Gesetze der Spiritualität

Der Mensch sucht nach elementaren Wahrheiten, um einen Orientierungsraum zu haben. Dieser Beitrag möchte erläutern, welche fundamentalen Gesetze im gesamten Universum gelten, und welche Gegebenheiten in uns selbst erstellt werden. Ersteres wollen wir „Universelle Gesetze“ nennen. Letzteres können wir als Ableitung und Anwendung der universellen Gesetze in Bezug auf das betrachten, was sich in unserer Dimension von ihnen spüren lässt. Für ein ganzheitliches Verständnis von Esoterik und Spiritualität sind die universellen Gesetze von besonderer Wichtigkeit.

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Die Indianer und andere Kulturen haben erkannt, dass alles, was in diesem, unserem Universum geschieht, seine Gründe hat. Wir verstehen oft erst Jahre später, warum diese oder jene Gegebenheit für uns von Vorteil war, was sich ergeben hat, und was verhindert wurde.

Gesetze der Spiritualität

Es hat nichts mit Selbstbetrug zu tun wenn wir erkennen, welche Vorteile uns unsere Vergangenheit beschert hat. Nicht im materiellen oder ego-manifestierten Sinne, sondern im Sinne unserer Seelen-Entwicklung. Doch was sorgt dafür, dass uns nützliche Dinge widerfahren, wo wir doch einen relativ freien Willen besitzen, die Vergangenheit doch aber stets im Hier und Jetzt entschieden wird? Das Universum hat hierfür einige Grundkonzepte, über die wir hier sprechen wollen.

Die Universellen Grundgesetze

Zunächst gibt es Dinge, die sämtliche Kulturen über die Jahrtausende gemeinsam feststellen konnten. Hier geht es nicht um Dogmen diverser Religionen, sondern im Gegenteil um genau die Gesetzmäßigkeiten, die für alle Wesen im Universum gleichermaßen gelten. Sie sind nicht veränderbar.

Das universelle Gesetz Nr. 1: Du existierst.

Du hast es sicher schon bemerkt :) Du existierst. Das bedeutet: Du bist alles was ist, und gleichzeitig ein Aspekt, eine Facette von allem was ist. Du kannst nicht aufhören zu existieren. Nimmst Du dir deine physische Verkörperung, hast Du nur einen Raum verlassen. Du gehst dann sofort in einen anderen, und machst dort weiter, wo Du aufgehört hast. Es gibt keinen suizid deines höheren Selbst. Es ist nicht möglich. Du bist zeitlos und Du bist endlos. Alles was ist wäre nicht alles was ist, wenn Du nicht wärst. Es wäre: alles was ist, außer dir. Doch dann würdest Du nicht existieren, um dir diese Frage zu stellen.

Das universelle Gesetz Nr. 2: Alles ist hier und jetzt.

Es mag befremdlich wirken, doch wir haben im Beitrag über Raum, Zeit, Realität und Erfahrung schon ausführlicher gesprochen: es gibt keine Zeit. Zeit ist lediglich eine lineare Form der Wahrnehmung einer stetigen Frequenzveränderung. Als würdest Du in einer bestimmten Geschwindigkeit durch ein Daumenkino gehen. Die Veränderungen von Bild zu Bild sind so klein, dass Du die Idee, dass dieser Bildwechsel genauso gut vollkommen abgelöst werden könnte, gar nicht sofort erkennen kannst. Es gibt keine Zeit. Es gibt auch keine Reinkarnation in dem Sinne wie wir sie als Menschen verstehen. Alles passiert gleichzeitig.

Das universelle Gesetz Nr. 3: Das Eine ist alles, alles ist das das eine.

Sämtlicher Energievorrat und ausnahmslos alle Informationen die im Universum vorhanden sind, existieren auch in dir. Gleichzeitig reichert jede Erfahrung die Du als scheinbar separate Instanz machst alles an, was ist. Es gibt keine Getrenntheit. Falls Du dich mit diesem Gedanken nur schwer anfreunden oder im Verstand nicht so recht greifen kannst, erinnere dich an folgendes: Man könnte dich aus einer einzigen Zelle klonen. Alle Informationen über dich sind in dieser Zelle, obwohl diese nur ein Teil von dir ist. Es gibt keine Trennung.

Das universelle Gesetz Nr. 4: Was Du aussendest wird zu dir zurückkehren.

Das ist ein Gesetz, welches wir Menschen tatsächlich langsam klarer wahrnehmen können. Wir haben im Beitrag zum Karma detaillierter darüber gesprochen. Alles was Du tust wird auf die ein oder andere Weise zu dir zurückkehren. Egal wann, egal in welcher Form. Im Universum geht es um Symmetrie, um Balance. Es gibt nur den vollkommenen Ausgleich.

Das universelle Gesetz Nr. 5: Alles verändert sich, außer die universellen Gesetze.

Was die Mechanik des Universums angeht, gibt es keine anderen fundamentalen Gesetzmäßigkeiten als solche. Alles andere sind: Glaubenssätze, Meinungen, Perspektiven — und all das kann jederzeit geändert werden. Es gibt kein Gesetz was dich in einem bestimmten Denken verhaften lässt. Wenn Du die Gesetze oben näher betrachtest wirst Du feststellen: sie erlauben dir ALLES.

Hilfreiche Gesetzmäßigkeiten zum besseren Verständnis der physischen Existenz

Schauen wir uns nun einige Anwendungen der oben genannten universellen Gesetzmäßigkeiten an.

Wie oben, so unten

Wir wissen nun: Wir ernten das, was wir säen. Das gilt in ausnahmslos jeder Lebenslage und Situation. Handeln wir aus Liebe, Gutmütigkeit und Harmonie, werden wir entsprechende Früchte ernten, egal ob es für uns sofort so wirken mag oder nicht. Gleiches gilt für Entscheidungen aus dem Ego oder niederfrequenten Energien.

Wie innen, so außen

Ein jeder Mensch, der sich selbst nicht wertschätzt, wird auch von anderen nicht wertgeschätzt werden. Menschen, die sich selbst als das wahrhaftig perfekte Wesen ansehen, dass sie nach einem spirituellen Verständnis auch tatsächlich sind, werden von anderen Menschen ebenso geliebt werden. Selbsthass zieht Hass auf sich, (wahre, nicht Ego-behaftete) Selbstliebe zieht Liebe an sich. Jeder Mensch sollte danach streben, seinen Inneren Frieden zu finden (hier klicken).

Mitgefühl statt Mitleid

Jemand anderem helfen zu wollen ist nur auf den ersten Blick ein nobler Grundsatz. Sobald wir uns in den Lernprozess eines anderen Menschen einmischen, verhindern wir seine Reifung. Entsprechend werden wir auch seine Freundschaft verlieren und uns nur selbst schaden. Regen wir uns permanent über Dinge auf, die uns umgeben, ist das ein ernst zu nehmendes Anzeichen dafür, dass wir eigene Probleme zu bewältigen haben. Wir sollten nicht fremdes Leid auf uns ziehen, und uns unsere eigene Aufgabe künstlich schwerer machen, sondern wahrnehmen was andere fühlen, ohne zu leiden. Man könnte einwenden, dass selbst das Wort Mitgefühl fehl am Platz ist, wie es in diesem externen Artikel zur „Liebe frei von Mitgefühl“ sehr gut begründet wird (hier klicken).

Das Gesetz der Anziehung

Erleben wir uns immer wieder in Situationen, in denen wir bestimmte Muster in anderen provozieren, hat das keine Ursache in all den anderen, sondern in unserem seelischen Innenleben. Unsere eigenen Denkweisen und inneren Haltungen (Werte, Glaubensgrundsätze, etc.) resultieren in Handlungsmustern, die verantwortlich werden für das, was im Außen geschieht — wir erinnern uns: wie innen, so außen. So ist ein klar ablesbares Symptom auch stets, dass wir, solange wir still stehen, immer wieder „die selben Menschen anziehen“. Jede Energie ist darauf bedacht, sich ähnliche Schwingungsmuster zu suchen. Ist etwas im Außen nicht so, wie wir es gern hätten, dann sollten wir uns selbst ändern. Das meint nicht, den Kontakt zu Menschen abzubrechen und sich seine Umgebung zurecht zu manipulieren — das wäre ein symptomatischer Lösungsversuch und verschiebt nur die eigene Aufgabe. Gemeint ist, die eigenen Denkweisen zu ändern — dann ändert sich das Äußere von selbst.

Die Spiegelung

Spiegelung ist eine Funktion, die zum Gesetz der Anziehung gehört. Jeder von uns ist ein Magnet. Wir ziehen das an, was uns ähnlich ist. Je mehr uns eine Eigenschaft einer anderen Person stört, desto mehr sollten wir überlegen, was uns das sagen möchte. Wir sind nie umsonst negativ berührt von äußeren Dingen. Alles, was uns tatsächlich kalt lässt, Dinge, die wir vollkommen gelassen hinnehmen können, gehören in das Reich der aufgelösten Belastungen. Versuche niemanden zu ändern, und flüchte auch nicht, sondern überlege genau, was Du für Dich selbst mitnehmen kannst. Akzeptiere den Spiegel, schätze ihn — und leite Dein eigenes Optimierungspotenzial ab.

Das Gesetz des Widerstandes

Wir haben es schon gesehen: wir bekommen, was wir erwarten — in jeder Hinsicht. So ist es auch mit Widerständen. Nehmen wir uns vor, dass wir diesen oder jenen Fehler nicht machen werden, werden wir genau diesen Fehler machen. Wir sollten uns schlichtweg auf das Ziel konzentrieren, nicht auf das, was wir vermeiden wollen.

Das Gesetz der Projektion

Keine Person ist so, wie Du sie siehst. Jede Person ist für Dich so, wie Deine projizierten Gedanken und Gefühle es modellieren. Jeder positive Aspekt, auch jedes Problem, ist in Dir gereift und entspricht nicht der Realität. Jeder Mensch baut sich gegenüber anderen Menschen (und Dingen) seine eigene Realität. Der eine starrer, der andere flexibler. Der eine weiß was er tut, der andere nicht. Je mehr Gelassenheit eine Person in sich trägt, desto weniger Erwartungen hatte sie vorher.

Das Gesetz des Anhaftens und des Fließens

Dein Leben beginnt nicht, wenn Du dieses oder jenes Ziel erreicht hast. Du kannst jederzeit Dein volles Glückspotenzial abrufen, und es wird sich einstellen, sobald Du bereit dazu bist. Befrei Dich von allem „Wenn — dann“. Lebe im Moment, erwarte das Beste im Jetzt und sei permanent dankbar. Alles Gute fließt zu uns, sobald wir loslassen. Doch hierfür müssen wir Raum schaffen. Haften wir an der Vergangenheit fest, liegt unsere Aufmerksamkeit genau dort. Doch die Vergangenheit ist nicht mehr im Fluss. Sie ist statisch. Und so wird es sich mit uns selbst unserer Situation einstellen. Das einzig Gute an der Vergangenheit ist der Lernprozess, und die jeweiligen Erfahrungen sind Hier und Jetzt in uns — und sie wollen benutzt werden. Im Fluss zu sein heißt als Summe unserer Erfahrungen im Jetzt auf der Welle der Gegenwart zu surfen.

Das Gesetz der Absicht

Es ist unser Geburtsrecht, alles zu bekommen. Egal was es ist. Es wird sich einstellen, sobald wir unsere innere Negativität fallen lassen. Haben wir eine Grundhaltung wie

  • Man hat’s nicht leicht.
  • Man bekommt nichts geschenkt.
  • Das Leben ist kein Ponyhof. 
  • Ohne Fleiß kein Preis.

… und so weiter, dann weisen wir uns nur künstlich in die Schranken, und werden es nicht leicht haben, werden nichts geschenkt bekommen, das Leben nicht als Ponyhof erleben und ohne äußeren Fleiß nichts bekommen. Denken wir hingegen „Ich bekomme alles, was mir zusteht“, wird sich genau diese Fülle an positiven Gefühlen, Ereignissen und wenn es sein muss auch Objekten einstellen, die wir erwarten. Das bezeichnet man auch gern als Gesetz des Wohlstands oder Gesetz der Fülle, doch es ist ein Gesetz viel höherer Natur — das der Aufmerksamkeit, der Erwartung, der Absicht.

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