Meditation Coach — Modul 3 — Körper vorbereiten

Inhalte des Moduls

Willkommen zum nächsten Modul. Zur Vorbereitung deines Körpers wollen wir hier sprechen über folgende Punkte:

  1. Richtig atmen
  2. Richtig ernähren
  3. Trinkwasser aufbereiten
  4. Übersäuerung regulieren
  5. Körperübungen

(1) Richtig atmen

In der Regel atmen wir im Alltag gern so, dass wir gerade nicht ersticken. Das ist auch normal, da wir unseren Kopf einfach woanders haben und uns darauf verlassen, dass wir unbewusst (gesteuert über das vegetative Nervensystem) immer soviel Luft bekommen werden, wie es die Situation gerade erfordert.

Darin liegt aber genau der Punkt: auf diese Weise werden wir immer nur gerade so viel Luft (und damit ist nicht nur Sauerstoff gemeint) in uns aufnehmen, wie gerade zwingend benötigt wird. Leider ist diese Haltung Alltag für uns geworden. Unser Körper wünscht sich jedoch mehr. Allein unsere Organe sind theoretisch dafür ausgelegt, dass wir 120 Jahre alt werden könnten, wenn wir durchgängig richtig atmen würden.

Beim Meditieren sind wir aber geradezu abhängig von bewusster Atmung. Schauen wir uns daher an, was dafür zu tun ist.

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Richtig atmen für erhöhte Energieaufnahme

Zunächst zur Frage, warum das Atmen beim Meditieren so wichtig sein soll. Dazu sei als erstes gesagt, dass wir beim Ein- und Ausatmen nicht nur den Körper mit Sauerstoff versorgen und Kohlendioxid ausscheiden, d.h. Gasaustausch betreiben. Wir nehmen beim Einatmen auch Bioplasma, d.h. biophysikalisch gesprochen elektromagnetische Energie, wie sie draußen an „frischer Luft“ allgegenwärtig ist, auf.

Wir können hier von einem energetisch angeregten Gaszustand sprechen, und um diese Form der Energieaufnahme geht es. Die Inder nannten dieses Bioplasma „Prana“. Wir wollen den Begriff Prana gern weiter verwenden, und müssen uns nur merken, dass wir außer Sauerstoffmolekülen einfach noch etwas anderes wichtiges einatmen müssen.

Das bewusste Einatmen

Prana ist also wichtig, da wir unseren Körper ja energetisch anreichern wollen, um lebendiger, glücklicher und bewusster zu werden. Langsames, tiefes Einatmen hilft daher zunächst beim sofortigen Entspannen. Wir kommen damit aus einer angespannten Situation zurück zu uns. Unser Körper (physische Ebene), unsere Gedanken (mentale Ebene) und Gefühle (emotionale Ebene) sind schnell gefangen in dem, was uns gerade „auf der Seele brennt“. Tiefes Einatmen hilft, diese Spannung zu lösen.

Gleichzeitig können wir uns mit dem Prana-Gedanken (noch mal: der energetisch angereicherte Teil frischer Luft) auch viel leichter vorstellen, dass das gezielte „Hineinatmen“ in eine bestimmte Körperstelle einen positiven Effekt hat. Schließlich tun wir nichts weiter, als mit unseren Gedanken (auch nur bioelektrische Energie) dafür zu sorgen, die Energie in der betreffenden Stelle zu erhöhen. Dies löst Blockaden auf.

Schmerz tritt an Stellen auf, wo Energiemangel herrscht, und wir können eine verletzte Stelle bei der Heilung unterstützen, indem wir dieses Energiedefizit ausgleichen. Wir können Freund Prana also als kleinen Helfer ansehen, den wir einatmen und an schmerzende Stellen delegieren können, um uns selbst zu helfen.

Das bewusste Ausatmen

Warum liest man nun so oft, dass man auch gezielt und langsam Ausatmen sollte? Das ist leicht erklärt: zum Einen sind wir beim Ausatmen deutlich entspannter — dem Körper fehlt es schließlich gerade an nichts, wenn wir genug Luft in den Lungen halten. Zum Anderen können wir diese Entspannung auch dazu nutzen, um unangenehme Gefühle und Gedanken frei zu lassen.

Warum sollte das funktionieren? Weil Gefühle und Gedanken auch wieder nichts weiter sind, als elektromagnetische Felder einer bestimmten Frequenz. Der Gedanke des Loslassens, gefördert durch die Entspannung des Ausatmens und die leichtfallende Vorstellung des Atemstroms, begünstigen ungemein die Auflösung dieser elektromagnetischen Energien. Warum? Weil wir hierdurch wieder einen energetischen Ausgleich erschaffen, vollkommen identisch zur Heilung körperlicher Beschwerden.

Die volle Atmung

All dies mag theoretisch klingen, ist für unser Vorhaben aber unbedingt wichtig. Wenn Du dir nichts davon merkst, dann merk dir bitte folgende knackige Punkte:

  1. Bewusst tief einatmen, bis in den Bauch hinein, danach in die Brust
  2. Bewusst tief ausatmen, erst aus dem Bauch heraus, dann aus der Brust
  3. Wiederhole diesen Zyklus so langsam wie möglich. Dehne das Ein- und das Ausatmen jeweils gern auf 30 Sekunden aus, sodass ein voller Atem-Zyklus etwa 60 Sekunden dauert.

Das ist die sogenannte „volle Yoga-Atmung“, die dich mit dem so wichtigen Prana anreichert, welches Du auch für deine Meditationen brauchst. Versuch sie gern zu nutzen, aber verkrampfe nicht dabei, dich strikt daran halten zu wollen. Über sie gezielt, und wenn sie dir nicht behagt oder zu Beginn einfach zu schwer ist, lass sie erst einmal weg. Für effektive Meditation müssen wir entspannt sein, und verkrampfte Atmungsdogmen helfen dabei nicht.

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(2) Richtig ernähren

Dem Bereich der Ernährung könnten wir nicht nur ein eigenes Modul, sondern sicher auch gleich einen eigenen Kurs spendieren. Wir wollen uns hier aber auf einen ganz speziellen Bereich konzentrieren, der für die Bewusstseinsarbeit in der Meditation so wichtig ist: die Begünstigung reinigender und bewusstseinserweiternder Prozesse. Diesen Punkten ist der Rest dieses Moduls gewidmet.

Beachte bitte folgende, knackige Punkte:

  • Verzicht auf Fleischkonsum, dafür Verzehr von Rohkost
  • Ausreichendes Trinken (2 Liter am Tag ist keine Erfindung von Evian oder Vettel :) )
  • Das eigene Trinkwasser aufbereiten (dazu gleich mehr)
  • Vorsicht vor Übersäuerung! Prüfe mit einem pH-Teststreifen regelmäßig Deinen körpereigenen pH-Wert! Manche Menschen sind chronisch übersäuert, was Elektronenmangel und damit verringerte Vitalität bedeutet. (dazu gleich mehr)

Sprechen wir zunächst über Fleisch und seine Alternativen.

Fleischkonsum verringern

Ich selbst ernähre mich vegetarisch. Warum? Weil ich spüre, wie sehr meine Vitalität seit dem gestiegen ist, und — interessanter Weise — meine innere Unruhe nachgelassen hat, was tatsächlich zeitgleich mit dem Stopp des Fleischverzehrs begann. Dies lässt sich auch tatsächlich biophysikalisch erläutern, da Fleisch Informationen enthält, die bei intelligenten Tieren wie einem Schwein meist die Angst vor dem Geschlachtet-werden beinhalten. Diese Informationen gehen beim Verzehr in den eigenen Körper über.

Dennoch sei es bitte jedem selbst überlassen, ob oder wie sehr er seinen Fleischkonsum verändern möchte. Als letztes Wort hierzu: ich persönlich hätte auch außerhalb einer spirituellen Entwicklung den Drang, keine Tiere mehr zu essen, seit ich einmal Video-Aufnahmen eines Schlachthofes sah. Mir wurde oft entgegnet, dass es auch artgerechte Haltung gibt. Ja, Massentierhaltung ist der Gipfel der Perversion, aber würdest Du als Tier beim artgerechten Schlachten glücklicher sterben?

Rohkost verzehren

Versuch dich doch einmal zwei Wochen lang an einem Experiment: lass den Kochtopf im Schrank! Damit meine ich nicht, bestell Fertiggerichte :) Ich meine damit, versuch dich an pflanzlicher Rohkost — und zwar ausschließlich Rohkost. Zunächst wird der Körper seine alten Gewohnheiten „vermissen“ — was eine natürliche Reaktion, aber keine echte „Abwehrreaktion“ als solche ist.

Was folgt ist eine starke Entgiftung, die uns im Übrigen bei vielen Aspekten spiritueller Arbeit begegnet, so zum Beispiel durch intensive Träume, nachdem unser Energiepegel angehoben wurde. Das Experiment bewirkte bei mir, dass ich mich scharfsinniger, rundum vitaler fühlte. Das ist erklärbar, denn Rohkost wurde, wie der Name es sagt, nicht verarbeitet, und hatte damit auch keine Chance, etwas zu verlieren. Probier es bitte unbedingt aus — von Rohkost wird Dir kein Arzt abraten.

Sprechen wir nun wie versprochen detaillierter über Trinkwasser und Übersäuerung.

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(3) Trinkwasser aufbereiten

Wir wissen, unser Körper besteht überwiegend aus Wasser, welches permanent nachgeführt werden muss. Vielleicht verfolgst Du daher die ständigen Debatten um Mineral- und Trinkwasser. Halten wir es kurz und prägnant, ich empfehle dir folgendes:

  • vermeide Plastikflaschen aufgrund des Weichmachers
  • schenke regulatorisch festgelegten Grenzwerten für Trinkwasserqualität keine Beachtung (Langzeitdaten über die Schädlichkeit fehlen, mancherorts werden die Vorgaben sogar lascher als strenger, und sogar auf dem Land ist man vor Nitrat, Pflanzenschutzmittel und Schwermetallen im Trinkwasser nicht sicher)
  • halte nicht zu viel von handelsüblichem Mineralwasser, da Kalzium und Magnesium ohnehin nur über die Nahrung ordentlich aufgenommen werden können (zwei Bananen entsprechen etwa 5-10 Litern handelsüblichem Mineralwasser)
  • sei ganz besonders beim Thema Trinkwasser sensibilisiert für das Thema Übersäuerung, dazu gleich mehr

Versuch doch bitte, das Trinkwasser, das aus Deinem Hahn kommt, aufzubereiten. Hierzu kann die von Dr. Michael König im Quantentempel beschriebene Umkehrosmose genutzt werden: das Wasser wird durch eine feinporige Membran gepresst, diese lässt fast nur noch Wassermolekühle durch und gelöste Stoffe wie Kalziumionen, Schwermetalle etc. bleiben hängen.

Alles was Du dazu benötigst ist eine kleine, günstige Wasseraufbereitungsanlage wie die Dennerle 7040 Osmose Professional.

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(4) Übersäuerung regulieren

Grundsätzlich wandelt unser Körper permanent Nahrung in Energie um, und kann selbst mit den Abfallprodukten noch etwas anfangen. Übrig bleiben jedoch meist Säuren, was vollkommen normal ist. Nun gibt es in unserem Körper jedoch auch Basen, und es wird automatisch versucht ein Gleichgewicht zwischen Basen und Säuren herzustellen. Bekommt der Körper dieses Säure-Base-Gleichgewicht nicht reguliert, oder fällt einfach zuviel Säure an, setzt sich diese im Körper ab und wir sprechen von Übersäuerung.

Ein übersäuerter Körper kann keine Glücksflamme entzünden, sondern qualmt nur leicht vor sich hin, Dr. Michael König vergleicht dies im Kleinen Quantentempel mit feuchtem Brennholz.

Durch folgende Symptome kann sich eine Übersäuerung bemerkbar machen:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Häufige Erkältungen
  • Veränderung der Haut (fettig oder stumpf)
  • Veränderung von Haaren (bis zu Haarausfall) und Nägeln

Um Übersäuerung zu regulieren kannst Du mit einem pH-Teststreifen Deinen körpereigenen pH-Wert überprüfen. Hast Du tatsächlich Übersäuerung festgestellt, sollte Dein Speiseplan künftig mehr basische Salze beinhalten.

Was Du aber sofort tun kannst, um den pH-Haushalt zu optimieren, ist dein Trinkwasser zu ionisieren. Das erzeugt basisches Wasser mit Elektronenüberschuss. Du wirst „transformativ entflammbarer“ :) Hierzu gibt es Ionisationsfilter, ich empfehle dir den sehr günstigen, aber voll funktionierenden Smarald Ionisator.

Du findest all unsere Empfehlungen auch noch einmal gebündelt in der Hilfsmittel-Checkliste (hier klicken)

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(5) Körperübungen

Natürlich gehören auch Körperübungen zur Vorbereitung deines Körpers. Warum eigentlich? Ist das spirituell notwendig? Unbedingt, denn knapp zusammengefasst gelten folgende Punkte:

  • Ein Körper, der fit ist, kann besser entgiften
  • Flexible, mobilisierte und vorbelastete Sehnen, Muskel und Gelenke fördern den Energiefluss im Körper
  • Das „Freiräumen“ körperlicher Rückstände durch Bewegungen fördert direkt die Auflösung von seelischen Blockaden, die sich in bestimmten Körperregionen manifestiert haben

Wir sehen also, dass Körperübungen für unsere Transformation sehr wichtig sind. Wir dürfen nicht vergessen, dass uns unser aktueller Körper als Fahrzeug in Richtung unseres Höheren Selbst transportieren muss. Würde das von allein gehen, bräuchten wir nicht erst inkarnieren. Der Körper ist auch die Schicht unserer Aura, die all das letztlich tragen muss, dass wir psychisch nicht verarbeiten wollten. Wir müssen Reinigung und Vorbereitung daher auf allen Ebenen betreiben.

Wir werden über folgende Übungen sprechen:

  1. Wirbelsäulendrehung
  2. Schulter-, Arm- und Rumpfübung
  3. Rückenübung
  4. Seitliches Beinheben
  5. Dehnungsübungen
  6. Halswirbelsäulendehnung*
  7. Hanumanasana**

Je älter Du bist, desto wichtiger sind die folgenden Übungen — allerdings sind sie dann auch schwerer auszuführen. Keine Angst, Du musst nicht alle Übungen sofort perfekt durchführen können. Hauptsache ist, Du erkennst die Wichtigkeit der Übungen für deine Transformation und übst weiter fleißig.

Übung 1 — Wirbelsäulendrehung

Unsere Wirbelsäule ist Teil unseres Zentralnervensystems, und damit auch Sitz unserer Seele. Sie führt ungemein viel wichtige Energie für unseren gesamten Körper mit, darunter auch Informationen uralter Erinnerungen (aus diesem und früheren Leben). Wir sollen unsere Wirbelsäule nun etwas beweglicher machen, damit sie durchlässiger für unser Transformationsvorhaben wird. Konkret bewirkt diese Übung einen erhöhten Energiefluss im Milz- und Magenmeridian. Du kennst diese Übung aus dem Yoga vielleicht als (halben) Drehsitz.

Dazu führst Du folgende Schritte durch:

  1. Setz dich mit ausgestreckten Beinen auf den Boden.
  2. Leg das rechte Bein angewinkelt über das linke.
  3. Dreh dich im Uhrzeigersinn (nach rechts).
  4. Dreh den Kopf weiter, sodass Du fast nach hinten schaust.
  5. Greif mit dem linken Arm dein linkes Bein, dein linker Oberarm ist rechts vom linken Knie.
  6. Dein rechter Arm greift nach hinten und bildet eine Linie mit dem linken Bein.
  7. Deine Wirbelsäule wird so „vollständig“ gedreht.
  8. Halte diese Position für drei bis fünf Atemzüge.
  9. Löse die Position und führe alle vorherigen Schritte mit der jeweils anderen Seite aus.
  10. Wiederhole diesen Wechsel so, dass Du auf mindestens drei Durchgänge kommst.

Die folgende Abbildung zeigt dir diese Übung noch einmal anschaulich:

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Übung 2 — Schulter-, Arm- und Rumpfübung

Die nächste Übung dient der Mobilisierung der Schulter-, Arm- und Rumpfmuskulatur.

  1. Geh in die Hocke und setze deine Beine dicht parallel zueinander auf.
  2. Strecken deine Arme gut schulterbreit geöffnet vor dem Körper.
  3. Lege deine Handflächen auf den Boden.
  4. Drücke nun deine Schultern sanft nach hinten-unten, jedoch ohne dabei die Hände vom Boden zu nehmen.
  5. Die Fußspitzen zeigen weiter nach hinten.
  6. Halte diese Position für drei bis fünf Atemzüge.
  7. Wiederhole diese Übung über drei Durchgänge.

Die folgende Abbildung zeigt dir diese Übung noch einmal anschaulich:

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Übung 3 — Rückenübung

Wir sorgen nun für mehr Beweglichkeit im Rücken und der seitlichen Rumpfmuskulatur. Du kennst diese Übung vielleicht aus dem Yoga als Fisch.

  1. Leg dich auf den Bogen.
  2. Winkel die Beine an und zieh den den Bauch an.
  3. Hebe deinen Rumpf beim Gesäß angefangen an, bis Knie, Oberschenkel und Oberkörper eine Linie bilden.
  4. Mit den Händen stützt Du dich unterhalb der Lendenwirbelsäule ab.
  5. Halte diese Grundspannung für drei bis fünf Atemzüge.
  6. Beachte bitte, dass Du hierbei kein zu großes Hohlkreuz machst.
  7. Wiederhole diese Übung drei Mal.

Die folgende Abbildung zeigt dir diese Übung noch einmal anschaulich:

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Übung 4 — Seitliches Beinheben

Unsere Energie soll im gesamten Körper zirkulieren können — auch in den Gliedmaßen. Wir wollen uns daher auch einer Beinübung widmen.

  1. Leg dich auf die Seite.
  2. Stütze deinen Kopf auf dem Arm ab oder lege ihn mit dem Arm auf dem Boden ab.
  3. Strecke das Bein, spanne die Beinmuskeln an.
  4. Hebe das Bein so weit es geht an und zwar ohne dabei nach hinten zu kippen.
  5. Versuche deine Atmung mit deiner Bewegung zu synchronisieren.
  6. Wechsel nach 10 Mal Beinheben die Seite.
  7. Wiederhole diese Zyklen solange, bis Du jede Seite drei Mal durchgegangen bist.

Die folgende Abbildung zeigt dir diese Übung noch einmal anschaulich:

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Übung 5 — Dehnungsübung

Dehnungen können den Energiefluss deiner Energiemeridiane enorm steigern. Versuche beim Dehnen aber niemals, die Wirkung durch Wippen oder ähnliches zu verstärken. Das deaktiviert Muskeln und Sehnen und wir erreichen dann das Gegenteil.

  1. Setz dich mit gespreizten oder parallel aufgesetzten Beinen auf den Boden.
  2. Atme aus, und beug dich langsam in Richtung eines Beins nach vorn, den Kopf vorsichtig in Richtung Knie.
  3. Geh so weit wie möglich nach unten. Wenn Du kannst, setz sogar die Stirn auf den Knien auf.
  4. Bitte immer noch nicht wippen!
  5. Halte die Spannung für drei bis fünf Atemzüge.
  6. Wiederhole die Übung für das andere Bein.
  7. Wiederhole diesen Wechsel bis beide Beine drei Mal gedehnt wurden.

Achtung: Versuche diese Übung möglichst ein mal mit gespreizten (wie ersichtlich) und ein mal mit parallel aufgesetzten Beinen (Vorwärtsbeuge) durchzuführen. Du regst damit den Energiefluss im gesamten Körper an.

Die folgende Abbildung zeigt dir diese Übung noch einmal anschaulich:

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Übung 6 — Halswirbelsäulendehnung*

Wir wollen nun gern deine Halswirbelsäule dehnen, da hier einerseits sehr viel Energie von den oberen Chakren in die unteren und zurück transportiert werden will und andererseits die Halswirbelsäule heutiger Menschen extremen Strapazen ausgesetzt ist. Eine ähnliche Übung wie die folgende ist dir aus dem Yoga vielleicht als Pflug oder Halasana bekannt. Wir wollen sie aber etwas abschwächen, da dies kein Yoga-Kurs ist.

  1. Geh in den Schulterstand.
  2. Lass die Beine nach hinten über den Kopf sinken.
  3. Winkel die Beine dabei an (der Pflug würde sie ausgestreckt lassen, was eine zusätzliche Dehnung für die Beine bedeutet — führ das gern aus, wenn Du es kannst und willst).
  4. Umfasse mit den Armen deine Beine, die Unterarme ruhen auf den Unterschenkeln.
  5. Halte diese Übung für drei bis fünf Atemzüge.
  6. Wiederhole diese Übung drei Mal.

Die folgende Abbildung zeigt dir diese Übung noch einmal anschaulich:

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Übung 7 — Hanumanasana**

Diese Übung trägt deshalb zwei Sternchen, weil sie tatsächlich nur für diejenigen gedacht ist, die entweder schon seit einiger Zeit Yoga praktizieren oder von Hause sehr gelenkig sind.

  1. Setz dich mit einem Bein voran auf den Boden.
  2. Zieh das andere Bein nach hinten, sodass Du einen Spagat ausführst.
  3. Führe beide Hände zusammen, die Fingerspitzen berühren sich — das Añjali Mudrā.

Die folgende Abbildung zeigt dir diese Übung noch einmal anschaulich:

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Geschafft! Du hast dich durch sämtliche Körpervorbereitungen geschlagen und bist nun bereit für das nächste Modul — die Vorbereitung deines Geistes (bitte hier klicken).

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