Spirit Guide — Modul 2 — Vorbereitung des Kontakts

Wir wollen zunächst unsere Umgebung und uns selbst auf unsere bevorstehende Sitzung vorbereiten. Hierzu lohnt es sich, einen Blick auf folgende Dinge zu nehmen. Die folgende Liste gehört zu den Standard-Elementen, die wir im Zuge einer jeden Sorte Meditationsritual durchgehen sollten, um uns und unsere Umgebung auf eine innere Reise einzustimmen. Das gilt auch für unser Vorhaben, mit unserem Geistführer in Kontakt zu treten.

Dein Raum

Wähle einen Ort, der Dich beruhigt. Damit ist nicht gemeint, dass künstlich Atmosphäre geschaffen sein muss. Es sollte ein Ort sein, an dem Du nicht abgelenkt bist. Du solltest Dich wohlfühlen, egal was Du dazu brauchst.

Perfekt ist ein Raum, der nicht anderweitig genutzt wird. Wenn in diesem Raum ausschließlich Deine Meditations-Rituale, inklusive Geistführer-Kommunikation, stattfinden, wirst Du Dich mit diesem Raum in kürzester Zeit eng verbunden fühlen, und Deine Ergebnisse werden sich spürbar erhöhen.

Richte Dir den Raum mit ausreichend Platz für Dein Ritual ein. Achte aber auch auf ein paar Objekte mit persönlicher Bedeutung für Dich. Ideal sind auch hier wieder Gegenstände, die ausschließlich im Rahmen Deiner spirituellen Praxis genutzt werden — beispielsweise eine Meditationskerze oder Dein liebstes Sitzkissen.

Deine Kleidung

Trage Kleidung, in der Du dich wohl fühlst und die Dich nicht einengt. Es gibt die aller verschiedensten Outfits für die Sorte spirituelles Ritual, die wir gleich vor uns haben, um mit unserem Geistführer zu kommunizieren. Einige Beispiele sind hier aufgeführt, damit klar ist, in welche Richtungen es gehen kann:

Deine Umgebungs-Energien

Lüfte bitte Deinen Raum vor Beginn Deiner Übungen gut durch. Einerseits löst das bestehende Energien im Raum, andererseits reichert es die Luft mit Bioplasma an. Kurz gefasst geht es um einen energetisch angereicherten Gaszustand — „frische Luft“ enthält nicht nur den für uns notwendigen Sauerstoff.

Doch nicht nur das Lüften ist entscheidend. Du solltest auch dafür sorgen, dass der Raum keine negativen Energien vorhält. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn Du Dich in diesem Raum noch zwei Tage zuvor mit Deinem Partner gezankt, den Tod Deines Haustiers festgestellt oder anderweitig negative Erfahrungen gemacht hast.

Wenn Du keinen völlig neutralen, gleichbleibend nutzbaren Raum zur Verfügung hast, kannst Du ihn ausräuchern. Räucherwerk findest Du in Modul 5.

Deine Atmung und Dein Geist gehen Hand in Hand

Lass uns nun über Deine Atmung und Deine innere Haltung sprechen.

Hierzu kannst Du folgende Punkte der Reihe nach durchgehen:

  1. Wir setzen uns.
  2. Die Schultern werden ohne große Anspannung leicht zurück gezogen, damit unser Kopf gerade steht.
  3. Wir sitzen aufrecht und möglichst frei auf dem Boden oder angelehnt an einen nicht schmerzenden aber auch nicht zu bequemen Stuhl.
  4. Wir wollen uns weder auf das Verhindern von Schmerzen noch auf das Nicht-einschlafen konzentrieren müssen.
  5. Danach beginnen wir mit einem sehr langsamen und sehr tiefen Einatmen in sowohl Lunge als auch Bauch.
  6. Danach atmen wir genauso lange aus, wie wir eingeatmet haben.
  7. Wir brauchen für einen vollständigen Atemzyklus (Ein- und Ausatmen) etwa 30 Sekunden.
  8. Wir atmen erst langsam in den Bauch ein, dann langsam in die Brust…
  9. …danach langsam aus dem Bauch aus und schließlich auch langsam aus der Brust aus.

Wir atmen ein und werden achtsam, atmen aus und werden immer entspannter. Daran „denken“ wir. Falls das nicht klappt, konzentriere Dich auf einen konkreten, möglichst „stabilen“, d.h. nicht zu komplizierten Gedanken — halte Dir beispielsweise das Bild eines Apfels vor Augen. Sollte auch das nicht klappen, öffne die Augen wieder und versuch es mit einer Kerze oder einem anderen konkreten Punkt.

Grundsätzlich gilt: Je freier Du bist, desto intensiver wird Deine Geistführer-Kommunikation. Sei vollkommen unverkrampft und lass alles los. Versuche aber innerlich darauf zu achten, ob Deine Gedanken abschweifen. Tun sie das, schieb sie ungezwungen beiseite. Wir versuchen unsere Gedanken nicht zwanghaft zu unterdrücken, sondern uns nicht mit aufkommenden Gedanken zu identifizieren. Das ist etwas leichter als sich gänzlich zu verbieten zu denken. Man kann so leichter in einen Zustand gelangen, bei dem sich die Lücke zwischen zwei Gedanken immer weiter ausdehnen lässt.

Mudra-Unterstützung

Wenn Du möchtest, nimm zur Ergänzung Dhyani-Mudra ein, wie im folgenden Bild ersichtlich.

Das Dhyani Mudra

Das Dhyani Mudra

Eine weitere Stütze

Die Bereitschaft zur Einnahme einer höheren Bewusstseinsebene ist vergleichbar mit einem Konzert, von dem wir uns innerlich immer weiter entfernen:

  1. Zunächst sind wir – ganz alltagstreu – Spieler von Instrumenten in einem großen Orchester. Wohlmöglich bedienen wir mehrere Instrumente gleichzeitig. Überall ist krach, wir haben Mühe uns auf unsere Sache zu konzentrieren, haben das aber gelernt und kriegen es zumindest hin, uns nicht von Einflüssen anderer überrollen zu lassen. Auf wen das nicht zutrifft, der hat schon sein erstes ToDo erkannt.
  2. Wir spielen also unsere Instrumente. Versuchen wir zunächst, nur noch ein Instrument zu spielen, sprich nicht über unsere Arbeit, unsere Partnerin, unser Kind, unser Auto, unser Haus, unseren Briefkasten, unsere Versicherungsprobleme und die Steuererklärung gleichzeitig nachzudenken. All diese Dinge sind wichtig, und sie sind auch in einer halben Stunde noch da. Ganz bestimmt.
  3. Wir lassen also die wichtigsten Dinge zu, die wir nicht so leicht beiseite schieben können. Allerdings versuchen wir uns nun immer weniger als Spieler der Instrumente zu sehen, sondern als Zuhörer. Die Instrumente spielen, und das ist okay so. Das sollen sie ruhig weiter tun. Aber wir hören nur zu, beeinflussen nichts, genießen vielmehr.
  4. Wenn wir das geschafft haben, lassen wir weiter los. Wir waren eben schon nur noch Zuhörer der Musik, die in uns tönt. Versuchen wir jetzt nicht nur Zuhörer zu sein, sondern eine Person, die das Publikum des Orchesters beobachtet. Ein Bühnenmitarbeiter, der gerade an der Bar auf die Pause wartet. Er hat gerade nichts zu tun. Die Instrumente spielen, die Zuhörer lauschen gespannt, aber wir beobachten den Zuhörer.
  5. Die Musik wird leiser, unbedeutender. Wir sind nicht verantwortlich für das was dort passiert, wir sehen nicht die Wand des alltäglichen Labyrinths, sondern die Karte. Neutral. Vollkommen zeitlos.
  6. Schließlich beobachten wir den Beobachter des Publikums. Der Chef, der seinen Barmitarbeiter sieht, welcher auf die Pause des Konzerts wartet. Seine einzige Aufgabe gerade ist das teilnahmslose Beobachten.

Dies ist ein Prozess, doch mit ein wenig Übung und regelmäßiger Praxis wird es Dir im leichter Fallen, einen teilnahmslosen Zustand einzunehmen. In unserem heutigen hektischen Alltag wird Dir das auf vielfache Weise dienlich sein.

Du bist nun mit samt Deiner Umgebung bereit für die Kommunikation mit Deinem Geistführer.

<< Zurück zur Modul-Übersicht || Jetzt zu Modul 3 (Kontaktaufnahme) gehen >>

Dieses Tool ersetzt keine psychotherapeutische Therapie. Solltest Du Anmerkungen, Rückfragen oder Hinweise haben, sende sie gern direkt an unseren QM-Verteiler unter Qualitaetsmanagement@Herzwandler.net.

Logge Dich ein
- ODER -

Deine Daten werden nie weitergegeben. Es gelten die AGB.

×
Zugangsdaten vergessen?

Bitte gib die E-Mail-Adresse ein, mit der Du Deinen Account registriert hast. Es wird Dir dann ein Link zugesandt, über den Du ein neues Kennwort festlegen kannst.

Sende notfalls an alle Dir bekannten E-Mail-Adressen, die Du besitzt.

×

Anmelden