Inhalte des Moduls
Herzlich Willkommen zum ersten Modul! :-)
Aufgeregt? Das musst Du nicht sein. Wir werden uns ganz langsam an die Themen Meditation, Transzendenz und Transformation herantasten.
Schauen wir uns doch erst einmal an, worum es beim Meditieren geht. Dieses erste Modul umfasst folgende Teilbereiche:
- Was sind Sinn und Zweck der Meditation?
- Was unterscheidet beten von meditieren?
- Was verstehen wir unter Transformation und dem Transformationsprozess?
- Wie Du diesen Kurs verwenden solltest
(1) Sinn und Zweck der Meditation
Wenn wir insgesamt eine entspanntere Grundhaltung für unser gesamtes Selbst erhalten wollen, stellt sich dies nur über eine erhöhte Bewusstheit über eben unser Selbst ein. Schließlich können wir nur dann unsere uns im Weg stehenden Muster ablegen, wenn wir diese in uns aufgespürt, angenommen und losgelassen haben. Um eben diese Bewusstheit zu gewinnen, kommen wir am Thema Meditation nicht vorbei.
Was erhalten wir, wenn wir über längere Zeit richtig meditieren? Wir erreichen:
- eine Erhöhung der Selbstwahrnehmungsfähigkeit
- eine Förderung des Selbstbewusstseins durch ein gestärktes Urvertrauen
- die Stärkung des Immunsystems
- den Abbau von Ängsten
- eine Förderung von kreativer und intuitiver Intelligenz
- eine erhöhte Kommunikations-Kompetenz
- die Verlangsamung des mentalen und körperlichen Alterungsprozesses
- eine innerlich ruhigere und gelassenere Art
- die Reduktion des Bedürfnisses nach schädlichen Gewohnheiten, inbesondere Drogen
- eine Vereinfachung des Alltags (hier klicken), insbesondere durch veränderten Umgang mit äußeren Einflüssen („Stress hat man nicht, Stress macht man sich“)
- die Erhöhung unseres Bewusstseins samt der langsamen Reifung übersinnlicher Fähigkeiten
- die Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens
- die Bewusstmachung der eigenen Potenziale und Aufgaben
All dies sind Symptome energetisch geöffneter Energie-Zentren. Diese sind zwar ein Ergebnis wiederholt durchgeführter Meditations-Praktiken, doch eben dieser Effekt stellt sich nur ein, wenn unser Geist entsprechend geöffnet für diese Form der Erweiterung ist. Zur korrekten Ausführung deiner Meditations-Übungen werden wir daher über Gedankenstille sprechen. Das passiert ab Modul 4. Bitte hab noch etwas Geduld :)
(2) Was unterscheidet beten von meditieren?
Oft hört man, ein tägliches Meditationsritual wäre ja wie das abendliche oder sonntägige Beten. Beten und Meditieren haben jedoch nur eine sehr kleine Schnittmenge. In aller Kürze können wir sagen: Beten ist sprechen, meditieren ist zuhören. Was ist damit gemeint?
Grundsätzlich nehmen gläubige Menschen beim Beten eine innere Haltung ein, die durch besänftigte Gedanken und zielgerichtete Aufmerksamkeit gekennzeichnet ist. Beides finden wir auch bei der Meditation. Meditation heißt jedoch nicht nur zielgerichtete Aufmerksamkeit, sondern vor allem das „in sich hinein“-Fühlen. Unsere Aufmerksamkeit ist strikt nach innen gerichtet — und hier konkret nicht im Sinne von ausformulierten Gedanken, wie es beim Beten der Fall ist, sondern in Form innerer Ruhe, die bewusst wahrgenommen wird. Letzteres ist wichtig, da viele Menschen beim Meditieren müde werden und ihre Gedanken genau dadurch wieder treiben lassen, dass sie zu sehr loslassen.
Beten ist entsprechend nur ein angewandter Denkprozess mit spiritueller Ziel- und/oder Fragestellung. Meditation meint das Anhalten des Gedankenstroms zum Zwecke der Bewusstseinserweiterung. Sowohl inhaltlich, als auch biophysikalisch geschehen beim Meditieren völlig eigene Sachen, wie wir später noch sehen werden.
Das einzige, das Beten und Meditieren dann noch gemeinsam haben, ist das periodisch durchgeführte Ritual. Doch auch hier gibt es klare Unterschiede. Religiöse Rituale sind von außen geprägt — sie entsprechen gesellschaftlichen und konfessionellen Normen. Jede gesunde Form von Religionsausübung ist nun zwar auch spirituell, aber bei Weitem nicht jede Form der Spiritualität ist religiös. Spiritualität ist mehr als Dogmen. Jeder spirituell tätige Mensch sucht sich seine eigenen Antworten auf die ihm innewohnenden Fragen. Unsere Seele, als universeller Bestandteil eines einzigen großen Bewusstseinsfeldes, besitzt jegliche Weisheiten des Universums. Wir können sie daher einfach fragen. Meditation ist dann nur noch als Weg zu verstehen, um diese Anbindung zu erreichen.
(3) Was verstehen wir unter Transformation und dem Transformationsprozess?
Die Mitte zwischen Aufmerksamkeit und Loslassen ist genau das, worin wir die innere Erhabenheit gewinnen, die wir suchen. Diese Erhabenheit ist es, die unser Bewusstsein wachsen lässt. Wir nennen diese Erhabenheit auch „Transzendenz“. Mit diesem gereiften Bewusstsein können wir dann einerseits schneller in genau diese bewusstseinserweiternde aufmerksam wahrgenommene Stille in uns gelangen. Andererseits stoßen wir so aber auch einen Transformationsprozess an, der das Tor in Richtung unseres Höheren Selbst aufstößt und den Kontakt mit unserer Seele intensiviert. Durch diesen Seelenkontakt werden seelische und körperliche Reinigung und Heilung angestoßen, die sich durch spezielle Meditationen sehr zielgerichtet erreichen lassen. Auch wird hierbei nun „an uns gearbeitet“, da wir offensichtlich bereit dafür sind, mehr vom Universum so zu sehen und zu fühlen, als wir es bisher taten. Uns wird die Brille abgenommen.
Wie kann das sein? Nicht alle Sinne, zu denen unser Gehirn fähig wäre, sind im Menschen derzeit voll ausgeprägt. Wir besitzen ein enorm großes, aber ruhendes Potenzial, in Form inaktiver DNA. Unsere DNA ist nicht einfach nur ein Molekül welches Erbinformationen vorhält und weitergibt. DNA-Stränge sind Empfangsantennen, sie haben die Doppel-Helix nicht ohne Grund als geometrische Form. Unsere DNA ist so wie sie derzeit ist aber ein unbehandelter Rohdiamant. Transformation bedeutet tatsächlich auch, dass unser Körper langsam „umgebaut“ wird, damit wir bereit werden für den Sprung in ein höheres Bewusstsein — ein für alle mal. Betrachte Meditation gern nur als Mittel, um diese Transformation anzustoßen und voran zu bringen.
(4) Wie Du diesen Kurs verwenden solltest
Dieser Kurs enthält Grundlagen, die Du gern an einem Stück lesen kannst — wie ein Buch.
Ab Modul 4 geht es mit den Meditationsübungen los. Es ist nun schwierig pauschal zu sagen, wer wie schnell von einer zur nächsten Übung gehen sollte. Jeder bringt unterschiedliche Erfahrungen mit. Selbst mit gleichen Erfahrungen ist jeder unterschiedlich schnell, die Seele unterschiedlich weit erhellt. Ich möchte es so ausdrücken:
- Es macht Sinn zwischen jeder Übung so viel Pause zu machen, bis man sich vollkommen erholt fühlt.
- Es macht Sinn jede Übung so lange zu wiederholen, bis man sie mit Leichtigkeit beherrscht, ehe man zur nächsten Übung geht.
- Es macht Sinn sich zum Wachsen seines Bewusstseins sehr viel Zeit zu lassen. Selbst bei optimaler Ernährung, besten körperlichen Voraussetzungen und einer stabilen Psyche stellt Transformation eine große Belastung für uns dar. Der Körper muss entgiften, die Psyche bekommt „neue Altlasten“ zu verarbeiten, das neuronale Netz im Gehirn wird umgebaut. Wir müssen viel trinken, viel schlafen, viel allein sein. All das hilft und verkürzt den Transformationszeitraum, und dennoch kann viel Ruhe und Abstand zu sich und seinen Ritualen oft hilfreich sein, um sich nicht selbst zu überfahren
Folge deinem Herzen und deinem Gefühl — und geh die Module in jedem Fall sequenziell durch. Das letzte Modul „Hilfsmittel“ kannst Du gern parallel aufschlagen, auch wenn innerhalb eines jeden Kapitels auf die jeweiligen Hilfsmittel verwiesen wird.
Geschafft! Mit diesen Grundlagen bist Du nun bereit für das nächste Modul.
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