Von Urvertrauen und Synchronizität

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Eine Stammleserin machte mich kürzlich darauf aufmerksam, dass ich hier auf Herzwandler schon sehr oft vom Urvertrauen geschrieben habe. Sie sagte mir, sie würde gern einen eigenen Artikel darüber lesen, damit klarer wird, welche Bedeutung Urvertrauen für das spirituelle Leben hat, wie man es aufbauen und erhalten könne. Ich danke ihr für diese Fragen. Dieser Beitrag ist meine Antwort darauf.

Was ist Urvertrauen eigentlich?

Beginnen wir wie immer mit der offensichtlichsten Frage von allen. Was ist Urvertrauen? Der Begriff allein sagt aus, dass wir da wohl Vertrauen in etwas haben, und dass dieses Vertrauen einen sehr tief verwurzelten Charakter haben dürfte. Oder ist es mehr ein Vertrauen in den Ursprung?

Urvertrauen meint nicht Glauben, nicht Hoffnung und nicht Mut. Urvertrauen ist Gewissheit. Es ist die Erinnerung an unser wahres Ich. Unser Ur-Vertrauen wohnt seit jeher in uns. Es meint die totale Hingabe zum Universum und das zweifelsfreie Wissen, dass das Universum selbst nur aus uns selbst besteht. Eine jede Seele besteht aus allem was ist.

Urvertrauen Kinderhände

Manifestiertes Urvertrauen

Das ist für den Moment vielleicht schwer zu greifen, werden wir daher wieder etwas praktischer.

Wie lässt sich Urvertrauen erlangen?

Es handelt sich bei Urvertrauen um keine Fertigkeit oder Fähigkeit, die erlernt werden müsste. Du kannst gar nicht anders, als Urvertrauen zu haben. Jedoch kannst Du in der limitierten Dimension die Du dir gerade ausgesucht hast hervorragend die Illusion aufrecht erhalten, dass Du kein Urvertrauen haben würdest (genau deshalb erinnerst Du dich auch erst spät zurück an deinen göttlichen Ursprung — genau das ist der „Mehrwert“ der Limitation die Du derzeit erfahren darfst).

Wie baust Du diese Illusion auf und wie erhältst Du sie aufrecht? Durch Glaubenssätze, die diesem Urvertrauen entgegen stehen. Sieh mal: Zweifel ist nicht die Abwesenheit von Vertrauen. Zweifel ist das 100%ige Vertrauen in einen Glaubenssatz, der dir nicht dient. Zweifel ist nichts weiter als vehementes Vertrauen in einen Glaubenssatz, der mit deinem Höheren Selbst nicht im Einklang steht. Du kannst gar nicht anders als zu vertrauen — die Frage ist immer nur in was Du gerade Vertrauen haben möchtest.

Die vier Richtungen deines Selbst

So wie es vier Himmelsrichtungen gibt, existieren auch vier Richtungen, aus denen deine Glaubenssätze rühren können. Diese vier Richtungen kennst Du vielleicht schon aus dem Yoga:

  1. Die Richtung des Kopfes
  2. Die Richtung des Herzens
  3. Die Richtung des Körpers
  4. Die Richtung der Energie, die diese drei Dinge im Einklang hält

Stell dir diese vier Richtungen für den Moment vor wie vier Räder an einem Auto. Die meisten Menschen leben mit diesen vier Rädern so, dass jedes Rad in eine eigene Richtung möchte. Wohin bewegt sich dann das Auto? Die Chance ist hoch, dass es sich fast gar nicht bewegt — egal wie sehr Du dich anstrengst.

Die Bewegung die dann noch stattfindet kommt nicht von dir, sondern durch Lebens-Situationen und andere Menschen. Du wirst in alle möglichen Richtungen geschubst, doch wohlmöglich in keine die Du selbst bevorzugst. Durch diese verschiedenen Richtungen kommen widersprüchliche Glaubenssätze zustande und genau so erfährst Du auch warum dir das niemals dienen kann.

Du darfst die vier Richtungen des Kopfes, des Herzens, des Körpers und der Energie miteinander in Einklang bringen. Dann kannst Du überall hin — und das aus eigener Kraft. Wie machst Du das? In Sachen Energie ist nichts weiter zu tun. Sie wird durch dein Höheres Selbst gesteuert und ist bestens versorgt. Dein Herz wiederum dient der Wahrnehmung deines Höheren Selbst. Du darfst lernen, ihm zuzuhören. Dann arbeitet das Herz auch schon genau so wie es soll — in Richtung deiner Seele.

Trust in Sand

Flüchtiges Vertrauen

Was spielt der restliche Körper dann hier noch für eine Rolle? Nun, dein Körper ist die Antenne allgegenwärtigen Bewusstseins. Die Schnittstelle zwischen Seele und Geist ist die Zirbeldrüse in der Mitte deines Kopfes. Hierüber kann ein Teil der Seele im Zentralnervensystem des Körpers Platz nehmen und Du erhältst dein Alltagsbewusstsein. Voll bewusst wird dir dein Höheres Selbst dann nur noch in Phasen tiefer Meditation, in der Du dein Herz spüren lernst, bei der (meist nächtlichen) DMT-Ausschüttung — oder bei Verkostung von Ayahuasca.

Deinen Körper darfst Du daher gern transformieren. Ernähre ihn gesund. Heile ihn — ob mit Heilpflanzen, per Quantenheilung, der Heilung mit Zahlen oder was auch immer für dich stimmig erscheint. Trinke viel, treibe Sport — und sei nicht immer so ernst, lache oft und viel.

Was bleibt übrig? Der Kopf. Puh. Des Menschen größte Errungenschaft — und seine größte Schwäche. Warum Schwäche? Weil der Mensch verlernt hat, aus dem Kopf heraus zu gehen. Er möchte jedes Problem damit lösen. Es ist als würde man versuchen ein Haus nur mit einem Hammer zu bauen. Oft ist er nützlich, doch sicher nicht immer.

Doch ich möchte dir an dieser Stelle gar nicht auftragen gefälligst deinen Kopf zu unterdrücken. Du weißt selbst, dass Du über regelmäßige Meditation und andere Mittel genug dafür tun kannst, nicht länger Sklave deines Kopfes zu sein. Doch Kopf ist nicht gleich schlecht. Nein, für eine Sache ist er nämlich tatsächlich sehr gut: zur Analyse widersprüchlicher Glaubenssätze.

Das Ent-Lernen übernommener Glaubenssätze

Unsere Eltern, die Schule, die Gesellschaft, fast jeder den wir treffen oder im Fernsehen sehen, prägt uns eine empathische Information auf. Hier gibt es jedoch keine „Schuldfrage“ zu klären — denn ein jeder hat diese Information auch selbst nur durch Erziehung, Ausbildung und co von anderen erhalten. Dieses gesamte System trägt eine maßlose Trägheit in sich. Deshalb erwacht die Menschheit auch nur scheinbar langsam, wenn auch in letzter Zeit sichtbar schneller.

Wenn Du dir aber vor Augen führst und annehmen kannst, dass:

  1. einige deiner Glaubenssätze durch dich selbst vielleicht nie in dir Platz genommen hätten (wie beispielsweise: „Du musst bei allem was Du tust den Kopf einschalten!„)
  2. einige dieser Glaubenssätze in direktem Widerspruch zum Urvertrauen stehen (wie beispielsweise: „Der Kopf regiert über’s Herz!„)
  3. Du selbst die volle und alleinige Macht über dich hast
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… dann kannst Du die alten Glaubenssätze identifizieren, annehmen, und wieder los lassen. Im Artikel über Emotionen als Führer zu neuen Glaubenssätzen habe ich erläutert, wie Du das anstellst.

Im Übrigen fällt unter einen Glaubenssatz auch, dass Du dein Urvertrauen nur schwer wiedererlangen könntest, weil Du als Kind wohlmöglich geschlagen wurdest, oder ähnliches. Natürlich ist das eine sehr unangenehme Erfahrung. Und natürlich ist es in diesem Fall auch kein Glaubenssatz, den Du von jemand anderem übernommen hättest. Dennoch entscheidest allein Du über deine Realität. Erinnere dich zurück an deine schöpferische Kraft. Tausche gegen Neues aus, was dir heute nicht mehr dient.

Was ändert sich durch Urvertrauen?

Wohlmöglich fragst Du dich nun: „Okay, und was bringt mir das?“ :) Diese Frage ist berechtigt, denn natürlich geht es nicht nur darum einen Glaubenssatz gegen einen anderen auszutauschen, selbst wenn das allein schon unsere Frequenz erhöhen kann. Doch es geht bei Urvertrauen um viel mehr.

Hast Du dir wieder vollständig bewusst gemacht, dass:

  1. dein Höheres Selbst dich täglich und in jeder Sekunde mit Informationen versorgt
  2. diese Informationen nie falsch sein können
  3. Du deinen Kopf nicht so sehr brauchst wie Du früher geglaubt hast (weil die Welt es dir so beibrachte)

… dann beginnt sich dein Leben vollkommen zu verändern. Du fängst an, in Synchronizitäten zu leben. Du wirst sie erkennen und auf ihnen reiten wie auf einer Welle.

Was sind Synchronizitäten?

Grundsätzlich meint der Begriff Synchronizität Ereignisse, die nicht in einem kausalen (Sinn-)Zusammenhang miteinander stehen, aber dennoch eine wahrnehmbare Verbindung miteinander haben. Das hast Du bereits mehrfach erlebt…

Ein Beispiel für eine Synchronizität

Du erinnerst dich, dass Du an den Briefkasten gehen wolltest. Du gehst los, und rennst fast gegen den Postboten. Der Postbote lässt vor Schreck ein Paket fallen. Beim Aufprall macht das Paket so großen Lärm, dass deine Nachbarin trotz ihrer eigenen lauten Musik in den Hausflur kommt. Als sie im Flur steht bemerkt sie, dass ihr Kind gerade draußen im Regen steht und eigentlich schon mehrmals geklopft hatte. Die Klingel war kaputt.

Vertrauen Hund und Kind

Erste Annäherungen

Bleiben wir bei diesem Beispiel. Was ist dort passiert? Hättest Du nicht auf deine innere Eingebung gehört, dass Du zum Briefkasten gehen solltest, hätte das Kind deiner Nachbarin wohlmöglich noch sehr lange draußen gestanden und hätte sich vielleicht erkältet. Der Postbote hätte vielleicht wirklich nur schnell seinen Job erledigt und niemand hätte das Kind gesehen. Doch Du bist genau im nötigen Moment raus und hast deinen eigenen Job erfüllt.

All diese Dinge stehen in keinem logischen Zusammenhang. Doch sie haben zusammen etwas fantastisches bewirkt. Die Energien im Universum arbeiten stets auf dem Weg des geringsten Widerstandes. Das Höhere Selbst des Einzelnen kann Dinge sehen und Verknüpfungen bilden, die deinem einfachen Selbst niemals möglich wären. Dein Verstand ist dafür schlichtweg nicht fähig und auch nie dafür gedacht gewesen. Deine Seele wird dich auf sanftmütige Weise zu Handlungen motivieren, die dir und allen anderen mehr dienen als jeder Gedanke es jemals könnte.

Wie lässt sich Urvertrauen nutzen, um Synchronizitäten zu fördern?

Im Beispiel des Postbotens gab es eine wichtige Initialzündung: die innere Euphorie darüber, dass Du zum Briefkasten gehen solltest. Genau über diese Sorte Euphorie kommuniziert dein Höheres Selbst mit dir. Und es gibt immer eine größte Euphorie. Sie muss nicht „groß“ sein. Doch es gibt immer gerade eine Sache, die Du in jedem Moment lieber machen möchtest als eine andere. Selbst wenn Du etwas tust, dass Du über alles liebst, kann es plötzlich in dir tönen „Öffne das Fenster“, „Ruf deine Tante an“ oder eben „Geh zum Briefkasten“.

Synchronizitäten - die Höhere Hand

Upper Hand

Alles was Du für ein Leben im Einklang mit dem Universum tun brauchst ist dieser inneren Eingebung zu folgen. In jedem Moment. So gut wie Du kannst. Doch hier wird häufig ein und der selbe Fehler gemacht: Selbst wenn jemand gelernt hat, auf seine innere Stimme zu hören und ihr zu folgen, hält der Verstand gern das Prinzip der Kausalität und der logischen Sinn-Zusammenhänge aufrecht und funkt uns dazwischen. Das bedeutet hierbei: man hat plötzlich wieder eine konkrete logische Erwartung: „Wenn ich zum Briefkasten gehen soll, wird dort bestimmt eine wichtige Post drin sein müssen!“ — Nein. Darum geht es auf gar keinen Fall.

Es kann zwar sein, dass es das mal bedeutet. Doch in der Regel sind Synchronizitätsketten sehr viel länger. Im Postboten-Beispiel hast Du gesehen, dass Du nur genügend Lärm erzeugen lassen solltest, damit deine Nachbarin ihr Kind sieht. Und dieses positive Karma wird, wie alles im Universum, zu dir zurück kehren. So erfährt und bereichert sich deine Seele mit dir und durch dich. Und so wird sie dir zu allem verhelfen das Du dir manifestieren möchtest.

Das Fazit zu Urvertrauen und Synchronizität

Die Chance zu positiver Synchronizität ist allgegenwärtig. Sie ist immer da und zu jeder Zeit. Die Frage ist, ob Du sie nutzt. Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass sie existiert. Sie halten Dinge für positive oder negative Zufälle. Doch alles ist miteinander verknüpft — nur eben nicht auf logisch greifbarer Ebene, sodass unser Verstand es eben abtut. Doch es ist dein Herz was Du befragen darfst, nicht dein Kopf.

Hab keine Erwartung, niemals. Höre in jedem Moment nur auf deine größte Euphorie, so gut wie Du kannst, und gänzlich ohne jede Erwartung. Pures Sein. Das Folgen deiner Seele. Die volle Existenz in bedingungsloser Liebe. Das Leben in ständiger Synchronizität. Das ist Urvertrauen. Dein natürlicher Zustand. Und der, der dir am stärksten dient.

Synchronizitäten sind übrigens auch genau das, was sich dein Geistführer zu nutze machen wird, um dich auf etwas hinzuweisen. Du weißt, seine wichtigste Aufgabe ist dir dabei zu helfen dir selbst zu helfen — aber ohne aufdringliche Beeinflussung. Er wird dir also niemals eine Information aufzwingen oder beginnen mit dir zu sprechen bevor Du dazu bereit bist. Aber wenn Du vor einer Synchronizität stehst, die Du dir Dank eines Fünkchens Urvertrauen erobert hast, wird er die Chance ergreifen und dich sanft antippen. Notfalls auch gern immer wieder — er hat Zeit, und Du auch :)

Je öfter Du erwartungsfrei auf deine innere Euphorie hörst so gut Du kannst, desto magischer wird dein Leben auf dich wirken. Auch entwickelst Du automatisch Achtsamkeit für dich selbst. Du wechselst auch zügiger in die Realität die Du bevorzugst. Du lernst deine Empathie richtig einzusetzen. Wer weiß, vielleicht begegnest Du sogar endlich deinem Seelenpartner?

Abseits fremder Glaubenssätze und mit Bewusstsein für das was dir deine Seele sagen möchte bist nur noch Du und das was Du vom Leben möchtest. Das glaubst Du mir nicht? Gar nicht schlimm :) Dann hab Vertrauen — aber in dich! :)

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