Die neun Zentren
Sieben Chakren wurden neun. Das ist keine Verfeinerung der indischen Lehre, sondern eine Setzung von 1987 — Milz und Solarplexus kommen hinzu, das Herzzentrum wird vom Solarplexus getrennt.
Ein definiertes Zentrum arbeitet verlässlich und fällt deshalb kaum auf — es ist einfach da. An den undefinierten entsteht das, was Human Design Konditionierung nennt: Du nimmst dort auf, was um Dich herum ist, verstärkst es und hältst es für Deins.
Genau dort sitzt aber auch die Wahrnehmung für andere Menschen. Ein offenes Zentrum ist keine Lücke, sondern ein Sinnesorgan.
Die vier Motoren
Vier der neun Zentren sind Energiequellen: Sakral, Herz, Solarplexus und Wurzel. Sie entscheiden über den Typ — genauer gesagt entscheidet die Frage, ob einer von ihnen über geschlossene Kanäle mit der Kehle verbunden ist.
Ist er das, kann dieser Mensch aus sich heraus anfangen. Ist er es nicht, wirkt er über Reaktion oder über Wahrnehmung. Mehr steckt hinter der Typenlehre nicht — sie ist eine Ableitung aus der Zeichnung, keine zusätzliche Aussage.
Welche Deiner neun Zentren definiert sind, steht in zehn Sekunden fest.
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