Stufe 2 · Deine Zahlen Modul 9 von 24
Schicksalszahl und Lebenszahl unterscheiden
- 17 Minuten
- 2 Rechnungen
- Zahlenrechner
Dieses Modul rechnet nichts Neues. Es räumt auf — und das ist hier nötiger als jede weitere Zahl. Wer „Schicksalszahl berechnen" sucht, bekommt zwei völlig verschiedene Anleitungen, und beide nennen ihr Ergebnis so.
Das Problem in einem Satz
„Schicksalszahl" bezeichnet in der deutschsprachigen Literatur zwei verschiedene Zahlen — die aus dem Geburtsdatum und die aus dem Namen. Beide Verwendungen sind verbreitet, keine ist ein Fehler.
Das klingt nach Wortklauberei und ist praktisch folgenreich: Wer ein Buch liest, das „Schicksalszahl" für die Namenszahl benutzt, und dann einen Rechner benutzt, der damit die Lebenszahl meint, bekommt eine Deutung, die nicht zu seiner Rechnung gehört. Und merkt es nicht.
Welches Wort welche Zahl meint
| Begriff | Aus dem Geburtsdatum | Aus dem Namen |
|---|---|---|
| Lebenszahl | ja, fast immer | nein |
| Lebenswegzahl | ja, immer | nein |
| Life Path Number | ja, immer | nein |
| Schicksalszahl | häufig | ebenfalls häufig |
| Ausdruckszahl | nein | ja, immer |
| Destiny Number | nein | ja, immer |
| Namenszahl | nein | ja, immer |
Nur eine Zeile ist zweideutig, und ausgerechnet die ist eine der meistgesuchten. Bemerkenswert ist dabei die englische Spur: Destiny Number heißt wörtlich „Schicksalszahl" und meint immer die Namenszahl. Wer aus englischer Literatur übersetzt, landet also zwangsläufig beim Namen.
Wir benutzen Lebenszahl für die Zahl aus dem Geburtsdatum und Namenszahl für die aus dem Namen. Das Wort „Schicksalszahl" vermeiden wir, außer an Stellen wie dieser, wo es um das Wort selbst geht.
Der Grund ist derselbe wie bei der Seelenzahl: Wir führen nicht zwei verschiedene Rechnungen unter einem Namen.
Der Test, der immer funktioniert
Wenn irgendwo „Schicksalszahl" steht und Du nicht weißt, welche gemeint ist, gibt es eine Frage, die es in zwei Sekunden klärt:
Was soll man eingeben?
- Wird nach einem Datum gefragt → es ist die Lebenszahl.
- Wird nach einem Namen gefragt → es ist die Namenszahl.
- Wird nach beidem gefragt und trotzdem nur eine „Schicksalszahl" ausgegeben → sieh Dir den Rechenweg an. Wenn es keinen gibt, ist die Seite ohnehin nicht die richtige.
Das klingt banal und ist die zuverlässigste Methode, die es gibt. Kein Text über die Bedeutung verrät, welche Zahl gemeint war — die Eingabe schon.
Beide Schicksalszahlen selbst berechnen
Du brauchst Papier, zwei Minuten und die Tabelle unten. Welche der beiden Zahlen Du suchst, hast Du mit dem Test eben geklärt — hier sind beide Wege.
Aus dem Geburtsdatum (Lebenszahl)
- Tag, Monat und Jahr getrennt auf eine Ziffer bringen. 11, 22 und 33 bleiben dabei stehen.
- Die drei Ergebnisse addieren.
- Reduzieren, bis eine Ziffer oder eine Meisterzahl übrig ist.
Ausführlich, mit den Stellen, an denen man sich am häufigsten verrechnet: Die Lebenszahl berechnen.
Aus dem Namen (Namenszahl)
- Den Namen in Großbuchstaben schreiben und Umlaute auflösen: Ä wird AE, Ö wird OE, Ü wird UE, ß wird SS.
- Jedem Buchstaben seinen Wert geben — aus der Tabelle unten.
- Alles addieren und reduzieren. Auch hier bleiben 11, 22 und 33 stehen.
| Wert | Buchstaben | Wert | Buchstaben |
|---|---|---|---|
| 1 | A · J · S | 6 | F · O · X |
| 2 | B · K · T | 7 | G · P · Y |
| 3 | C · L · U | 8 | H · Q · Z |
| 4 | D · M · V | 9 | I · R |
| 5 | E · N · W |
Das ist die pythagoräische Tabelle, mit der fast alle deutschsprachigen Quellen rechnen: A bis I ergeben 1 bis 9, dann beginnt es von vorn. Welcher Name zählt — Geburtsname, Rufname oder der Name nach einer Heirat —, ist nicht einheitlich geregelt. Meist wird der vollständige Geburtsname genommen; was die anderen Namen sagen, steht in Die Namenszahl.
Beide Rechnungen nebeneinander
Zur Sicherheit noch einmal beide, an einem Beispiel: Anna Weber, geboren am 3. Juli 1985.
| Lebenszahl | Namenszahl | |
|---|---|---|
| Quelle | 3.7.1985 | ANNA WEBER |
| Schritt 1 | Tag 3 · Monat 7 · Jahr 1985 → 5 | A1 N5 N1 … alle Buchstaben |
| Schritt 2 | 3 + 7 + 5 = 15 | 1+5+5+1+5+5+2+5+9 = 38 |
| Schritt 3 | 15 → 1 + 5 | 38 → 3 + 8 = 11, Meisterzahl |
| Ergebnis | 6 | 11 |
| Ändert sich je … | nie | bei Namensänderung |
Sechs und Elf. Wer die Deutung der einen auf die andere anwendet, liest über sich etwas, das nicht einmal in der Tradition steht.
Das Beispiel zeigt nebenbei, warum der Rechenweg zählt: Die Namenszahl endet auf einer Meisterzahl. Ein Rechner, der stumpf durchreduziert, macht daraus eine 2 — dieselbe Ziffer, die man bekäme, wenn man die Meisterzahl-Regel nicht kennt. Aus 11 und 2 lässt sich hinterher nicht mehr rekonstruieren, welche gemeint war.
Schön, dass Du bis hierher gekommen bist
Die ersten sechs Module hast Du ohne alles bekommen — kein Konto, keine E-Mail-Adresse, keine Zahlungsdaten. Den Rechner auch. Ab hier brauchst Du ein kostenloses Konto, und zwar aus einem einzigen Grund: Dein Zahlenprofil muss irgendwo liegen, damit es beim nächsten Mal noch da ist.
Das dauert eine Minute. Wir verkaufen keine Daten, schicken Dir keine Werbung und schreiben Dich nicht an. Die sieben Module dieser Stufe bleiben genauso kostenlos wie die sechs davor.
Ab 18 Jahren. Danach landest Du wieder hier — diese Seite bleibt so lange offen. Zurück zur Kursübersicht.
Wer hier sonst noch rechnet
Numerologie steht in keinem Profilfeld; deshalb sind hier Mitglieder zu sehen, die ein verwandtes System angegeben haben — Astrologie, Kartenlegen, Feng-Shui — und die zu dem passen, was Du suchst.
Melde Dich an, um zu sehen, wer das ist.









