Warum emotionale Erhabenheit nichts mit negativer Gleichgültigkeit zu tun hat

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Oft höre ich Menschen sagen: „Ich glaube, wenn dir jemand fehlt, mit dem Du gerne Zeit verbringst, ist es für mich eine Abhängigkeit. Also ist die Abhängigkeit aber auch etwas ganz wichtiges um mit jemandem eine Verbindung eingehen zu können? Sonst wäre dir ja alles gleichgültig, das wäre ja furchtbar?“

Dieser Knoten ist weit verbreitet und aus meiner Sicht auch sehr verständlich. Doch es bleibt eine Sozialisierung, ein Glaubenssatz — und die als Mensch am wenigsten fordernde Art, mit den eigenen Emotionen umzugehen, vor allem in Beziehungen.

Man sucht sich einfach jemanden der einem halbwegs entspricht, macht sich dann emotional abhängig, und heilt irgendwann lieber den Trennungsschmerz als zu hinterfragen weshalb man sich überhaupt abhängig machen wollte und ob das so gut ist. Man glaubt gern lieber länger daran, dass Abhängigkeit notwendig ist, und wiederholt diesen Zyklus bis man mit einem Partner stirbt.

Warum Abhängigkeit keine Voraussetzung für Beziehungen ist

Was ich mit Abhängigkeit meine ist Bedürftigkeit: „Gib mir, ich hab’s nicht selbst“. Die wiederum ist nicht nur keine Voraussetzung für eine Verbindung, sondern schädlich für jede Verbindung. Denn Bedürftigkeit gibt keine Energie, sie raubt dem Miteinander welche.

Und ja, man unterschätzt oft wie sehr ein Mensch der einem nahe ist sich selbst der Reife des eigenen inneren Kindes näher bringt. Das äußert sich eben auch durch eine Form von Abhängigkeit davon diesen Menschen in der eigenen Nähe haben zu wollen.

Doch daran siehst Du es ja hautnah: man hat dort einen Anteil von sich noch nicht zu Ende geheilt, deshalb spürt man diese Abhängigkeit (den gierigen Drang diesen Anteil in sich zu heilen). Man hat es nicht selbst, also „soll er/sie mir das geben“. Nur da kommt sie her, die Abhängigkeit.

Erhabenheit als Unabhängigkeit

Erhabenheit als Unabhängigkeit

Das ist auch nicht automatisch etwas schlechtes. Als Mensch wächst man an genau diesen Situationen, man braucht also den Glauben daran dass diese Abhängigkeit für das Miteinander notwendig sei um das Miteinander einzugehen. Doch die Abhängigkeit ist nicht für das Miteinander notwendig, sondern für die Erkenntnis, dass die Abhängigkeit wichtig zur Erkenntnis des selbst ist, das sich abhängig macht.

Über die Jahre werden bestimmte innere Resonanzen immer deutlicher, man gelangt immer mehr in Kontakt mit den eigenen dunklen Flecken, steigert seine eigene Reife und kann den anderen mehr und mehr als eigenständigen Menschen annehmen, der einem selbst überhaupt nichts schuldig ist, dem man einfach nur etwas schenken möchte, und man dafür dann auch umso mehr zurück erhält. Und das ist die gesunde Verbindung, nicht die bedürftige.

Du kannst dennoch Menschen vermissen

Das hat nichts damit zu tun, dass Du nicht etwas vermissen könntest was Du gerne hast, inklusive einer Person. Du vermisst es unterschwellig auch körperlos zu sein, aber bist ganz offensichtlich nicht abhängig davon damit es dir gut gehen kann. Das entscheidest Du selbst, mangels bedürftiger Resonanz via Selbsterkenntnis.

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Ja, das magst Du mit „Gleichgültigkeit“ als etwas Negatives ansehen. Aber einen Zustand für dich einem anderen gegenüber als gleich gültig anzusehen heißt nicht, dass Du einen nicht bevorzugen und ihm die BEWUSSTE Möglichkeit einräumen kannst ihn als Anlass zu nehmen, dass es dir gut geht. Doch Du bist dabei dann keine Kugel im Flipperautomaten (erlebst dich nicht als deiner Realität ausgeliefert), sondern wählst dir das selbst bewusst aus. Das ist der entscheidende Unterschied. Den lebst Du jedoch erst wenn Du die Bedürftigkeit aufgelöst hast.

Das Außen ist eine Illusion

Es gibt kein „Außen“. damit ist jede Abhängigkeit eine selber erschaffene Schweinwelt, die erst real wird, wenn Du sie über deine unbewusste Wahrnehmung dazu machst. Grund dafür ist mangelnde Erkenntnis deines eigenen Selbst an der Stelle die ursächlich für die innere Resonanz ist die dir vorgaukelt „Ich kann das nicht, bis xy gegeben ist“.

So wie bspw. der Glaubenssatz „Ich kann nur abschalten, wenn ich eine bestimmte Musik höre“. Das ist nichts anderes. Die Abhängigkeit davon ist in dir vollkommen real, weil Du sie dazu machst. Aber es bleibt ein unfreiwilliger Zustand mangels Erhöhung deines Selbst (viel mehr: unbewusster Kleinhaltung deines Selbst), der so nicht sein muss, der nicht deiner wahren Natur entspricht.

Emotionale Erhabenheit als Schlüssel zur Freiheit

Transzendenz ist ein Synonym für Erhabenheit. Und Erhabenheit ist keine negativ vorbelastete „Gleichgültigkeit“, sondern ein Zustand der Liebe, in dem dir jede Wahl gleich gültig ist. In der Du aber dennoch bestimmte Zustände bevorzugen und dich in ihnen wohl fühlen und darin wohlig baden kannst solange Du willst — freiwillig, weil Du es möchtest, nicht weil Du es musst, um dich gut zu fühlen.

 Gleichgültigkeit heißt: beides ist gleich gültig
Die Gesellschaft unterstellt dem Wort Gleichgültigkeit eine negative Bedeutung, weil zwei Dinge dann vermeintlich wenig Wert hätten. Doch dass Gleichgültigkeit auch heißen könnte, dass beides einen gleich hohen Wert einnimmt, verdrängt die Gesellschaft aus dem Raum des Möglichen. Entwertung ist überflüssig!

Die darunterliegenden Zustände sind einfach fundamental unterschiedlich. Menschliche Beziehungen sind endlich weil sich entweder einer schneller entwickelt als der andere („man liebt sich nicht mehr“) und/oder weil sich einer abhängig vom anderen macht („ich bin dir gar nichts schuldig“).

Beides ist dann aber dennoch etwas Positives, weil alles was auf dem Weg passiert ganz offensichtlich notwendig für den Weg war, sonst wäre es nicht passiert.

Die gesellschaftlichen Widersprüche

Du magst dir jetzt denken: „Ich glaube, dass für viele Menschen dort kein Unterschied zwischen der negativ belasteten Gleichgültigkeit, wie wir es kennen und der Gleichgültigkeit, wie Du sie siehst, besteht.“

Natürlich. Menschen sind schräg, und welche Dinge bei ihnen einen Unterschied machen und welche nicht verwirrt mich immer wieder, das ist vollkommen ok :) Das Wort Gleichgültigkeit sagt es ja schon: zwei Dinge sind für mich dann gleich gültig. Was sollte daran eingebaut schlecht sein?

Der Mensch wird von der Gesellschaft so sozialisiert zu glauben, dass es schlecht sei einer Sache nicht mehr Wert bei zu messen als einer anderen. Dass man die andere Sache damit entwertet wird verschwiegen.

Gleichzeitig sagt der Mensch aber auch, dass Wertungen nicht gut seien. Wie diese beiden gesellschaftlichen Programmierungen parallel existieren können ist hoch spannend. Der Mensch weiß selbst nicht was er glauben soll, hinterfragt es aber auch nicht. Du selbst kannst das für dich anders handhaben. Brich aus. Von Herzen viel Freude dabei! :)

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