Kaffee oder Tee?

Die Frage, ob wir Kaffee oder Tee trinken sollten, beschäftigt viele Menschen — und das zu recht. Beide Heißgetränke haben verschiedene Vor- und Nachteile. Sie sind sich jedoch bei Weitem nicht so unähnlich wie oft vermutet wird. In diesem Beitrag wollen wir klären, wann welches Getränk für uns sinnvoll ist und wann nicht. Da es sich hier erneut um Wirkung und chemische Zusammensetzung verschiedener Wirkstoffe dreht, ist dieser Beitrag wieder mit der Kräuterhexe meines Vertrauens, Florentina, entstanden. Ich wünsche dir viel Spaß :)

Tee-Kanne

Koffein vs. Teein

Koffein wirkt stets stimulierend auf das Zentralnervensystem. Es putscht auf und erhöht die Konzentrationsfähigkeit. Zwar beinhalten sowohl Tee als auch Kaffee den Wirkstoff Koffein, doch sie haben eine unterschiedliche Wirkung. Das in Tee enthaltene Koffein wird als „Teein“ bezeichnet, ist aber aus chemischer Sicht vollkommen identisch zu Koffein. Wenn Teein und Koffein aber das selbe sind, woher kommt der Unterschied in der Wirkung von Tee gegenüber Kaffee?

Das Koffein im Tee ist stärker an andere Stoffe gebunden. Die Folge ist eine verzögerte und sanftere Wirkung. Dementsprechend sind Tee-Trinker weniger nervös als Kaffeetrinker. Der Effekt des Koffeins tritt zwar später ein, hält dafür aber auch länger an. Dabei sind die richtige Dosis und die richtige Zubereitung entscheidend.

Was ist gesünder — Tee oder Kaffee ?

Beide Heißgetränke haben andere Inhaltsstoffe. Das ist nicht nur der Grund für die unterschiedliche Wirkung des Koffeeins/Teeins, sondern zieht auch viele weitere Konsequenzen für Geschmack und körperliche Gesamtwirkung nach sich. Daraus entstehen verschiedene Vor- und Nachteile für jeden Zweck, den man verfolgt. Die Frage lautet also weniger „Was ist gesünder?“ und vielmehr: „Was ist wichtig für mich?“.

Grundsätzlich hängt das zunächst von den eigenen Bedürfnissen ab. Du kannst beispielsweise Wert legen auf:

  • Den Koffeingehalt
  • Die Langzeitwirkung
  • Die Antioxidantien
  • Oder einfach den Geschmack?

Für mich persönlich spielt die langanhaltende Wirkung die Hauptrolle. Doch auch diese ist von Tee zu Tee unterschiedlich. Sprechen wir daher kurz über einige Tee-Sorten.

Grüner Tee vs. Schwarzer Tee vs. Weißer Tee

Viele Menschen schwören auf Grünen Tee. Doch was die Zusammensetzung angeht ist Grüner Tee nichts anderes als Schwarzer Tee. Der einzige Unterschied liegt in der Herstellung: beim Grünen Tee wird die Fermentation verhindert — die Blätter beim Grünen Tee werden nach dem Welken gedämpft oder geröstet. Bei der Fermentation auf dem Weg zum Schwarzen Tee werden bestimmte Gerbstoffe zerstört. Daher sind Grüner und Weißer Tee zwar gesünder aber im Gegensatz zum Schwarzen Tee enthalten beide Sorten weniger Koffein.

Tee-Kanne

Wir sagten nun auch schon: Tee bewirkt eine langanhaltendere Wirkung als Kaffee. Doch woran liegt das nun genau? Um diese Frage zu beantworten, sollten wir uns anschauen welche sonstigen Wirkstoffe in Tee und Kaffee enthalten sind und wofür wir diese Stoffe jeweils nutzen können.

Die Antioxidantien

Anders als Kaffee enthält Tee verschiedene Antioxidantien, die eine langsame und gleichmäßige Aufnahme des Koffeins im Blut bewirken. Deswegen tritt der belebende Effekt von Tee nicht sofort ein, hält jedoch bedeutend länger an.

Weiterhin enthält Tee die Aminosäure L-Theanin. Diese kommt hauptsächlich im Grünen und Schwarzen Tee vor und fördert mentale Schärfe und Konzentration. Angst und Stress hingegen werden reduziert. Im Kaffee finden wir diesen Wirkstoff nicht. Doch damit ist Kaffee nicht automatisch aus dem Rennen, denn es kommt wie immer auch auf die Zubereitung an.

Die richtige Zubereitung

Du wirst dich nun fragen: „Tee und Kaffee kochen kann jeder, was kann man den da bitte schön falsch machen?“

Nun ja, man kann so gut wie alles falsch machen :) Die Verarbeitung der Wirkstoffe spielt eine sehr wichtige Rolle — sowohl bei Kaffee als auch bei Tee. Im Durchschnitt beinhalten alle Schwarz-Tees, Weiß-Tees, Grün-Tees und Oolongs (eine traditionelle chinesische Teesorte) ähnlich viel Teein (Koffein). Der Teein-Gehalt eines bestimmten Teeblattes ist jedoch Abhängigkeit von der geografischen Lage des Anbaugebietes, dem Pflückzeitpunkt und der Verarbeitungsart.

Der Koffeingehalt der beliebtesten Tee-Sorten im Überblick:

  • Schwarzer Tee: ca. 30 mg auf 100 ml
  • Grüner Tee 15 mg auf 100 ml
  • Weißer Tee ca. 10 mg auf 100 ml
  • Zum Vergleich Kaffee: ca. 80 mg auf 100 ml

Es gibt Teesorten die beispielsweise nur beim Vollmond gepflückt wird, so wie es beim weißen „Moonlight Tee — Yunnan White Monnlight Dongzhai“ der Fall ist.

Wenn Du kein Koffein verträgst, kannst du Rooibos-Tee, Kräuter- und Früchte-Tees trinken. Doch Ingwer-Tee ist eine der besten Alternativen zu Kaffee. Zum Aufpuschen/Aufmuntern und für die Konzentration empfehle ich dir auch einen Tee aus Rosenwurz.

Tee-Glas-Natur

Grüner und Weißer Tee sind hochwertig, daher ist die richtige Zubereitung entscheidend. Hier darf das Wasser nicht gekocht werden, (höchstens 75 Grad) da dadurch der Tee zerstört und die gesundheitsfördernde Wirkung beeinträchtigt wird. Außerdem sollte die Ziehzeit von vier Minuten auf keinen Fall überschritten werden.  Schwarzer Tee wiederum wird mit gekochtem Wasser übergossen, jedoch auch hier bitte nicht über 4 Minuten ziehen lassen. Je länger die Ziehzeit, desto bitterer wird der Tee.

Bitte beachte dass mehrere Aufgüsse möglich sind. Ab den zweiten Aufguss beträgt die Ziehzeit ca. 6 Minuten, beim dritten sollten es etwa 10 Minuten sein. Es ist durchaus sinnvoll mehrere Aufgüsse zuzubereiten, denn bei jedem Aufguss entfalten sich neue Geschmacksaromen. Probier es aus! :)

Die richtige Zubereitung:

  1. 1 EL Grüner oder Weißer Tee
  2. Wasser bis 75 Grad erhitzen
  3. Langsam aufgießen
  4. Drei Minuten ziehen lassen
  5. Fertig. Mehrere Aufgüsse möglich.

Tee gegen Übergewicht

Hast Du dich mal gefragt, weshalb die Chinesen und die Japaner weit weniger zu Übergewicht neigen? Auch haben sie eine etwas straffere Haut und seltener Herzprobleme, sie sind weniger anfällig für Krebsleiden und bleiben länger gesund. Was machen sie also anders?

Natürlich unterscheidet sich ihr Leben von unserem, doch das gar nicht so sehr wie oft vermutet. Doch sie trinken als Bestandteil ihrer Kultur alle samt jeden Tag etwa anderthalb Liter Grünen oder Weißen Tee. Wie wir nun wissen enthalten diese Tees wertvolle Antioxidantien, die sogenanten Epigallocatechingallate (EGCG).

Studien haben gezeigt, dass EGCG das Wachstum bestimmter Tumorarten verhindert, die Darmtätigkeit  verbessert, Allergien vorbeugt, den Blutfetthaushalt reguliert, Entzündungsvorgänge eindämmt und sogar die Psyche stabilisiert. Die Forschungsergebnisse findest du im „Journal of the American College of Surgeons“.

Der in EGCG enthaltene Anteil an Polyphenolen (umfasst eine Vielzahl von Substanzen, ähnlich der Wirksamkeit von Vitaminen) ist besonders hoch. Die Polyphenole sind zwar auch in Grünem Tee enthalten, aber die Konzentration ist in Weißem Tee dreimal höher und damit effektiver. Diese Inhaltsstoffe sind nicht nur starke Antioxidantien, sondern wirken zum Teil auch als Elastase- und Kollagenase-Hemmer.

Ein kleines Tee-Fazit

Wenn Du dich für Tee entscheidest, achte bitte unbedingt auf Qualität und Zubereitung. Nur so erzielst Du die besten Ergebnisse. Von Beuteltee halte ich persönlich überhaupt nichts, denn ein guter Tee braucht Platz um sich zu entfalten und darf nicht zusammen gepresst werden.

Der Kaffee als alltäglicher Helfer

Doch auch Kaffeetrinker dürfen sich freuen. Wer häufig koffeinhaltige Getränke zu sich nimmt, verringert seinen Blutdruck. Doch Vorsicht: Eine Zigarette zum Kaffee macht diesen Effekt sofort wieder zunichte. Du solltest also gern mit dem Rauchen aufhören. Doch schon allein die Inhalation von Zigarettenqualm beschleunigt den Koffein-Abbau und stört dadurch den blutdrucksenkenden Effekt des Kaffees. Auch Passiv-Raucher sind also von verminderter Koffein-Wirkung betroffen. Das berichten Schweizer Forscher in der Fachzeitschrift Human Molecular Genetics.

Kaffee-Pulver

Die Wirkungsdauer von Koffein im Kaffee

Wir konnten mit Blick auf Tee schon klar feststellen, dass dem Kaffe die Antioxidantien fehlen, die dem Tee die langsame Abgabe des Koffeins ermöglichen. Doch auf Basis der vorgenannten Studie können wir nun zusätzlich sagen, dass Nikotin-Konsum die Wirksamkeit von Kaffee zusätzlich verringert. Bei Aktiv- und Passiv-Rauchern wird Koffein also noch schneller abgebaut.

Wichtig ist aber auch die Frage, in wie weit Du an Koffein gewöhnt bist. Bei Menschen, die wenig Kaffee trinken und sonst auf Koffein verzichten, ist die Wirkungsdauer deutlich höher als bei allen anderen. Der Körper baut also eine gewisse Toleranz gegenüber Koffein auf, der die Wirksamkeit etwas abschwächt.

Der Geschmack von Kaffee

Kaffee sollte sich vollmundig, stärkend und von innen heraus wärmend (nicht auf die Temperatur bezogen) anfühlen. Das unterscheidet ihn im Geschmack von vielen Tee-Sorten, ohne dass deshalb eins besser oder schlechter schmecken würde. Genau das ist auch der Teil, der dein Bewusstsein anregen kann — wie mit allen Sachen die dir schmecken. Doch prüfe hier genau, ob Du Kaffee wirklich magst oder vielleicht nur deshalb trinkst, weil dir deine Eltern ihn irgendwann einmal eingeschenkt hatten. Kaffee hat eine bittere Komponente, und die Chance ist hoch, dass Du ihn von selbst nie probiert hättest.

Kaffee-Bohnen haben ihren vollmundigen Geschmack in verschiedenen Ausprägungen natürlich von Hause aus. Wir können ihn jedoch leicht zunichte machen. Die Frage der Zubereitung ist also nicht nur auf Tee beschränkt. Auch bei Kaffee können wir etwas falsch machen. Damit ist nicht zwangsläufig gemeint, dass wir zwingend Kaffee-Bohnen der Pulverform vorziehen müssten. Zermahlene Bohnen sind grundsätzlich in Ordnung (anders als es beim Tee in Beutelform durch die hohe Kompression ist).

Eine Sache, die leicht verkehrt gemacht wird, ist leicht zu korrigieren: ein zu hoher Kalk- und ein zu hoher Chlor-Anteil (also sehr hartes Wasser) können den Geschmack von Kaffee und vor allem unseren Körper gesundheitlich beeinträchtigen. Denn hartes Wasser setzt sich im Körper ab und neutralisiert auch die feine Säure des Kaffees. Chlor wiederum verhindert, dass sich Aromastoffe ausreichend lösen können. Lass uns darüber genauer sprechen.

Kaffee-Bohnen

Die Aufbereitung des Wassers für vollmundigen Kaffee-Genuss

Zunächst einmal sei gesagt, dass Du nur frisches Wasser zur Herstellung von Kaffee nutzen solltest. Das meiste Wasser das wir nutzen stand mindestens einen Tag im Kanister der Maschine. Genauso wenig sollte gleich der erste Schluck verwendet werden, der aus einer Leitung kommt, die längere Zeit nicht genutzt wurde. Gieß damit lieber die Blumen :)

Im Idealfall nutzt Du zur Entfaltung der insgesamt circa 800 Aromastoffe von Kaffee aber zwar gern frisch gemahlene Bohnen, löst das Pulver anschließend aber vor allem durch Erhitzung mit speziell aufbereitetem Wasser. Das gilt besonders, wenn dein Trinkwasser nicht nur sehr hart ist, sondern auch viel Chlor enthält.

Gutes Kaffee-Wasser ist kalk- und chlorfrei

Der erste Schritt ist also das Trinkwasser aus dem Hahn zu entkalken und das Chlor zu filtern. Damit tust Du dir (und deinen Geräten) nicht nur beim Kaffee-Verzehrt einen Gefallen. Ich nutze hierzu heute das Wasserfilter-Set von Brita. Verwende hier aber möglichst nicht den (zwangsläufig mitgelieferten) A1000-Filter. Dieser filtert nur das Chlor aus dem Trinkwasser.

Wenn Du dein Wasser enthärten möchtest, verwende die passende P1000-Kartusche. Sie filtert neben Chlor auch zuverlässig Kalk aus dem Trinkwasser. Angegeben ist, dass Du die Kartusche alle drei Monate wechseln sollst. Das ist meiner Erfahrung nach aber wirklich nicht notwendig. Wenn Du nicht übermäßig viel Wasser verbrauchst, kannst Du über ein halbes Jahr mit einer Kartusche deinen Kaffee genießen (und schonst gleichzeitig noch deine Maschine).

Geschmackvolles Kaffee-Wasser ist nicht komplett mineralienfrei

Mit Mineralien ist es wie mit dem Fett in der Nahrung: die im Wasser enthaltenen Mineralstoffe sind Geschmacksträger. Beginnst Du also dein Trinkwasser zu filtern, raubst Du dem Wasser auch einen Teil der Mineralien, die dem Kaffee seinen Geschmack verleihen.

Die Entmineralisierung ist das ewige Argument gegen Wasserfilterung — und das ist in gewissem Maße auch berechtigt. Doch die Antwort sollte nicht sein, das Wasser gar nicht erst zu filtern, denn Chlor und Kalk sind schlimmer als fehlende Mineralien. Möchtest Du aber den vollen Kaffee-Genuss erhalten, kannst Du das Wasser nach dem Entfernen von Kalk und Chlor einfach wieder mit (basischen) Mineralien versetzen.

Rosenquartz

Zunächst ist es sinnvoll, dein gefiltertes Trinkwasser zu ionisieren. Ionisiertem Wasser fehlen negative Anionen, sodass dein Wasser stark basisch wirkt. Basisches Wasser „sucht“ im Körper nach negativen Anionen, wodurch es Säuren im Körper bindet. Daher wird es oft „Aktivwasser“ genannt — es bewirkt eben eine direkte Entsäuerung.

Das ist im Zuge der Bewusstseinsarbeit speziell für die Zirbeldrüse wichtig und hier auch deshalb sinnvoll, weil wir das Kaffee-Wasser gleich mit basischen Mineralien anreichern wollen. Diese Mineralien werden durch die Ionisation vom Wasser besser aufgenommen, auch wenn ein Teil der geschmackstragenden Säuren des Kaffees dabei ebenfalls neutralisiert wird.

Es gibt zwar teure Wasserionisatoren, doch ich kann dir den Smarald Wasserstick empfehlen. Du lässt ihn nach dem Abnehmen deines gefilterten Trinkwassers einfach 15 Minuten im Krug und genießt dein ionisiertes Quellwasser. Das wirkt Übersäuerung des Körpers vor.

 An alle Kaffee-Junkies…
Ionisation bewahrt nicht vor Übersäuerung wenn wir es mit dem Kaffee-Verzehr übertreiben. Wieviel dein Körper verträgt hängt zwar von deinem Körper ab, doch versuche achtsam zu erspüren wann sich dein Körper gegen vermehrte Koffein-Zufuhr wehrt. Wir sagten ja schon, dass Kaffee anfangs mehr Koffein zuführt. Wenn Du lieber eine konstante Koffein-Zufuhr möchtest, überlege vielleicht auf Tee umzusteigen.

Für einen optimalen Geschmack kannst Du deinem frischen, gefilterten und ionisierten Trinkwasser nun also gezielt basische Mineralien zugeben. Hierzu eignet sich beispielsweise eine Sole-Lösung aus Kristallsalz (zum Beispiel Himalaja-Salz). Sei dabei aber bitte sehr sparsam! Zu viel Salz im Kaffee schmeckt wirklich nicht :)

Eine Packung Sole-Kristalle bekam ich von meinem Cousin und seiner Frau als Urlaubsgeschenk zur selben Zeit überlassen, zu der ich im Jahr 2012 begann mein Trinkwasser zu filtern. Eine wunderschöne Synchronizität, die ich dir nicht vorenthalten wollte :)

Dein Rezept für geschmackvollen aber nicht übersäuernden Kaffee

Die richtige Wasserzubereitung zusammengefasst:

  1. Frisches, gefiltertes Trinkwasser (frei von Chlor und Kalk) aus der Leitung in einen Krug gießen
  2. Den Wasserstick in den Krug legen, um das Wasser zu ionisieren, damit es möglichst basisch wird
  3. Das Wasser bei Bedarf remineralisieren (Sole beimengen)
  4. 15 Minuten warten
  5. Das frische, gefilterte, ionisierte und remineralisierte Wasser in die Kaffee-Maschine geben, die vorher frei von Wasser war
  6. Kaffee wie gewohnt (idealerweise mit frischen Bohnen, die die Maschine selbst mahlt) zubereiten lassen
  7. Den Unterschied schmecken :)

Das alles gilt natürlich auch für Tee. Kaffee reagiert in Sachen Geschmack nur besonders empfindlich auf Kalk, Chlor und Entmineralisierung.

 Daran denken…
Sei dir aber bewusst, dass wir die zusätzlichen Mineralien hier nur zur nicht-übersäuernden Intensivierung des Geschmacks des Kaffees einsetzen. Das was uns Volvic und andere Hersteller über den Mineralstoffgehalt des verkauften Wassers berichten, mag rein vom Anteil her zwar stimmen, jedoch wird hierbei verschwiegen, dass wir Mineralien über das Trinkwasser kaum aufnehmen können. Zum Vergleich: zwei Bananen liefern die selbe Menge Mineralien wie zehn Liter Trinkwasser. Das bedeutet für uns: Trinkwasser ist kein bedeutsamer Mineralien-Lieferant. Du kannst also (a) gefahrlos filtern und (b) auch deinen Kaffee nur mit gefiltertem und ionisiertem Wasser zubereiten. Nur wenn dir der perfekte Geschmack wichtig ist, kannst Du gern Mineralstoffe hinzugeben.

Tee oder Kaffe? Ein Fazit

Die Frage, ob wir Kaffee oder Tee trinken sollten, ist nicht pauschal zu beantworten. Jeder darf wie immer für sich selbst entscheiden was er morgens trinken möchte. Tee braucht oft viel länger um abzukühlen und man kann bei der Zubereitung (noch) mehr falsch machen als bei Kaffee. Der Tee belohnt dies aber mit der langsamen Entfaltung seines Teeins gegenüber des zügigeren Wirkungsverlustes von Kaffee.

Nutze für beide Getränke nur frische Zutaten (besonders bei Tee) und enthärtetes Wasser (besonders bei Kaffee). Wenn Du ein unterschwelliges Ziel zum Gewichtsverlust verfolgst, erwarte nicht zu viel von Kaffee. Er wird vielleicht deinen Appetit hemmen, aber das ist nicht automatisch eine gesunde und nachhaltige Form des Abnehmens. Hier kannst Du aber auf die Antioxidantien verschiedener Tee-Sorten zurückgreifen.

Wenn Du zudem einen ähnlich starken Aufputsch-Effekt haben möchtest, empfehlen wir dir Schwarzen Tee. Die etwas gesündere Alternative sind Grüner und Weißer Tee. Doch lass dich dadurch nicht vom Kaffee abbringen — er ist nie pauschal ungesund, außer Du machst dich abhängig vom hohen Koffein-Effekt. Unter’m Strich gilt wie immer: vertraue auf dein Herz :)

[ Kaffee-Teil: Erik // Tee-Teil: Florentina ]

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