Inhalte des Moduls
Willkommen zum nächsten Modul, nachdem Du die Stille Meditation nun insofern beherrschst, dass Du sagen kannst: „Ich habe Gedankenstille gespürt, ich weiß wie sie sich anfühlt“.
Wir werden uns nun ganz konkreten Meditationen zuwenden, die verschiedenen Zwecken dienen.
Wir werden jede Übung gliedern nach:
- Name der Meditation mit Kurzbeschreibung
- Wofür hilft’s? (Zweck der Meditation)
- Wann nicht? (Kontraindikation)
- Was brauchst Du? (Voraussetzungen)
- Wie machst Du’s richtig? (Detail-Anleitung)
- Wirkung? (Effekte wenn richtig ausgeführt)
- Wie oft, wann und wo am besten ausgeführt?
- Häufige Fehler (Auf Basis von Erfahrungen aus geleiteten Meditationskursen)
Deine Meditationen zur Bewusstseinsreifung
Über das folgende Untermenü kannst Du durch die einzelnen Meditationen dieses Moduls navigieren:
- Meditation 1 — Du fühlst nur deinen Körper
- Meditation 2 — Dein Bewusstsein füllt den Raum
- Meditation 3 — Gravitationsmeditation
Meditation: „Du fühlst nur deinen Körper“
Wir beginnen mit einer einfachen aber effektiven Meditation, die dich dein Bewusstsein buchstäblich fühlen lässt. Bewusstsein ist in uns allen vorhanden, es ist uns nur unterschiedlich stark gegeben es wahrzunehmen. Diese Übung wird dich dahin führen, dass Du ein Gefühl für deine eigene Bewusstseinsgegenwart bekommst. Je mehr Du diese Gegenwart spürst, desto mehr Platz wird dein Bewusstsein in dir vorfinden. Je mehr Platz es erhält, desto mehr kannst Du damit später tun.
Wofür hilft’s?
- Spüren der Gegenwart des eigenen Bewusstseins
- Reifung der bewussten Aufnahmefähigkeit von Neutrinos — den Informationsträgern des Universums
- Entwicklung der Fähigkeit zur Interpretation allgegenwärtiger Informationen im Universum
- Intensivierung des eigenen Körpergefühls
Wann nicht?
- Führe bitte unbedingt vorher die Stille Meditation durch, sonst wird diese Meditation wirkungslos bleiben
- Wenn Du weißt, dass Du noch unaufgelöste Altlasten hast, werden sich diese in deinem Körper wiederfinden lassen. Diese Meditation kann diese Altlasten zwar zum Vorschein bringen, Du wirst es aber nicht richtig ausführen können, wenn dein Körper blockiert ist. Du solltest deine Altlasten daher gezielt aufarbeiten, bevor Du mit dieser Meditation beginnst
Was brauchst Du?
Zur erfolgreichen Durchführung der Übung benötigst Du:
- Ausreichend Platz in deinem ausgestatteten Meditations-Raum (siehe Modul 2 „Umwelt vorbereiten“).
- Ein Meditations-Sitzkissen oder eine warme Meditations-Matte, auf der Du warm sitzen kannst (siehe auch Bonus-Modul „Hilfsmittel-Checkliste“)
- Meditations-Kleidung, die dir angenehm ist (siehe Hilfsmittel für eine Auswahl an passenden Harem-Hosen und Oberteilen)
Wie machst Du’s richtig?
Folgende Schritte sind notwendig, um die Übung durchzuführen.
Zur Vorbereitung — die bekannte Stille Meditation:
- Lüfte den Raum kurz durch, schließe aber das Fenster wieder, bevor Du mit der Meditation beginnst.
- Sorge für Ruhe und wenig äußere Reize. Niemand sollte dich in den nächsten Minuten stören. Sag allen bescheid, schließ gern auch die Tür und schalte dein Handy aus.
- Nimm eine Meditations-Haltung ein, die dir lieb ist. Wenn Du deinen Rücken noch nicht ausreichend gestärkt hast, ist es in Ordnung dich an einer Sessellehne abzustützen. Danach kannst Du im Schneidersitz oder im Fersensitz sehr lange sehr ruhig sitzen. Auch diese Haltungen sind aber für deine Beine unter Umständen Neuland.
- Setz dich aufrecht hin. Das ist wichtig, da die bevorzugte Richtung der Neutrinos im Universum senkrecht, das heißt von direkt über uns zum Erdmittelpunkt verläuft (entlang der gravitativen Scheinkraft).
- Atme tief in den Bauch hinein.
- Beruhige deine Gedanken. Nimm alles wahr was in dir vorgeht, aber versuch dich damit nicht zu identifizieren.
- Sobald Gedanken oder Gefühle in dein Bewusstsein gelangen, schieb sie bitte sanft beiseite.
- Beim Einatmen konzentriere dich auf den Atem, beim Ausatmen wirst Du immer entspannter.
- Nimm dir für diese Vorbereitung mindestens drei Minuten Zeit, lieber fünf Minuten.
Zur Meditation:
- Sobald sich deine Gedanken beruhigt haben und Du einen friedvollen Zustand in dir trägst, stell dir vor, Du bist nicht einfach in deinem Kopf, sondern eine Wolke, die aus deinem Körper scheint.
- Stell dir weiter vor: Die Mitte dieser Wolke entspringt aus deinem Herzen. Sie endet für den Moment am Rand deines Körpers.
- Stell dir vor, dein Körper ist nur lebendig, weil diese Wolke ihn bewohnt.
- Fühle nun von den Füßen an die Präsenz dieser Wolke.
- Fühle sie in den Waden, den Oberschenkeln, dem Gesäß, dem unteren Rücken.
- Fühle deine ureigene Wolke jetzt ganz langsam entlang deines Rückens aufwärts.
- Halte deinen Atem ruhig und konstant.
- Spüre, wie die Wolke sowohl deinen Rücken als auch, deinen Bauch, dein Herz, deine Lunge durchdringt.
- Verfolge die Präsenz deiner Wolke weiter Richtung Hals.
- Spüre wie der Atem an jeder Stelle der Wolke vorbeifließt.
- Fühle die Wolke weiter in deinem Kopf, halte in der Mitte deines Kopfes kurz an.
- Fahre dann weiter in Richtung Scheitel fort.
- Nun wiederhole das Fühlen dieser Wolken-Präsenz in umgekehrter Reihenfolge, von oben nach unten.
- Der wichtigste Schritt: wenn Du alle Körperregionen zwei Mal gefühlt hast, fühle deinen Körper als Ganzes.
- Deine Wolke erstreckt sich über deinen gesamten Körper. Halte diesen Zustand so lange wie möglich.
- Spüre wie diese Wolke nicht nur innerhalb deines Körpers präsent ist, sondern auch knapp über ihn hinaus. Spüre die Grenze, ohne sie auszudehnen.
- Mit jedem Atemzyklus wird die Wolke deutlicher, spürbarer, intensiver. Bleib in dieser Position so lange wie Du möchtest.
Wirkung?
Die Wolke ist dein Bewusstsein. Die gerichtete Aufmerksamkeit auf die Präsenz deines Bewusstseins in bestimmten Körperregionen wird sich mit der Zeit durch ein Kribbeln bemerkbar machen. Dieses Kribbeln wird an den Chakren am intensivsten sein — doch ich bitte dich darüber noch nicht weiter nachzudenken. Wir werden uns später einer Chakren-Meditation zuwenden, in der es uns nur darum geht, und wir auch näher auf die Chakren und ihre Funktion eingehen werden.
Wie oft, wann und wo?
Du kannst diese Übung so oft durchführen wie sie dir keine Kopfschmerzen bereitet — egal wo und wann, jedoch bevorzugt abends wenn dein Geist dir nicht mehr so sehr rein pfuscht oder morgens wo er sich noch gut konzentrieren kann. Integriere deine Meditationen nicht in eine Mittagspause, in der Du noch vollkommen woanders bist. Meditationen brauchen eine gewisse Anlaufphase, und auch danach solltest Du nicht direkt mit deinem Alltag weiter machen. Lass es ein- und ausklingen und beobachte welcher Ort und welche Uhrzeit dir gut tun.
Häufige Fehler
- Abschweifen der Gedanken — wiederhole die Stille Meditation, falls Du hier Probleme hast
- Ablenkung durch äußere Reize (Geräusche, Licht, etc.) — mach den Raum anfangs gern vollkommen dunkel und schalte alle elektronischen Geräte in der Nähe ab
- Zu starkes Ausdehnen des Bewusstseins — es ist gut, wenn dir das gelingt, doch das werden wir gezielt in einer späteren Meditation angehen. Führst Du es jetzt schon durch verwischst Du die Vorteile der Ziele dieser speziellen Meditation.
- Vermeiden bestimmter Körperregionen — wiederhole die Übungen zur Auflösung von Altlasten, wenn Du in bestimmten Körperregionen angestaute Ängste spürst; atme beispielsweise gezielt in solche Körperstellen hinein, denn dort wo die Angst ist, geht es lang!
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