Inhalte des Moduls
Willkommen zum nächsten Modul. Im letzten Modul haben wir über die Vorbereitung deines Körpers gesprochen, worunter unter anderem die bewusste Atmung fiel. Mit diesem Wissen, unserer vorbereiteten Umwelt und unserem vorbereiteten Körper, wollen wir uns in diesem Modul nun um unseren Kopf, das heißt unseren Geist, kümmern. Wir werden sprechen über:
- Die Aufmerksamkeit fokussieren
- Die richtige Sorte Konzentration
- Die gezielte Auflösung von Altlasten
(1) Die Aufmerksamkeit fokussieren
Wir werden nun immer wieder direkt und indirekt sprechen von der Fokussierung unseres Bewusstseins. Was ist damit gemeint? Grundsätzlich verhält es sich wie mit einem mehr oder weniger beleuchteten Raum und einer Taschenlampe. Wir nehmen vielleicht vieles unbewusst wahr, doch unsere volle Aufmerksamkeit liegt auf bestimmten Stellen, auf die wir unsere Taschenlampe richten. Diese Entscheidung treffen wir im Falle einer Taschenlampe relativ bewusst. Mit unserem eigenen Geist halten wir es meist nicht ganz so bewusst. Unser Denken ist sehr sprunghaft, was wir unter anderem unserer hektischen Welt und unseren ständig wechselnden Reizen und Einflüssen zu verdanken haben. Wir müssen heute tatsächlich sehr schnell im Geiste sein, um mit der Welt mithalten zu können.
Gerade um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, ist es jedoch ratsam so oft wie möglich zurück zu treten, unseren Geist zu entlasten, ihn damit aber auch gleich fitter und flexibler zu machen. Wir wollen zuerst einmal lernen, unsere geistige Aufmerksamkeit auf eine ganz bestimmte Stelle zu richten. So wie wir bei einer Nachtwanderung nicht wild mit der Taschenlampe umher schwenken würden, wollen wir auch lernen unser Denken etwas zielgerichteter einzusetzen. Sofort mit einer Stillen Meditation zu starten wäre hierfür aber nicht zweckmäßig — Du würdest vermutlich sehr schnell wieder aufhören, weil die Aufgabe schlicht unmöglich scheint, und das wäre nur all zu verständlich.
Fokussierung auf Gegenstände
Bitte schnappe dir jetzt einen Gegenstand deiner Wahl. Es kann dein Lieblings-Stofftier sein, mit dem Du möglichst nur gute Dinge verbindest, oder es ist eine Kerze, die dich beruhigt. Mache nun folgendes:
- Bereite deinen Raum wie zuvor beschrieben vor. Lüfte ihn, und sag allen Menschen bescheid, dass Du einen Moment Ruhe für dich haben möchtest. Du kommst von selbst wieder zurück und möchtest nicht gestört werden.
- Setz dich aufrecht im Schneidersitz auf den Boden. Nutze dazu gern eine kleine Meditationsmatte, mit der Du später auch ein paar Übungen machen kannst. Schau gern einmal im Modul „Hilfsmittel“ vorbei, dort findest Du passende Links.
- Stell nun den Gegenstand vor dir ab.
- Schau den Gegenstand an, ohne dich von etwaigen Erinnerungen beeindrucken zu lassen.
- Wenn eine Erinnerung, ein Gefühl oder ein Gedanke hoch kommt, versuch ihn sanft beiseite zu schieben, und achte wieder auf den Gegenstand.
- Kehre immer wieder zum Gegenstand zurück, egal wie oft Du innerlich abgelenkt wirst.
- Wiederhole diese Übung so lange, bis Du merkst, dass deine Aufmerksamkeit fast nur noch auf der Wahrnehmung des Gegenstandes ruht.
Fokussierung auf Musik
Eine abgewandelte Form der Übung ist später mit geschlossenen Augen möglich. Normalerweise neigen wir bei geschlossenen Augen noch eher dazu, uns wild in Gedanken zu verfangen, von einem Eindruck zum nächsten zu hangeln. Einerseits ist das für unser Unterbewusstsein wichtig, um vergangene Eindrücke zu verarbeiten. Wenn wir diesen Modus aber nicht verlassen können, sind wir Sklave unserer Gedanken. Unser Unterbewusstsein verarbeitet das meiste buchstäblich im Schlaf, hier müssen wir nicht mit wilden Gedankensprüngen vermeintliche Unterstützungsarbeit leisten.
Bitte schnappe dir nun also einen Song-Titel deiner Wahl, bei dem kein Text gesungen wird :-) Das mag erst einmal seltsam klingen. Wenn wir aber Songtexte in einer uns bekannten Sprache wahrnehmen, sind wir entweder innerlich gezwungen mit zu singen oder wir verlieren uns im Grübeln über die Bedeutung der Worte, die wir wahrnehmen, da wir sie verstehen können. Wenn Du also gerade kein Lied in einer dir völlig fremden Sprache besitzt, nutze sehr gern klassische Musik. Klassik regt nachweislich die Synapsenbildung an und entspannt unsere Seele. Mache nun folgendes:
- Bereite deinen Raum wie zuvor beschrieben vor. Lüfte ihn, und sag allen Menschen bescheid, dass Du einen Moment Ruhe für dich haben möchtest. Du kommst von selbst wieder zurück und möchtest nicht gestört werden.
- Setz dich aufrecht im Schneidersitz auf den Boden. Nutze dazu gern eine kleine Meditationsmatte, mit der Du später auch ein paar Übungen machen kannst. Schau gern einmal im Modul „Hilfsmittel“ vorbei, dort findest Du passende Links.
- Starte das Lied, und schalte es auf eine Endlos-Schleife. Vorsicht bei Spotify, Du wirst früher oder später Werbung hören, sofern Du dort nicht Premium-Mitglied bist.
- Versuche nun, nicht zu antizipieren welche Melodie als nächstes kommt, sondern nimm nur wahr, was in jedem Moment für ein Klang ertönt.
- Wenn eine Erinnerung, ein Gefühl, ein Gedanke oder etwas anders hoch kommt, dass Du mit dem Lied in Verbindung bringst, versuch es sanft beiseite zu schieben, und achte wieder nur auf den Klang des Liedes.
- Kehre immer wieder zum Klang im Jetzt zurück, egal wie oft Du innerlich abgelenkt wirst.
- Wiederhole diese Übung so lange, bis Du merkst, dass deine Aufmerksamkeit fast nur noch auf der Wahrnehmung des Klangs im Jetzt liegt.
Du kannst diese Übungen natürlich gern abwandeln…
Weitere Fokussierungsübungen
Denkbar sind auch Mischformen, beispielsweise bei Meditationsmusik oder Minimal Beats etc. nur auf eine Kerze zu schauen, und diese zu beobachten. Auch kannst Du in freier Natur einer Ameise beim Krabbeln zu sehen, und hierbei so wenig Denk-Konstrukte wie möglich in dein Bewusstsein lassen.
(2) Die richtige Sorte Konzentration
Wo wollen wir damit hin? Unseren Aufmerksamkeits-Fokus auf eine bestimmte Stelle richten ist die Vorstufe von dem, was unser Geist leisten muss, wenn er unserem Bewusstsein mehr Platz einräumen möchte. Es ist wie beim Möbel räumen: wenn das eine Platz bekommen soll, muss das andere weichen. Wir identifizieren uns viel zu oft mit unseren Gefühlen und Gedanken, leben viel zu oft im Gestern und im Morgen. Unsere Aufmerksamkeit auf eine Stelle zu richten, ist der kleine Bruder von dem, was uns als nächstes beschäftigen soll: die innere Konzentration.
Wir können sagen, dass wir vorher die Aufmerksamkeit ins Äußere gesetzt haben. Nun wollen wir sie nach innen richten. Wir kennen das aus dem Alltag fast nur, wenn wir uns an etwas erinnern wollen: einen Namen, ein Auto, die Position unseres verbummelten Schlüssels. Genau dann schließen wir als großen Ausnahmefall unsere Augen und richten unsere Aufmerksamkeit nach innen. Wer einen ruhenden Geist hat, wird auf diese Weise schnell die benötigte Information erhalten — denn sie ist biochemisch in unserem Kopf abrufbar. Wer nicht für sich sagen kann, dass ihm das leicht fällt, der sollte bitte noch nicht sofort darüber nachdenken, sich an vergangene Leben zu erinnern. Denn diese Information ist leider nicht biochemisch in unserem Kopf vorhanden, sondern liegt an einem Ort, an dem wir uns später noch sehr oft aufhalten werden.
Wie können wir unsere innere Konzentration also steigern? Ich möchte dir hier einige Übungen vorstellen, die die Fähigkeit schulen, die Du einerseits als Vorbereitung zur Gedankenstille benötigst. Andererseits wird sie dir später auch gleich helfen, um etwaige Informationen, die aus dem Hyperraum in den Bewusstsein dringen wollen, richtig zu interpretieren. Das wird dir später genau wie jetzt nicht immer gleich leicht oder schwer fallen. Es braucht Übung und Geduld, bis sich hier eine gewisse Leichtigkeit einstellt. Verlange nicht zu viel von dir. Lass es geschehen und hab Spaß daran!
Der Apfel
Versuch bitte einmal folgendes:
- Stell dir einen Apfel vor dem geistigen Auge vor.
- Halte diesen Apfel vor deinem Auge präsent und stabil.
- Wie sieht er aus? Beschreibe ihn, ohne dass er sich für dich verändert.
- Zoome den Apfel geistig heran. Wie sieht seine Oberfläche aus?
- Drehe den Apfel. Experimentiere damit, ihn über alle Achsen zu drehen und zu wenden.
- Lass den Apfel verschwinden. Drängt er sich wieder auf oder bleibt er unsichtbar?
- Hole den Apfel zurück. Ist er sofort zu sehen? Bleibt er sichtbar?
- Spiele mit dem Apfel. Wechsel seine Farbe, verwandel ihn in eine Birne und wieder zurück in einen Apfel.
- Achte darauf, dass der Apfel nur das tut, was Du ihm befiehlst.
- Wiederhole diese Übung so lange bis der Apfel dir vollkommen gehorcht.
Das Universum ist ein Ort, an dem wir viel beeinflussen können. Doch ausnahmslos alles ist in uns selbst beeinflussbar. Der Apfel gehört dir. Dein Wille geschehe. Er hört nur auf deinen Geist. Wie gut hast Du deinen Geist im Griff?
Die Autobahn
Nun wird es schwieriger. Während der Apfel selbst in sich ruhend war, und Du ihn nur manipulieren solltest, wollen wir uns nun ein alltägliches Bild vor die Augen rufen, das vollkommen im Fluss ist. Versuch bitte folgendes:
- Stell dir vor, Du stehst auf einer Autobahnbrücke.
- Schau dir die Autos an, die unter dir vorbeiziehen.
- Stell dir nun vor, die Autos dürften nicht die Spur wechseln. Alle Autos fahren sehr schnell in ihrer Spur.
- Du stehst nun nicht mehr auf, sondern unter der Brücke — also auf der Fahrbahn, aber zwischen zwei Fahrstreifen.
- Du kannst nicht von einem Auto erfasst werden, aber Du siehst die Autos auf dich zukommen, und spürst wie sie an dir vorbei fahren.
- Stell dir nun vor, alle Autos halten an. Du weißt, in der „realen“ Welt geht das nicht von jetzt auf jetzt. Sie müssen erst langsamer werden.
- Dann lass sie langsamer werden. Befiehl allen Autos im Geiste, langsamer zu werden, und schließlich anzuhalten. Gelingt es dir?
- Lass die Autos nun umkehren. Jedes Auto soll langsam wenden.
- Lass die Autos langsam in die Gegenrichtung beschleunigen.
- Alle Autos fahren in der selben Geschwindigkeit vom Anfang in die Gegenrichtung, ohne sich zu gefährden.
Wenn dir diese Übung gelingt, dann bist Du vielleicht schon bereit, den Kräften der Physik vollkommen zu strotzen.
Der kontrollierte Fall
Kennst Du das hier: „Hattest Du schon mal einen Traum, Neo, der dir so real schien, dass Du nicht mehr wusstest, ob es noch ein Traum ist, oder schon Realität?“ (Die Matrix, 1999).
Auch wir leben in einer Matrix. Wir werden (hoffentlich) nicht von Maschinenwesen kontrolliert. Dennoch ist unsere Umgebung in gewisser Weise künstlich, denn was wir mit unseren derzeit sehr eingeschränkten Sinnen als feste Materie wahrnehmen ist in Wahrheit nur Energie. Wieder in der geistigen Welt angekommen, sehen wir was es wirklich mit dieser Struktur auf sich hat. Warum erzähle ich das? Die Gesetzmäßigkeiten, die wir auf der Erde wahrnehmen, gibt es nicht. Sie existieren in unserem Kopf. Wir wären, mit ausreichend starkem Bewusstsein, sehr wohl in der Lage den Gravitationsstrom auszugleichen, wenn wir ein entsprechend starkes Gegenfeld aufbauen würden. Das ist uns im Äußeren nicht so leicht möglich, sonst würden wir es bei entsprechend weit entwickelten Menschen öfter sehen können. In unserem Geiste allerdings glauben wir ebenso stark an vermeintliche physikalische Gesetze. Wenn wir in einem Traum fallen, wachen wir meist auf — aus Angst vor dem Aufprall. Doch was wenn das gar nicht so sein müsste?
Versuch bitte einmal folgendes:
- Stell dich im Geiste an den Rand eines Abgrundes. Es kann eine Turnhalle, ein Wasserbecken oder der Fernsehturm in Berlin sein.
- Blick hinunter. Was siehst Du? Wie fühlst Du dich? Hiermit schulst Du gleich deine Aufmerksamkeit noch einmal und siehst, dass wir Gedanken und Gefühle nur schwer trennen können. Das ist auch völlig in Ordnung so.
- Blick weiter hinunter. Entschließe dich, einen Schritt nach vorn zu machen, ohne dich aber gleich fallen zu lassen. Halte das eine Bein gedanklich nur über dem Abgrund.
- Beobachte genau, was in dir vorgeht. Steigt dein Herzschlag? Bekommst Du Schwindelgefühle? Fühlst Du „reale“ Angst?
- Lass dich nun nach vorn fallen. Beide Beine verlassen den sicheren Boden.
- Du fühlst, wie Du nach unten rast. Was noch? Kannst Du es aushalten? Musst Du abbrechen, weil die Angst zu intensiv ist? (Mangelt es dir an Vorstellung, und es macht dir gar nichts aus?)
- Du musst keinen Aufprall erleben, ganz sicher nicht. Verlangsame deinen Fall im Geiste.
- Spüre, wie Du weit vor dem harten Boden langsam wirst, langsamer sinkst.
- Du schwebst nun über dem Abgrund.
- Lass dich sanft auf dem Boden absinken und wiederhole die Übung gleich noch einmal.
Ja, Du kannst fliegen. Herzlichen Glückwunsch! :-) Du kannst alles. ALLES. Blicken wir mit dieser Prämisse nun auf unsere Leichen im Keller. Da Du alles kannst, kannst Du auch deine Altlasten auflösen. Damit hilfst Du einerseits deiner Psyche und wendest andererseits gleich deine geistigen Kompetenzen an und lässt sie damit wachsen.
(3) Die gezielte Auflösung von Blockaden
Wir haben nun einiges über unsere geistige Kontrolle, und zuvor einiges über unseren Körper und unsere Atmung erfahren. Wir wollen nun beides miteinander in Einklang bringen. Wir werden uns einige Atem-Übungen ansehen, die dir helfen können, deinen Energiefluss zu steigern und emotionale und körperliche Blockaden selbst zu lösen.
Auch hier nähern wir uns den Übungen wieder ganz behutsam. Hierzu gliedern wir in:
- Vorbereitung
- Durchführung
- Nachbereitung
Vorbereitung
Wenn Du die nachfolgenden Übungen durchführen möchtest, versuch wie besprochen möglichst keine Störeinflüsse zuzulassen (Geräusche, starkes Licht, unberechenbare Personen, etc. :-) ).
Wir lüften den Raum, setzen uns aufrecht hin und schließen dann die Augen, um uns ausschließlich auf das zu konzentrieren, was in uns vorgeht.
Wir wollen unseren Körper, unsere Gedanken und Gefühle besser kennenlernen. Wozu? Um tiefsitzende Blockaden aufzulösen, die uns als emotionale oder körperliche Schmerzen belasten, und uns unbewusst das Leben erschweren.
Durchführung der Atem-Harmonie-Übung
Die Schultern ohne große Anspannung leicht zurück gezogen, damit unser Kopf gerade steht, sitzen wir aufrecht frei auf dem Boden oder angelehnt an einem bequemen Stuhl. Die Augen geschlossen atmen wir zuerst sämtliche Luft aus, die wir in der Lunge halten. Danach beginnen wir mit einem sehr langsamen, dafür extrem tiefen Einatmen in sowohl Lunge als auch Bauch (!).
Danach atmen wir genauso lange aus, wie wir eingeatmet haben. Wir brauchen für einen vollständigen Atemzyklus (Ein- und Ausatmen) etwa 30 Sekunden. Das ist am Anfang sehr schwierig, die Übung wird sich aber auszahlen.
Bitte achte nun darauf, wo Du hinatmest. Menschen, die gern Gefühle verdrängen, atmen nicht in den Bauch, weil dort hin gern Altlasten abgeschoben werden, wie auf einer Müllhalde. Atmet man dort hin, werden die dortigen Energien angeregt und melden sich durch innere Bilder zurück, die im ersten Moment kurz Schmerzen bereiten können. Meidest Du den Bauch bei der Atmung? Falls ja, atme umso intensiver in Richtung Bauch und halte aus, was danach mit Dir passiert. Es sind Blockaden, die sich lösen.
Durchführung der Atem-Energie-Lenkung
In unveränderter Grundhaltung setzen wir nun noch einmal bewusst nach. Wir achten jetzt nicht nur darauf, wohin wir nicht atmen, sondern versuchen bei vollen Atemzyklen den gesamten Körper auszufüllen, d.h. jedes Körperteil am Ein- und Ausatmen Teil haben zu lassen. Dabei beobachten wir, was für innere Gedanken und Gefühle in uns aufsteigen.
Wenn wir diese Übung mindestens 5, eher 10 Minuten ausgehalten haben, sind wir mit ein bisschen Übung auch in der Lage zu spüren, welche Körperstellen diese intensiven Energien vorhalten. Haben wir eine solche Körperstelle erkannt, atmen wir wieder bewusst genau dort hin, und ertragen wieder alles, was uns entgegen kommt.
Ich spreche hier bewusst von Körperstellen, nicht nur von Lunge oder Bauch, die selbst Luft vorhalten können, sondern von allen Zellen unseres Körpers, da alles Energiemuster speichern kann – auch negative, die es aufzulösen gilt.
Durchführung: Gutes einatmen, Schlechtes ausatmen
Eine leicht abgewandelte Form der Atem-Energie-Lenkung ist nicht nur beim Einatmen positive Energie in die betreffenden, energetisch unterversorgten Regionen des Körpers zu schicken, sondern bildlich alles Negative, was wir mit den aufkommenden Gedanken und Gefühlen verbinden, beim Ausatmen loszulassen. Ich hatte das in meinem Beitrag über bewusstes Ein- und Ausatmen schon kurz erwähnt.
Wir lösen beim Ausatmen bewusst Blockaden durch:
- das Bewusstmachen der negativen Gedanken und Gefühle
- das bewusste Annehmen dieser „Umstände“, d.h. der Konfrontation mit der Situation
- das bewusste Loslassen (und damit Auflösen) dieser Energien
Das liest sich nun sehr einfach. Natürlich ist es das nicht. Wir benötigen hierfür eine enorm stark ausgeprägte Konzentrationsfähigkeit, um nicht nur zu erkennen, sondern vor allem am Schopf greifen zu können, was wir loslassen wollen.
Beachte bitte noch folgendes:
- Wenn Du Atem-Energie-Lenkung schon des öfteren ausprobiert hast und Effekte bislang ausblieben, versuche stattdessen bitte zunächst Psychohygiene-Übungen.
- Vorsicht bei erhöhtem Blutdruck! Sämtliche Übungen gehen davon aus, dass zwar dein Energiefluss blockiert, dein Körper aber grundsätzlich fähig zur körperlichen Ertüchtigung ist. Sollte das nicht zutreffen arbeite bitte zunächst rein kopfmäßig an dir, bevor Du beispielsweise intensive Atemübungen angehst.
Nachbereitung
Oft sind unsere Gedanken leider wie tausend Kugeln im Flipperautomaten, die alle wild hin- und hergejagt werden. Wir müssen uns aneignen, bei aller Entspannung, die wir zum Bewusstmachen benötigen, dennoch konzentriert zu bleiben. Doch keine Sorge, durch wiederholte, mühevolle aber krampflose Meditation wird sich die Konzentration selbst immer einfacher anfühlen. Machen wir doch also einfach weiter! :-)
Geschafft! Du hast dich nun tapfer durch die vorbereitenden Grundlagen-Module gekämpft.
Achtung: Bitte lass nun möglichst ein bis zwei Nächste verstreichen, bevor Du weiter machst. Gib deinem Unterbewusstsein eine Chance, alles bis hier hin zu verarbeiten, ehe Du beginnst dein Bewusstsein zu steigern. Das beugt Kopfschmerzen vor!
Du bist dann bereit für das erste Meditations-Modul (bitte hier klicken).
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