Traumdeutung Meer
„Das Meer im Traum steht für die Gefühle."
Was im Traum tatsächlich passiert ist
Eine Fläche ohne Ende. Häufiger als das Schwimmen ist das Davorstehen.
Wem was zugeschrieben wird — mit Datum
| Quelle | Zeit | Zuschreibung |
|---|---|---|
| Artemidoros, Oneirokritika | 2. Jh. | Das Meer als Ort der Unwägbarkeit; ruhige See ist günstig, bewegte nicht. |
| Volkstümliche Traumbücher | 19. Jh. | Reise, Ferne, Gefahr. |
| Jung | 20. Jh. | Das kollektive Unbewusste. Eine Setzung, und die bekannteste. |
Diese Zuschreibungen stammen aus verschiedenen Jahrhunderten und widersprechen sich zum Teil. Nebeneinandergestellt heben sie sich auf — und genau deshalb stehen sie hier nebeneinander und nicht untereinander als eine Antwort.
Was überliefert ist
Unterhalb der Trennlinie: Das Meer ist die älteste Grenze — dahinter beginnt in fast jeder Überlieferung das, wovon man nichts weiß. Es trennt und verbindet mit demselben Wasser.
Wie häufig ist das überhaupt?
Keine Auszählung für Elemente.
Was es nicht bedeutet
- Keine Gefühlsdiagnose.
Drei Fragen an Dich
- Warst Du drin oder davor?
- Ruhig oder bewegt?
- Wovor stehst Du gerade?
Was Du hier antwortest, wiegt schwerer als alles, was weiter oben steht. Ein Lexikon kann Vorschläge machen; entscheiden kann es nichts. Der Traum gehört dem Träumer.
Verwandte Symbole
Wasser, Wetter, Feuer — alle Symbole dieser Gruppe
Die Elemente. In der Überlieferung der älteste Teil des Lexikons.
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