Mit dem Rauchen aufhören: Wege weg vom Nikotin

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Möchtest Du als Langzeitraucher endlich mit dem Rauchen aufhören? Die Phrase „mit dem Rauchen aufhören“ ist ein beliebter Neujahrs-Vorsatz, doch nicht unbedingt ein schnell umzusetzendes Projekt. Doch genau wie der Entschluss zu rauchen im Kopf beginnt, kann er auch im Kopf für immer enden. Dieser Beitrag stellt Mittel und Wege vor, dieser Standard-Sucht zu entsagen.

Die Motivation, zu rauchen

Neben regelmäßigem Alkoholkonsum bleibt das Rauchen das liebste Laster des Menschen. Die Gründe sind vielfältig. Vielleicht begann alles in jungen Jahren als Gruppenerscheinung, Mutprobe oder als Mittel zur Stressreduktion bei Problemen in der Familie. Als Anti-Stress-Mittel ist es aber auch für Erwachsene präsent. Die regelmäßige Raucherpause kann zentrierend wirken und sozialisiert obendrein sogar.

Mit dem Rauchen aufhören

Schleichender Tod

So wird Nikotin-Konsum als Mittel zur Alltagsbewältigung zum geliebten Wegbegleiter der Psyche. Doch daraus allein würden keine Probleme entstehen. Es beginnt im Kopf, doch der Körper gewöhnt sich an alles, was man regelmäßig mit ihm tut. Entsprechend wird er auch dann seine tägliche Dosis Nikotin einfordern, wenn der Kopf längst etwas anderes möchte. Jedes System bringt eine gewisse Trägheit mit sich.

Was ist Nikotin eigentlich?

Um sich der Frage zu nähern, was mit dem Körper beim Rauchen und entsprechend beim Aufhören passiert, müssen wir zunächst über Nikotin sprechen. Anders lässt sich nicht ableiten, wie wir mit dem Rauchen aufhören könnten. Hab also etwas Geduld — oder aber überspring diesen Teil.

Nikotin ist ein Alkaloid, das ganz natürlich in der Tabakpflanze und in geringerer Konzentration in anderen Nachtschattengewächsen vorkommt.

Doch wenn es natürlich vorkommt, dürfte es doch auch nichts schlimmes anrichten oder?

Abhängig von Zigaretten: was Nikotin mit uns tut

Zunächst einmal sei gesagt, dass beim Rauchen nicht 100% des Nikotins der Zigarette in der Lunge des Rauchers ankommt. Es ist sogar nur etwa ein Drittel der Gesamtmenge. Von der Lunge resorbiert werden hiervon etwa 95%, der kleine Rest entschwindet.

Innerhalb von sieben bis acht Sekunden reagiert ein Viertel des inhalierten Nikotins im Gehirn mit nicotinergen Rezeptoren. Dort entstehen die folgenden Symptome des Nikotin-Konsums.

Physische Nikotin-Symptome

Vielleicht fühlst Du dich im Sachen mit dem Rauchen aufhören motivierter wenn Du die physischen Direktfolgen des Rauchens im Blick behältst. Körperlich macht sich Rauchen bemerkbar durch:

  • Beschleunigter Herzschlag
  • Steigender Blutdruck
  • Abnahme des Hautwiderstandes
  • Absinken der Temperatur der Haut

Psychische Nikotin-Symptome

Mentale, emotionale und damit leicht bewusstseinsverändernde Effekte des Rauchens sind:

  • Erhöhte Konzentrationsfähigkeit
  • Kurzzeitig gesteigerte Leistungsfähigkeit
  • Gesteigerte Gedächtnisleistung
  • Verringerung des Hunger-Empfindens
  • Verringerung von Angst, Stress, Nervosität und Müdigkeit

Doch so verlockend die kurzfristigen Symptome des Nikton-Konsums auch wirken mögen, sind es eher die langfristigen Folgen, die uns interessieren sollten.

Aschenbecher

Das letzte Mal

Langfristige Folgen des Nikotin-Konsums

Regelmäßiger Nikotin-Konsum sorgt abhängig von der körperlichen Fitness des Einzelnen innerhalb weniger oder mehr Jahre für:

  • Blockaden physiologischer Prozesse
  • Zunehmende Vergiftung des Körpers
  • Belastung des Herz-Kreislaufsystems
  • Erhöhte Herzinfarkt-Gefahr
  • Starke Lungenbelastung
  • Erhöhte Lungenkrebs-Gefahr
  • Erkrankungen und Vergilben der Zähne
  • Beschleunigte Hautalterung
  • Gesteigerte Impotenz-Gefährdung
  • Raucherbein

Möchtest Du jetzt mit dem Rauchen aufhören? Es mag schockierend wirken und das ist es auch: 100.000 bis 120.000 Menschen sterben allein in Deutschland jährlich an den Folgen des Tabakrauchens. Zumeist durch Lungenkrebs oder Herzversagen. Doch auch andere Krankheiten werden durch das Rauchen begünstigt, da Tabakkonsum zu einer verminderten Immunabwehr führt.

Hinzu komm ein ständiger und unnötiger Geldverlust. Je mehr man sich darüber aufklärt, was Rauchen eigentlich anrichtet. Man stellt anschließend immer mehr in Frage, warum man Geld ausgeben sollte, um seine Gesundheit zu ruinieren. Sollte man nicht froh sein, dass man gesund ist? Wohlmöglich sogar noch jung und schön?

Raucherin

Hinter Wolken

Doch das Aufhören mit dem Rauchen ist nicht so einfach getan. Man schafft es meist erst einmal über die ersten Tage, doch dann geschehen eigenartige Dinge.

Aufhören zu rauchen: was passiert im Körper?

Der Körper hatte sich sehr lange an die tägliche Nikotin-Zufuhr gewöhnt. Entsprechend verwirrt reagiert er nun auf den Entzug seiner Standarddosis Nikotin: aber das nur, solange ab und an noch Nikotin ins Blut gelangt! Du hast richtig gelesen, der kalte Entzug ist nicht nur psychisch einfacher zu verkraften (weil die Verlockung wieder stärker zu rauchen entfällt), sondern auch der Körper dankt es einem. Das ist auch bekannt als Schlusspunktmethode oder „kalter Entzug“.

Mit dem Rauchen aufhören: Vorteile des kalten Entzugs — keine Entzugserscheinungen

Die Schlusspunktmethode wird oft als Foltermethode angesehen, doch genau das ist verkehrt herum angenommen: Die klassischen Entzugserscheinungen gelten ausschließlich für diejenigen, die den Nikotin-Konsum ein wenig verringern, um langsam auszusteigen. Wird noch regelmäßig eine geringe Menge Nikotin nachgeführt, geht der Körper in einen „Ok, bin wieder bereit für mehr“-Modus. Er wird nicht nach einem Ersatz für die Nikotin-Zufuhr suchen. Er möchte dann seine gewohnte Menge Nikotin haben, sobald am Tag wieder eine Mindestmenge des Rest-Nikotins im Blut unterschritten wird.

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Das Paradoxon an dass Du dich gewöhnen darfst ist: gibst Du deinem Körper am Tag erst gar keinen Anreiz zu Nikotin, wird dir das Entsagen des Tabaks leichter fallen. Es sei gesagt, dass das nicht bedeuten muss, dass es einfach wird. Natürlich wirst Du hier und dort das Verlangen nach einer Zigarette haben. Schon allein weil die übliche Raucherpause nun entfällt wird dir etwas fehlen. Aber in diesem Abschnitt sprechen wir über die körperlichen Erscheinungen.

Rauchverbot

Von jetzt auf jetzt: es war einmal.

Deinem Körper tust Du mit einem kalten Entzug also etwas gutes, mit einem langsamen Ausstieg folterst Du ihn. Die körperliche Abhängigkeit von Nikotin ist also viel stärker als die anderer Drogen wie beispielsweise Cannabis bzw. Sensi Seeds oder sogar Ecstasy, die eher psychisch abhängig machen. Nikotin macht hingegen sowohl psychisch als auch physisch abhängig, so man es über längere Zeit konsumiert hat. Genau das macht den Ausstieg so schwer, wenn man nicht bereit ist, von heute auf morgen aufzuhören.

Neue Glaubenssätze als Schlüssel zum Aufhören mit dem Rauchen

Der beste Tipp den ich dir geben kann ist: erkunde deine Glaubenssätze, die dich beim Gedanken fest halten, dass es schwer wäre, mit dem Rauchen aufzuhören. Was hält dich fest? Wenn Du für dich tatsächlich erkannt hast, dass Du nicht länger abhängig von äußeren Einflüssen sein möchtest — ob in Form einer Droge, eines anderen Menschen oder sonstiger äußerer Umstände — dann tu es einfach. Es ist nicht schwer, solange Du nicht daran glaubst dass es schwer ist. Du bist Schöpfer deiner Realität. Die Realität ist nur ein Spiegel von dir.

Die alleinige Macht über die eigene Realität zu haben beinhaltet umgekehrt aber selbstverständlich auch, dass Du es schwer haben wirst, wenn Du daran glaubst, dass es schwer sein muss. Mit dem Unterschied, dass der Glaubenssatz, dass Rauchentzug eine schrecklich aufwändige Angelegenheit sein müsste, körperlich näher liegt. Die vielen Entzugserscheinungen über die wir gerade sprachen halten den Glauben aufrecht, dass wir es nicht schaffen könnten. Doch dein Körper gehört dir. Du hast die alleinige Macht über ihn. So wie Du ihn mit schlechten Angewohnheiten kaputt machen konntest, gelingt es dir auch umgekehrt — solange Du davon überzeugt bist.

Wenn Du dich aber weiterhin von äußeren Umständen wie der Meinung anderer oder der Droge selbst lenken lassen möchtest… wenn Du also daran festhalten möchtest, dass die Außenwelt mehr Macht über dich hätte als Du selbst, dann denk dir einfach: dein Umfeld wird es dir danken, wenn Du nicht länger rauchst.

No Smoking Sign

Jetzt wirst Du dir denken „Aber nur die Nichtraucher“. Falsch. Menschen manifestieren sich gezielt andere Menschen in die eigene Realität, die ihnen nützlich sind. Als derjenige, der mit dem Rauchen aufhört, kann man als solides Beispiel für den voran gehen, der es auch endlich schaffen will und wird. „Wenn sogar er das geschafft hat, schaffe ich das auch.“

Tipps für die Übergangsphase zum Rauchen abgewöhnen

Um deine neuen Glaubenssätze zu unterstützen kannst Du dir ein paar passende Verhaltensrichtlinien zu Eigen machen. Sie werden dir helfen, deinen Körper, deinen Geist und deine Seele in Einklang zu setzen:

  1. Treib etwas Sport. Reagier dich ab. Das fördert die Rejustierung des Körpers und macht sogar noch glücklich.
  2. Lerne zu entspannen. Hierzu empfehle ich dir autogenes Training und Meditation.
  3. Schlaf etwas mehr als vorher. Das gibt deinem Kopf und deinem Körper Zeit sich neu auszurichten.
  4. Halte dein Pausen-Ritual ein, und statt einer Zigarette nutzt Du eine E-Zigarette (siehe unten) oder einen Kaffee.
  5. Trinke mehr als bisher. Zwei bis drei Liter Wasser geben dem Körper alles zurück was er braucht. Versprochen.
  6. Gib deinem Gaumen etwas an das er sich festhalten kann: einen Kaugummi oder ein Stück gesunde Zartbitterschokolade.
  7. Halte dich in (rauchfreier) Gesellschaft. Sprich mit einer konkreten Person darüber, dass Du mit dem Rauchen aufhörst.

All das kann dir als „Permission Slip“ dienen, um dir zu erlauben, dich selbst genau so auszudrücken wie Du es für dich präferierst: als Nichtraucher. Du tust das für niemand anderen als dich selbst. Doch halte dir gern auch vor Augen, dass Du künftig auch die Gesundheit anderer Menschen schützen wirst. Das kann dir zusätzlich Kraft geben, denn Du beschenkst dich selbst und andere gleichermaßen.

Mit dem Rauchen aufhören — Hilfsmittel

Nun steht außer Frage, dass dir ein paar äußere Hilfsmittel immer noch dienlich dabei sein können, deine neuen Glaubenssätze zu stützen. Auch diese Werkzeuge dienen als Permission Slips oder als endgültige Erlaubnis an dein Selbst, dich endlich so zu erfahren wie Du es eigentlich möchtest. Das Zulassen einer gezielt positiven Einflussnahme der Außenwelt auf dich ist vollkommen ok. Es ist Bestandteil der Schöpfung. Sprechen wir daher über einige konkrete Werkzeuge beim Absetzen des Tabaks.

So kann es klappen…

E-Zigaretten

In erster Linie kann es dir dienlich werden, wenn Du das Ritual der Raucherpause aufrecht erhältst — nur eben ohne Nikotin zu konsumieren. Das fällt einfacher, wenn Du dich nicht neben Tabakraucher stellst. Rauche eine E-Zigarette allein oder mit deinem Partner oder einem sonstigen Co-Aussteiger. Empfehlen kann ich dir das Komplettset: Elektronische Zigarette + 1,8 ml Verdampfer + USB Ladekabel und Stromversorgung (hier klicken für mehr Infos).

Hypnose

Eine Hypnose wirkt auf das Unterbewusstsein und kann den übergeordneten Glaubenssatz, dass Du das Rauchen weiterhin benötigen würdest abschaffen. Entgegen der weit verbreiteten Ansicht, dass eine Hypnose nur durch das Aufsuchen spezieller Personen möglich wäre und noch dazu teuer ist, kann ich dir das Selbsthypnose-Paket „Rauchentzug-Hypnose (MP3)“ empfehlen. Es vermittelt einen tranceartigen Zustand kurz vor dem Einschlafen und wirkt entziehend. Das Selbsthypnose-Paket findest Du hier.

Meditation

Gern schlage ich dir aber auch noch einen alternativen Weg vor. Wir sagten zu Beginn, dass Rauchen vor allem im Kopf enden muss. Ein starker Wille ist notwendig, wenn Du mit dem Rauchen aufhören möchtest. Diesen starken Willen zu erhalten ist die eigentliche Herausforderung. Du wärst nicht auf diesem Blog gelandet, wenn Du nicht für einen gewissen Grad offen für die Macht deines Bewusstseins wärst.

Ich kann dir daher Meditation als Mittel deinen Geist zu stärken nur empfehlen. Sie wird dir nicht nur einen stärkeren Willen für deinen kalten Entzug spendieren. Meditation kann dich auch so weit transformieren, dass Du die innere Stabilität und das gesteigerte Selbstbewusstsein im Alltag auch ohne jedes äußere Mittel erreichen kannst. Das ist der nachhaltigste Weg weg von Drogen aller Art. Du entwickelst Achtsamkeit für dich selbst und entscheidest dich für nichts anderes mehr als für dich.

Finger weg von Nikotinpflastern

Wir haben im Abschnitt zum kalten Entzug schon darüber gesprochen, dass Du deinem Körper zuliebe keinen schrittweisen Entzug abhalten solltest. Wenn Du ihm nur einen Anteil seines sonst üblichen Nikotin-Pegels, fällst Du in chronische Entzugserscheinungen. Nikotinpflaster gelten nicht ohnehin im Volksmund als wenig nützlich. Sie können nicht funktionieren. Der Körper möchte seine übliche Nikotinmenge oder gar keine. Andernfalls müsstest Du die Menge so lange verringern, dass der Ausstieg Jahre dauern würde.

Das Fazit zum Rauchentzug

Die Entscheidung Tabak zu rauchen beginnt im Kopf. Genau dort kann und sollte sie auch enden. Mit den richtigen Glaubenssätzen kann dir das von einem Tag auf den anderen gelingen. Genau dieser plötzliche, „kalte“ Entzug wird dir auch von deinem Körper gedankt. Er möchte keine geringere Folter-Menge Nikotin, sondern entweder die Menge, an die Du ihn sehr lange gewöhnt hast, oder gar keine. Im letzteren Fall erlangt er sein Gleichgewicht schneller wieder.

Natürlich können gewisse Hilfsmittel dir dabei helfen, dich den mentalen, emotionalen und psychischen Herausforderungen des Rauchentzugs zu stellen. E-Zigaretten helfen bei der Aufrechterhaltung des Rituals, welches Du später gern auch zu einer Kaffeepause abändern kannst. Meditation ist das beste Mittel, dich nachhaltig zu einem höheren Bewusstseinszustand mit stärkerer Ausgangsbasis zu transformieren. Hypnose kann eine zügige Alternative dazu sein. Doch Finger weg von Nikotinpflastern.

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