Saturn Return

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Der Titel mutet sicher seltsam an, wenn man ihn vorher nie gelesen hat. Jeder erlebt seinen eigenen Saturn Return auf eine sehr persönliche Art. Passender Weise habe ich in den letzten Wochen als Feedback zu Herzwandler mehrmals gehört „Schreib doch mal wieder etwas über Dich!“.

Dann dachte ich, „Du hast lange keinen Artikel mehr geschrieben“, also möchte ich das Ende des Sommerlochs gern mit einem sehr persönlichen Artikel einläuten, der zeitlich nicht besser passen könnte. Arbeiten wir uns doch wie immer von total fundiert nach möglichst unabgedreht vor. ;-)

Möchtest Du deinen Saturn Return nutzen um mehr über deine wahre Seelen-Herkunft zu erfahren? Dann empfehle ich dir das „Buch Ihres Lebens“, das über 10 astrologische Persönlichkeitsanalysen eine nachvollziehbare Verbindung zwischen deiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufzeigt. Klicke hier für mehr Infos…

Sinnhaftigkeit der Astrologie um Saturn

Viele spirituelle Menschen denken, da Astrologie stimmt, haben wir keinen freien Willen. Viel näher an der Wahrheit empfinde ich das Denken, dass die Astrologie uns Informationen darüber liefert, welche Möglichkeiten wir besitzen, um eine Karte in der Hand zu halten, anstatt sich willenlos dem Denken unserer Umgebung anzupassen. Astrologie gibt uns an dieser Stelle also erst einen echten, freien Willen.

Saturn Return to Earth

Gigantische Einflüsse

Schließlich zeigt uns die Konstellation der Himmelskörper zum Zeitpunkt unserer Geburt die Ausgangssituation in die wir geboren werden — und damit auch unser Potenzial (hier klicken für ein astrologisches Werkzeug hierzu). Was wir damit anstellen, und wie wir mit künftigen Einflüsse umgehen, stellt aber ja gerade unsere Lernaufgabe dar und ist unserem höheren und einfachen Selbst überlassen — dem höheren Selbst im Sinne unseres Lebensplans, dem einfachen Selbst im Sinne unserer alltäglichen Handlungen. Idealerweise stehen beide miteinander in Kontakt.

Sowohl die indische Mythologie als auch die Astrologie haben nun speziell von Saturn die gleiche Ansicht. Er wird als „Lord of Karma„, als „Taskmaster“ und „Vater der Zeit“ beschrieben. Er wird direkt oder indirekt identifiziert als Guru der Gurus, was sich aus dem Sanskrit als entfernen (ru) der Dunkelheit (gu) herleitet. Warum verdient er all diese Titel, die alle auf das selbe hindeuten?

Was meint Saturn Return rein astrologisch?

Die Sonne bleibt etwa einen Monat in einem Sternzeichen. Daher sprechen „wir“ stets von 12 Sternzeichen. Doch unser eigentliches Sternzeichen ist nicht nur von der Sonne, sondern neben dem Mond auch von sämtlichen Planeten unseres Sonnensystems beeinflusst. Jeder Planet verbringt wiederum unterschiedlich viel Zeit in einem Sternzeichen, abhängig von seiner Umlaufbahn um die Sonne. Saturn bleibt etwas unter zweieinhalb Jahre in einem Sternzeichen, benötigt also 29,5 Jahre um die Sonne.

Wir wissen gleichzeitig, dass wir jedem Sternzeichen spezielle Aufgaben zuordnen können. Das ist den gravitativen und informativen Qualitäten der Himmelskörper-Einflüsse zu verdanken. Die Position, die Saturn im Zeitpunkt unserer Geburt einnimmt, repräsentiert hier nun unsere schwerste Aufgabe — man kann sagen das „Dunkelste“ (im Sinne von weniger stark Leuchtende) in uns. Saturn stukt uns also mit aller Kraft in unser persönlich kältestes Wasser. Er zeigt uns unseren ToDo-technisch größten Anteil, damit wir ihn abarbeiten und auflösen können. Es ist daher berechtigt zu sagen: Saturn kennt unser Karma. Er baut unser Geburtshaus auf, und von diesem ausgehend wird der Rest unseres Lebens beeinflusst.

Wir wissen nun also einerseits, dass Saturn etwa 29,5 Jahre benötigt, um wieder an der Stelle seiner Umlaufbahn zu stehen, die er zum Zeitpunkt unserer Geburt hatte. Andererseits wissen wir, dass mit jeder Position spezielle Aufgaben für unsere Inkarnation zusammen hängen. Aus beidem erkennen wir nun eine ganz spezielle Bedeutung für die Wiederkehr unseres persönlichen Saturns nach 29 einhalb Lebensjahren.

Was meint Saturn Return für unsere Inkarnation?

Was mit uns passiert, wenn wir etwa 30 Jahre alt sind und sich alles anders anfühlt als vorher, konnte oder kann jeder für sich nachvollziehen. Man könnte zunächst einmal ganz sachlich argumentieren: es ist eben die Zeit in der wir ausgelernt, Kind zu Ende bekommen, oder sonstige Dinge, die man in seinen 20er Jahren beginnt, beendet haben.

Wir fühlen es ja immer schon ein wenig. Es gibt unzählige Pfade zu beschreiten, wir haben uns nach der Schule für (irgend?) etwas entschieden, um nicht auf der Stelle zu treten, voran zu kommen, Fuß zu fassen. Das meint nicht zwangsläufig einen Job — was wir in dieser Phase in unseren Köpfen hatten kann sich auf vielfache Weise gestaltet und schließlich manifestiert haben.

Doch was wenn dieser erste eigenständige weltliche Schritt gegangen ist? Sicher, wir sind bereit — aber wofür? Die gravitativen Schwingungen des Gigants Saturn noch einmal zu spüren rüttelt uns wach. Wir spüren, was wir eigentlich vom Leben, und damit von uns, wollen. Wir erleben einen starken empathischen Kontakt zu unserem Höheren Selbst. Das ist das Resultat einer wiederkehrenden Ausgangsvibration. Jener Frequenz, auf der unsere Inkarnation fußt. Wir beginnen nun aufzuräumen und den Weg zu ebnen. Den Weg, unsere wahren Aufgaben, mit unserem wahren Potenzial anzugehen. Das hat Konsequenzen für uns und unser gesamtes Umfeld.

Geschichten aus der Umlaufbahn

Hier endet die Sphäre des Objektiven. Wie sich ein Saturn Return grundsätzlich anfühlt, ließe sich bestimmt noch in einer mühselig komprimierten Form in einen Satz quetschen. Doch von diesem Satz hätte niemand wirklich etwas, zumindest nichts handfestes. Jeder macht(e) diese Erfahrung eben auf seine ganz eigene, eben persönliche Art und Weise.

Ich persönlich möchte sagen: Saturn fetzt. Er war tatsächlich schon immer mein Lieblingsplanet, auch als ich noch nicht wusste, wie man Planeten von Monden und Sternen unterscheidet. Als Kind mochte ich einfach seine Ringe, die hatten etwas mystisches. Haben sie immer noch. Seine Heimkehr zur Position meiner Geburtsstunde erlebte und erlebe ich, wie alle Menschen, recht tiefgreifend.

Ringe des Saturn

Ringbahn

Meines Erachtens lässt sich diese Phase nicht einfach aussitzen, in der Hoffnung, dass sie wirkungsfrei vorbei zieht. Ausnahmslos jeder Mensch hat Karma angesammelt, welches aufgelöst werden möchte. Sowohl das Karma als auch die Auflösung können aber ganz verschiedene Formen annehmen.

In der Auflösung

Wie viel unseres Karmas wir von Saturn abbekommen und wie die Auflösung aussieht, hängt nicht direkt von Saturn, sondern streng genommen von unserem Seelenplan und unserer eigenen Orientierung hier auf Erden ab. Saturn ist nur der Trigger, der den Anstoß für unsere selbst aufgestellten Dominosteine liefert.

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Welche Steine können das sein, und wohin führen sie? Das ist stark abhängig davon, welche Seite in uns regiert…

  • Was denkst Du, woran bist Du (d.h. deine Seele!) genau interessiert?
  • Was empfindest Du hast Du dir für diese Inkarnation im Groben vorgenommen?
  • Was möchte dir deine Seele sagen: wo möchte sie hin? Dort möchte nun auch dein einfaches Selbst hin.

In mir ist die spirituelle Seite Tag und Nacht am stärksten präsent. Das ist ohne Wertung zu verstehen, denn damit gehen mehr als genug Probleme einher, da unsere Welt wenig Verständnis und sehr wenig Nährboden hierfür liefert — doch auch das darf man annehmen.

Wenn plötzlich eine Seite in uns anfängt zu regieren, die vorher nur verschwommen da war, ist das schon ein erstes Ergebnis unseres „Wake-up calls“. Eine spirituelle Ausrichtung bringt nun natürlich eine sehr tiefgreifende Veränderung mit sich, die den Karma-Abbau begünstigt. Auch wenn dadurch der damit einhergehende Tumult intensiviert wird, bin ich dafür sehr, sehr dankbar.

Eine spirituelle Grundhaltung bringt gleichzeitig ein sehr dickes Luftkissen in Form von Urvertrauen dahingehend mit, dass alles was passiert, nur gut für die Auflösung sein kann. Zusätzlich dazu heißt spirituell arbeiten auch, dass man bestimmte Dinge die passieren in einen besseren Kontext setzen kann. Man erkennt, warum bestimmte Momente auf einen warten, an denen rein oberflächlich nichts positives abzugewinnen wäre.

Seit einigen Monaten erinnere ich mich an verschiedene Dinge einiger vergangener Leben. Bilder von Situationen, Gedanken und Gefühlen, die sich so echt anfühlen wie der Spaziergang von gestern Nachmittag. Nur intensiver, denn man erinnert sich natürlich zuerst an sehr einschlägige Momente, die in Resonanz mit den intensivsten aktuellen Anteilen gehen, die man in seinem einfachen Selbst bislang entdecken konnte.

Viele Dinge können so positiv sein, dass man sich in Tränen der Freude wiederfindet. Andere sind negativ genug, um dort zum Zwecke der eigenen Vergebung zu verweilen. Auflösung — eine der Aufgaben, die ich für mich erkennen konnte. Nicht nur ein Abbau des Karmas aus dieser Zeit, sondern auch aus vielen anderen Zeiten.

Von Menschen und Situationen

Wie bei allen Saturn Returns eines jeden Menschen kamen so auch bei mir in den letzten Jahren vermehrt Menschen und Situationen in mein Leben, die einen direkten Bezug zu alten Aufgaben hatten. Menschen, die mir gezeigt und vorgelebt hatten, welche seelischen Unreinheiten ich anzog, weil ich ähnliche Aspekte noch immer in mir trug.

Diese Aspekte waren in mir eher vergraben als aufgelöst, und das ist leider ein enormer Unterschied. Einen Aspekt nicht zu spüren heißt nicht, dass es keinen gibt. Im Gegenteil. Wir haben alle eine Vielzahl von Aspekten in uns. Einen un-aufgelösten Aspekt kenne ich entweder noch nicht, oder ich meide ihn, denn er bringt mich (bewusst oder unbewusst) in Rage, Traurigkeit, oder regt andere niederfrequente Denk- und Fühlmuster an. Einem aufgelösten Aspekt hingegen kann ich tief in die Augen blicken, ohne mit ihm in Resonanz zu gehen. Ziel ist aber natürlich, ausnahmslos alles voller Liebe ansehen zu können.

Licht hinter dem Saturn

Lichtbringer

In den letzten Jahren durfte ich in kürzester Zeit einer Vielzahl von sehr alten Aspekten begegnen, sie ansehen, ertragen, in mir finden, annehmen und auflösen. Unehrlichkeit, unerzogene Kinder, Gefühlskälte, emotionale Unreife, zu schwach oder zu stark gesetzte Grenzen — all das sind Dinge, die das eigene Selbst ungemein bereichern können. Nicht umsonst begegnen sie einem — ob in Form von Beziehungspartnern, Freunden, Bekanntschaften oder einfach plötzlich auf der Straße.

Unser Privileg, unser Platz

Wir haben jeden Tag, besonders in der Zeitspanne des Saturn Returns die Chance, so viel wie möglich altes Karma abzuarbeiten. So funktioniert das Universum. Es ist ein riesiger Reinigungsmechanismus. Wir kommen, viele Leben später, wieder in Kontakt mit alten oder neu angesammelten Altlasten und lösen sie auf. Hierzu passt auch mein Artikel zur Bedeutung des Karmas (hier klicken).

Der Clou liegt darin, dass derjenige, der uns diesen Aspekt noch einmal vorlebt, dabei ebenfalls die Chance erhält, sich selbst zu begegnen. So bereichern wir uns und unsere Umgebung gleichermaßen. Das gilt auch, wenn wir uns von einem bestimmten Menschen zurück ziehen müssen — was wir spätestens jetzt tun sollten, für immer. Niemand dem wir begegnen muss unsere Ziele, Werte oder Philosophien teilen.

Exponentielles Wachstum

Im Boot des Lebens geht es weder um das ewige Verweilen im sicheren Hafen noch um das wiederholte Springen in den Mixer. Wir dürfen unsere Boote stärken — unser eigenes, und währenddessen auch das Boot eines jeden Menschen, den wir treffen.

Der Grad an Aggressivität, mit der wir solche Wachstumssituationen jagen, darf dabei jedoch auch weise gewählt werden ;-) Das ist die nächste größte Einsicht, die ich gewinnen durfte. Man ist nicht unverwundbar. Wenn man mir aber die Frage stellen würde, ob ich etwas anders machen würde, wäre meine Antwort ein klares Nein.

Ich bereue nichts. Das wäre unprofessionell.“ (M., James Bond) :-)

Betrachtet man seine eigene Vergangenheit einmal mit etwas mehr Abstand, stellt man als erstes fest, was gut, und was schlecht lief. Als zweites sieht man, warum Dinge gut oder schlecht liefen. Man erkennt aber schließlich vor allem: es gibt kein gut oder schlecht in den Dingen, wohl aber ein gut und schlecht in der eigenen Vorstellung von ihnen.

Von Glück, Göttlichkeit und Wissen

Wann sind wir glücklich? Grundsätzlich ja dann, wenn wir uns dazu entscheiden. Doch was passiert dann genau? Was beinhaltet diese Entscheidung? Wenn ich mich beispielsweise immer wieder auf Dinge, Situationen oder Menschen einlasse, von denen ich weiß, dass sie weit mehr Energie kosten als sie zurückgeben, ist das ebenso falsch wie der Umstand, dass ich jemandem mehr Energie abnehme als ich ihm geben kann. Jede gereifte Erkenntnis führt zu Verhaltensänderung, und bringt uns ein Stück näher zum Glück. Hierzu kann ich dir mein Buch „Der Schlüssel zum inneren Frieden“ empfehlen (hier klicken für Details).

Wir alle tragen die gesamte Göttlichkeit des Universums in uns, und sind dennoch nur ein Teil davon. Für uns selbst können wir jedoch problemlos sagen: mein Wille geschehe. Je mehr wir uns mit uns selbst beschäftigen wollen, desto mehr Weisheit gewinnen wir über das große Ganze. Je mehr wir wissen, desto mehr spüren wir, wie wenig das ist. Saturn gibt uns zwei bis drei Mal im Leben die Chance dazu, diese Weisheit zu schüren. Nutze sie!

Übrigens: Für jedes neue Mitglied der Herzwandler-Gemeinschaft gibt es das kostenfreie E-Book "Die 17 Hindernisse der Erleuchtung", greif gern zu:
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