Meditation Coach — Bonus #1 — Heilungsmeditationen

Inhalte des Bonus-Moduls „Heilungsmeditationen“

Willkommen zum ersten Bonus-Modul, den Heilungsmeditationen. Wir wissen, Heilung ist zur Transformation einerseits vor Beginn wichtig, um bestimmte Effekte erreichen zu können; andererseits ist Heilung aber auch die Folge von transformativen Übungen. Wir sollten also beides parallel durchführen. In Modul 4 Geist vorbereiten, Thema 3 sprachen wir daher über die Auflösung von Altlasten als vorbereitenden Schritt der Meditation. Betrachte das vor uns liegende Bonus-Modul nun als Komplimentär dazu. Die folgenden Übungen setzen daher natürlich ein gereiftes Bewusstsein voraus. Wenn Du vorbereitende Heilung suchst, schaue bitte in besagtem Modul 4 vorbei.

Da sich die Meditationen in diesem Modul ähneln, können wir sie auf einer Seite abhandeln, damit Du zentral und gebündelt auf alle Heilungsmeditationen zugreifen kannst.

Heilungsmeditation #1: Die Nullpunktmethode

Wohlmöglich hast Du schon einmal von der Zweipunkt-Methode gehört, bei denen wir eine Hand an die zu heilende Stelle legen und die andere Hand an eine andere Stelle des Körpers. In der Energie-Heilerpraxis sprechen wir von Triangulation. Die Einpunkt-Methode ist eine Art Weiterentwicklung der Zweipunkt-Methode. Bei ihr legen wir eine Hand auf eine energetisch aufgeladene Stelle (meist das Herzchakra, da es in der Mitte der Chakren liegt) und die andere auf die zu behandelnde Stelle. Es heilt also nur noch eine Hand. Hierüber können wir auch andere Menschen mit der freien Hand heilen, wobei unsere Herzensenergie in Richtung dieser Person und dort auf die zu behandelnde Stelle geleitet wird. Ich halte diese Methoden für überflüssig, da mit einem gereiften Bewusstsein kein „Anzapfen“ körperlicher Energiequellen durch Hände notwendig ist.

Mit allen Methoden, die Du in den letzten Modulen kennengelernt hast, kannst Du ein enorm hohes Bewusstsein erreichen, so Du bereit dafür bist. Danach kannst Du die Nullpunktmethode anwenden. Diese Methode wurde namentlich erstmalig erwähnt von Dr. Michael König und ich kann mich ihr nur direkt anschließen. Sie ist die einzig notwendige Form der direkten energetischen Selbstheilung.

Wofür hilft’s?

Die Nullpunktmethode ist bei ausnahmslos allen körperlichen Gebrechen einsetzbar. Abhängig von der Schwere des Falls dürfen wir selbstverständlich keine Wunder erwarten — wir sind kein gefallener Engel!

Wann nicht?

Die Nullpunktmethode setzt ein gereiftes Bewusstsein voraus. Sie wird schlicht wirkungslos bleiben, wenn dein Bewusstsein nicht ausreichend gereift ist. Führe dann die Methoden der vorherigen Module durch.

Was brauchst Du?

Zur erfolgreichen Durchführung der Übung benötigst Du:

Wie machst Du’s richtig?

Führe bitte folgende Schritte durch:

  1. Begib dich für drei bis vier Minuten in eine Stille Meditation.
  2. Je nach Tagesform gibt es verschiedene Chakren, in denen unsere Energie am stärksten ist. Begib dich dort hin.
  3. Stell dir vor, dass die Energie deiner Bewusstseinsflamme von dort aus überall in deinen Körper gelangen kann (denn genau so ist es).
  4. Lenke die Flamme bewusst dort hin, wo Du sie benötigst.
  5. Du wirst feststellen, dass sie das von einem Moment auf den nächsten tut. Sie muss gar nicht erst wandern. Deine Aufmerksamkeit ist hoch fokussiertes Bewusstsein.
  6. Die Intensität deiner Flamme macht die Stärke der Heilungswirkung aus. Deine Flamme zu intensivieren heißt dein Bewusstsein reifen zu lassen.
  7. Halte diesen Energiestrom solange bis Du ein Kribbeln an der jeweiligen Stelle verspürst. Auch danach kannst Du dort verweilen. Beachte aber, dass auch deine Energien Grenzen haben.
  8. Wiederhole diese Übung so oft Du möchtest und dich gut dabei fühlst.

Wirkung?

Wenn Du diese Übungen richtig durchführst, werden sie:

  • Den Energiefluss in deinem Körper anregen — Du wirst dich etwas „sprudeln-glücklich“ fühlen, genieße es! :-)
  • Altlasten an bestimmten Körperregionen auflösen — das wird sich durch Kälte-Empfindungen bemerkbar machen

Wie oft, wann und wo?

Du kannst diese Übungen beliebig oft und lange ausführen, solange Du dich gut dabei fühlst. Übertreibe es aber nicht und leg ein gesundes Tagesmaß an. Vier Heilungserfahrungen am Tag können für einen Menschen in Ordnung sein, für den nächsten aber viel zu viel. Probiere dich aus und achte deine körperlichen eigenen Grenzen.

Häufige Fehler

  • Zu hohe Erwartungen — erwarte nicht zu viel in zu kurzer Zeit.
  • Missdeutung von Heilungsmeditationen — sie erfordern ein gereiftes Bewusstsein, wie wir es in den vergangenen Modulen angefangen haben aufzubauen. Einerseits ist jede Meditation ein Stück weit heilsam, andererseits bedeutet eine Wandlung für deinen Körper natürlich auch Arbeit. Setze Heilungsmeditationen nicht als Kompensationsmittel für gesteigerten Energie-Verbrauch ein, der durch andere Meditationen verursacht wurde.

Ich möchte dir nun noch zwei sehr mächtige Werkzeuge vorstellen, die ihre Wirkung auf ganz andere Weise entfalten. Daher wähle ich dazu auch ein etwas anderes Format. Sprechen wir kurz über Geistführer und Schutzengel und wie Du mit ihnen und ihren Botschaften umgehen darfst.

Heilungsmeditation #2: Unterstützung durch deinen Geistführer

Wir alle haben einen Geistführer. Es handelt sich um eine sehr reife Seele einer Person, die bereits viele Male inkarniert hatte, doch heute das Rad der Reinkarnation durchbrochen hat. Unser Geistführer ist unsere gesamte Inkarnation über bei uns. Er oder sie kennt dich sehr gut, Du sie wohlmöglich nicht ganz so gut. Wahrscheinlich ist es dennoch, dass Du sehr oft den Rad beherzigt hast, den er oder sie dir gegeben hat. Je stärker Du eine „innere Stimme“ wahrnimmst, obwohl Du wohlmöglich bewusstseinstechnisch noch gar nicht so weit entwickelt bist, ist die Chance sehr hoch, dass sie von deinem Geistführer oder deiner Geistführerin stammt.

Heilung kann nun auf vielerlei Ebenen stattfinden. Nicht immer geht es um körperliche Gebrechen. Oft sind seelische Leiden die Ursache für unser Problem, das sich dann vielleicht nur körperlich ausdrücken muss, weil es nicht aufgelöst wird. Wenn ein Problem nicht aufgelöst wird, ist zwar ein Mangel an Selbsterkenntnis vorhanden, aber genau an dieser Stelle können wir uns einen Tipp von unserem Geistführer abholen:

  1. Begib dich für drei bis vier Minuten in eine Stille Meditation.
  2. Bitte deinen Geistführer sich vor dich zu setzen und dich zu berühren.
  3. Erspüre vorsichtig jede Energie-Veränderung die Du wahrnimmst. Es kann ein Kribbeln am Auge, am Nacken oder ein wenig Gänsehaut an der Hand sein. Dein Geistführer berührt dich.
  4. Erschreck dich nicht! :-)
  5. Bitte deinen Geistführer, dir „ein Bild zu geben, das dir helfen kann“ — schick diese Botschaft genau so ab, denn dann ist es so offen wie möglich, was Du erhältst.
  6. Achte genau auf deine Empfindungen. Wenn Du nichts empfindest, bitte erneut.
  7. Versuche zu interpretieren, was Du siehst.
  8. Wohlmöglich wirst Du auch erst in der kommenden Nacht verstehen, was er oder sie dir sagen möchte. Hier kann auch ein Traumtagebuch helfen.
  9. Wiederhole diese Meditation in den nächsten Tagen so oft, bis Du eine Antwort erhältst.
  10. Bleib geduldig — und sei dankbar für alles, das Du dir gegeben wird.

Heilungsmeditation #3: Unterstützung durch deinen Schutzengel

Wir alle haben neben unserem Geistführer auch einen Schutzengel. Ein Schutzengel ist allerdings kein Verstorbener, sondern ein Energiewesen, welches noch nie inkarniert hatte. Ihn gab es schon immer, und so ist er auch nicht nur für unsere aktuelle Inkarnation bei uns (wie unser Geistführer), sondern unsere gesamte Seelen-Existenz. Ein großes Missverständnis hält sich wacker in den esoterischen Kreisen: unser Schutzengel ist nicht in erster Linie dafür da, unser Leben zu beschützen. Er sorgt dafür, dass wir unsere Aufgabe erfüllen können. Sprich, er bewirkt direkt oder indirekt, dass sich Situationen in unserem Leben ergeben, an denen wir auf die Weise wachsen können, wie wir es in unserem Seelenplan festgelegt haben. Das beinhaltet natürlich sehr oft auch den Schutz unseres Lebens. Ich denke aber der Unterschied ist offensichtlich. Den Schutzengel zu rufen ist von der Kontaktaufnahme deines Geistführers klar zu unterscheiden. Du rufst hier ein Wesen, welches eine vollkommen andere Energiedichte besitzt und auch eine gänzlich andere Sprache spricht.

  1. Begib dich für drei bis vier Minuten in eine Stille Meditation.
  2. Bitte deinen Schutzengel um ein Zeichen, „das dir hilft“.
  3. Achtung, erwarte hier nun nicht zwangsläufig eine Berührung. Schutzengel denken nicht wie unsere Geistführer. Die Berührung eines Schutzengels kann sich in Form einer bestimmten Lebenssituation, einer Begegnung mit einem für uns hilfreichen Menschen oder durch einen bestimmten energetisch bedeutsamen Traum ergeben.
  4. Wenn Du deine Bitte klar geäußert hast, lass wieder los, und beobachte in den nächsten Tagen den Verlauf deines Lebens.
  5. Das meint nicht, dass Du nach Zeichen suchen sollst! Lass es einfach passieren, und sei offen für jede Situation die dir begegnet.
  6. Sei auch nicht enttäuscht, wenn dir etwas nicht hilft — nicht alles ist ein Zeichen.
  7. Sei dir aber vor allem aber auch darüber bewusst, dass Heilung nicht immer ein angenehmes Erlebnis ist. Heilung meint die Auflösung von etwas negativem — eine Umwandlung, eben eine Transformation. Je nach Altlast und Aufgabe kann dir das, was dir begegnet, um dir zu helfen, sehr schmerzlich sein. Doch genau das ist dann das, was Du brauchtest, um etwas aufzulösen. Dunkel zu hell — sieh das Dunkle dankbar an!
  8. Versuche zu deuten, was dir widerfahren ist.
  9. Wenn zu lange nichts passiert, hast Du entweder nicht deutlich genug um das Zeichen gebeten oder Du hast es verpasst — beides macht aber nichts! Probier es erneut!
  10. Bleib geduldig — und sei dankbar für alles, das Du dir gegeben wird.

Der häufigste Fehler ist hier meist nur ein mangelndes deutliches Zeichen in Richtung der Geistigen Welt — das Universum tut dir nichts an, was nicht deinem freien Willen entspricht. Wenn Du nicht klar signalisierst, dass Du bereit für deine Heilung bist, ist automatisch klar, dass Du die notwendige Einsicht über die Ursache noch nicht gewonnen hast. Hier sehen wir wunderschön, wie Selbsterkenntnis und Transformation miteinander einher gehen.

Für spezielle körperliche Beschwerden kannst Du die hier vorgestellten Heilungsmeditationen mit sehr einfachen Mudras ergänzen, die ich dir im nächsten Bonus-Modul vorstelle.

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