emotionalen Unreife. Durch diese Erkenntnis wird sich Deine eigene Frequenz unweigerlich erhöhen. Von dort an kann Dir Deine Realität nur einen völligen neuen Zustand zurückspiegeln, welcher Eifersucht schlicht überflüssig und unnötig macht.

Auf dem Weg dort hin wünsche ich Dir viel Mut, Kraft und Klarsicht gegenüber Deinen eigenen Überzeugungen. Erkenne Dich und Deinen Wert!

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✐ Über den Autor

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  • Promovierter Wissenschaftler
  • Spiritueller Berater seit 2010
  • Autor mehrerer spiritueller Bücher
  • Achtsamkeitstrainer
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Letzte Prüfung dieses Beitrags: 21. Mai 2024

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Ein Kommentar:

  1. Leeres Bild Kommentar
    Syrinx

    5. Mai 2023 um 0:39 Uhr

    Lieber Erik,

    bin auf deinen Artikel gestoßen, da ich eine Antwort auf meine Gefühle suchte. vielen Dank für die ausführlichen Gedanken und strukturierte Erklärung.
    Die Antwort die ich fand ist mir allerdings so ähnlich schon klar gewesen. Es ist für mich etwas zu einfach formuliert im Grunde ist es der Mangel an Selbstliebe und das muss man eben ändern… tja, wie schafft man das denn? Die Facetten sind so vielfältig und persönlich und schwer allgemein erklärbar. Bsp: eine mitten im Leben stehende, sich selbst als fröhlichen, optimistisch einschätzende Frau, großes Herz, 2 Kinder, Musikerin, in einer Beziehung seit 23 Jahren mit einem durchaus geistig-spirituell interessanten Menschen, der so sehr im Geist lebt, das körperliche Nähe und lleine Zuneigungen schnell nach den ersten Jahren abnahm. Wird von der Partnerin wahrgenommen, aber akzeptiert. Irgendwann hörte es aber ganz auf, da war sie noch Mitte 30, jahrelang körperliche Funkstille und Alltag mit Kindern. Irgendwann mal wieder etwas Sex, aber mit mit Porno möglich, und irgendwann nur noch heimliche Selbstbefriedigung des Partners. Dazu geistig-astrologische Beschäftigung seinerseits mit traumatisierter narzisstischer Kollegin. Jahrelang von der Partnerin losgelassen, versucht zu verstehen, ABER WIE , bitte WIE schafft man es, nicht eifersüchtig zu werden? Es ist doch logisch, dass man sich fragt warum. Es ist kaum vermeidbar eigene Schwächen nicht zu sehen. Es gibt nun mal hübschere/jüngere oder klügere Frauen. Es gibt Dinge, die man eben nicht so einfach lösen kann, Das ist schon bitter. wenn die besten Jahre vergehen, man selbst inzwischen Ende 40 ist, die Andere Ende 20j Es hat es mit Realitätssinn zu tun, die eigenen Schwächen zu kennen. Was nicht heißt, dass man sich selbst dennoch als starke, liebende, gebende Frau wahrnimmt, die sich im Grunde selbst voll ok findet. Aber die (körperliche) Ablehnung schmerzt einfach und die geistige Aktivität mit einer Anderen auch. Da hilft auch nicht das Wissen um Selbstliebe… Nachts allein fließen einfach nur Tränen, beim Anblick glücklicher, sich zugetaner, (vor allem wenn sie schon älter sind), Paare, welche sich ggs. lieben und es jeden Tag zeigen, kommen Tränen, beim bemerken, der Andere besorgt es sich selbst, obwohl er eine warme, weiche, weibliche,?liebevolle Frau hat, bringt einen zum weinen. All die innigen Momente die es mal gab, sind verloren. Aber im Alltag ist alles normal, nett, nur nie herzlich. Es reicht nicht um sich zu trennen, aber es fühlt sich auch nicht gut an. Die Reflektion, dass man selbst nicht gibt was man erwartet, stimmt hier auch nur wenig. Die Partnerin gibt ihre Liebe durch Blumen/Kochen/kleine Nettigkeiten, durch Alzeptanz,. Obwohl die Partnerin gern heiraten wollte, lehnt der Partner das ab, Zu großes Freiheitsbedürfnis. Da ist die Vorstellung sehr verschieden, sie schmerzt die „Ablehnung“, auch in anderen Situationen, er will nicht sagen, ‘ja ich kann es mir vorstellen, ich möchte mit dir zusammen alt werden’. Und nennt es ‚Freiheit in der Beziehung‘. Nun ist sie aber mit dieser Sicht unglücklich, eine gewisse Ablehnung spürend, ist es fast unmöglich ohne Eifersucht durch diese Gefühle zu gehen. Und Tränen fließen. Man will sich nicht trennen, aber die gemeinsame Zukunft wirkt nicht so vertrauenserweckend. Keine Idee, wie man es schafft, da raus zukommen. Bzw ohne Eifersucht zu sein. Das ist fast unmenschlich schwierig.
    Viele Grüße!

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