Meditation Coach — Modul 6 — Meditation 3

Inhalte des Moduls

Willkommen zum nächsten Modul, nachdem Du die Stille Meditation nun insofern beherrschst, dass Du sagen kannst: „Ich habe Gedankenstille gespürt, ich weiß wie sie sich anfühlt“.

Wir werden uns nun ganz konkreten Meditationen zuwenden, die verschiedenen Zwecken dienen.

Wir werden jede Übung gliedern nach:

  1. Name der Meditation mit Kurzbeschreibung
  2. Wofür hilft’s? (Zweck der Meditation)
  3. Wann nicht? (Kontraindikation)
  4. Was brauchst Du? (Voraussetzungen)
  5. Wie machst Du’s richtig? (Detail-Anleitung)
  6. Wirkung? (Effekte wenn richtig ausgeführt)
  7. Wie oft, wann und wo am besten ausgeführt?
  8. Häufige Fehler (Auf Basis von Erfahrungen aus geleiteten Meditationskursen)

Deine Meditationen zur Bewusstseinsreifung

Über das folgende Untermenü kannst Du durch die einzelnen Meditationen dieses Moduls navigieren:

  1. Meditation 1 — Du fühlst nur deinen Körper
  2. Meditation 2 — Dein Bewusstsein füllt den Raum
  3. Meditation 3 — Gravitationsmeditation

Die Gravitationsmeditation

Jetzt wo Du schon Erfahrung mit der Präsenz und dem Umgang mit deinem Bewusstsein hast, gehen wir eine Übung an, die diesen bewussten Umgang mit deinen eigenen Energien intensiviert und zeitgleich eine stark reinigende Wirkung hat.

Wofür hilft’s?

  • Intensivierung des Umgangs mit eigenen Energien
  • Aktivierung des Energieflusses des gesamten Körpers
  • Direkte körperliche Reinigung

Wann nicht?

  • Solltest Du anfällig für Schwindel sein, beispielsweise durch eine Mittelohr-Entzündung, Schlafmangel oder sonstige Gegebenheiten, führe diese Übung bitte nicht durch.
  • Gravitationsmeditation wird nur einen spürbaren Effekt haben, wenn Du dein Bewusstsein entsprechend spürst und damit umgehen kannst. Führe dazu bitte die vorherigen Übungen dieses Moduls durch.

Was brauchst Du?

Zur erfolgreichen Durchführung der Übung benötigst Du:

Wie machst Du’s richtig?

Folgende Schritte sind notwendig, um die Übung durchzuführen.

Zur Vorbereitung die bekannte Stille Meditation:

  1. Lüfte den Raum kurz durch, schließe aber das Fenster wieder, bevor Du mit der Meditation beginnst.
  2. Sorge für Ruhe und wenig äußere Reize. Niemand sollte dich in den nächsten Minuten stören. Sag allen bescheid, schließ gern auch die Tür und schalte dein Handy aus.
  3. Nimm eine Meditations-Haltung ein, die dir lieb ist. Wenn Du deinen Rücken noch nicht ausreichend gestärkt hast, ist es in Ordnung dich an einer Sessellehne abzustützen. Danach kannst Du im Schneidersitz oder im Fersensitz sehr lange sehr ruhig sitzen. Auch diese Haltungen sind aber für deine Beine unter Umständen Neuland.
  4. Setz dich aufrecht hin. Das ist wichtig, da die bevorzugte Richtung der Neutrinos im Universum senkrecht, das heißt von direkt über uns zum Erdmittelpunkt verläuft (entlang der gravitativen Scheinkraft).
  5. Atme tief in den Bauch hinein.
  6. Beruhige deine Gedanken. Nimm alles wahr was in dir vorgeht, aber versuch dich damit nicht zu identifizieren.
  7. Sobald Gedanken oder Gefühle in dein Bewusstsein gelangen, schieb sie bitte sanft beiseite.
  8. Beim Einatmen konzentriere dich auf den Atem, beim Ausatmen wirst Du immer entspannter.
  9. Nimm dir für diese Vorbereitung mindestens drei Minuten Zeit, lieber fünf Minuten.

Zur Meditation:

  1. Sobald sich deine Gedanken beruhigt haben und Du einen friedvollen Zustand in dir trägst, stell dir vor, dein Körper ist kein fester Block, sondern ein Bündel von Elektronen (es ist keinen Hauch anders: dein Körper besteht aus Molekülen, Moleküle bestehen aus Atomen, Atome bestehen aus Elementarteilchen, darunter viele Elektronen, die nichts weiter sind als Energieteilchen mit Masse, die zur Hälfte im Diesseits, zur Hälfte im Jenseits sind und ständig Informationen austauschen).
  2. Bei jedem Einatmen stellst Du dir weiter vor, dein Körper, wie sich die Entfernung zwischen den Teilchen, die deinen Körper zusammenhalten, vergrößert.
  3. Bei jedem Ausatmen fühlst Du nun die Schwerkraft, die dich nach unten drückt.
  4. Du wirst immer schwerer, doch Du wirst nicht nach unten gezogen, sondern stellst dir vor, andere Teilchen kommen von oben und drücken deine Körperteilchen nach unten (so ist es auch: extrem viele Neutrinos mit sehr kleiner Masse prasseln in jeder Sekunde von oben nach unten und drücken dabei andere Teilchen auf die Erde)
  5. Du atmest ein, deine Teilchen werden durchlässiger.
  6. Du atmest aus, deine Teilchen werden nach unten gedrückt.
  7. Nimm wahr, wie die Gravitation auf dich wirkt, wie sie sich anfühlt.
  8. Wiederhole die geistige Wahrnehmung dessen, dass deine Teilchen durchlässiger und dabei heruntergedrückt werden.
  9. Wenn es dir hilft, stell dir bildlich vor, wie dein Körper aus vielen kleinen Kugeln besteht, die nach unten beschleunigt werden.
  10. Je tiefer Du einatmest, desto intensiver werden die nun langsam spürbar werdenden Effekte.
  11. Behalte diesen Zustand so lange bei, wie es dir behagt.

Wirkung?

Wenn Du es richtig machst, wirst Du einen Energiestoß im Rücken spüren, der paradoxer Weise nicht von oben nach unten, sondern von unten nach oben verläuft. Es ist eine Energie-Kaskade, die dein Körper zur Reinigung anstößt. Alles Gute kommt von oben, und geht nach oben. Dein Energiefluss wird ungemein angeregt. Dabei können sich vorhandene körperliche Schmerzen auflösen. Wenn Du diese Übung regelmäßig durchführst, werden mit der Zeit auch erste Träume zur Verarbeitung von längst vergangenem und teils vergessenem (verdrängtem) folgen. Das Unterbewusstsein, als Bestandteil deines Gehirns, reinigt sich mit. So tut es auch dein restlicher Körper durch beschleunigte Entgiftung. Du wirst wohlmöglich sehr viel Wasser trinken und es ebenso schnell wieder loswerden wollen. Lass das alles zu. Genau so soll es sein.

Wie oft, wann und wo?

Du kannst diese Übung so oft durchführen wie sie dir keine Kopfschmerzen bereitet — doch bitte nur, solange Du ausreichend Zugang zu Wasser und Luft hast. Egal wo und wann, jedoch bevorzugt abends wenn dein Geist dir nicht mehr so sehr rein pfuscht oder morgens wo er sich noch gut konzentrieren kann. Integriere deine Meditationen nicht in eine Mittagspause, in der Du noch vollkommen woanders bist. Meditationen brauchen eine gewisse Anlaufphase, und auch danach solltest Du nicht direkt mit deinem Alltag weiter machen. Lass es ein- und ausklingen und beobachte welcher Ort und welche Uhrzeit dir gut tun.

Häufige Fehler

  • Abschweifen der Gedanken — wiederhole die Stille Meditation, falls Du hier Probleme hast
  • Ablenkung durch äußere Reize (Geräusche, Licht, etc.) — mach den Raum anfangs gern vollkommen dunkel und schalte alle elektronischen Geräte in der Nähe ab
  • Zu schnelle (kurze) Ausführung der Übung — allein bis Du spüren kannst, wie Du heruntergedrückt wirst, wird eine Weile vergehen. Gib dieser Übung immer wieder eine Chance, sie ist sehr effektiv.
  • Zu lange Ausführung der Übung — finde bitte unbedingt das nötige Mittelmaß. Dein Bewusstsein kann in diesen Zustand zwar noch nicht ad-hoc eintreten, aber wenn Du es drei Stunden lang probierst wirst Du Kopfschmerzen ernten.
  • Allgemeine Ungeduld — gib deinem Körper Zeit, sich anzupassen — sich zu transformieren.

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