Datengrundlage
- Auswertungszeitraum
- Nachrichtenverkehr April 2017 bis Juli 2026; Swipe-, Aufruf- und Wink-Daten seit Einführung dieser Funktionen im November 2025
- Ausgewertete Profile
- 3.508 aktive Mitgliedsprofile
- Ausgewertete Interaktionen
- 79.047 (Swipes, Profilaufrufe, Nachrichten, Winks)
- Anonymisierung
- ohne Personenbezug; keine Klarnamen, Kontaktdaten, Freitextzitate oder Einzelprofile
- Aggregation
- ausschließlich aggregierte Kennzahlen; die kleinste einer ausgewiesenen Angabe zugrunde liegende Fallzahl beträgt 21
- Stand
- 29. Juli 2026
Über spirituell orientierte Singles wird viel vermutet und wenig gemessen. Die gängigen Bilder sind schnell zur Hand: esoterisch, weltfremd, überwiegend weiblich, irgendwo zwischen Yogamatte und Kartendeck. Belastbare Zahlen dazu gibt es kaum – Dating-Studien betrachten fast ausschließlich die großen Mainstream-Apps.
Der Herzwandler Dating-Report 2026 schließt diese Lücke. Ausgewertet wurden anonymisierte Profil- und Nutzungsdaten der deutschsprachigen Datingplattform Herzwandler: 3.508 aktive Profile, Suchangaben, Selbstbeschreibungen und Kommunikationsmuster.
Das Ergebnis widerspricht dem Klischee an mehreren Stellen deutlicher, als wir selbst erwartet hätten.
Die Community ist älter und weiblicher, als Dating-Apps es sonst sind
Das auffälligste demografische Merkmal ist die Altersverteilung. Gut sechs von zehn Mitgliedern sind über 45 Jahre alt, der Schwerpunkt liegt zwischen 40 und 60 Jahren. Die klassische Dating-App-Zielgruppe unter 30 macht dagegen nur einen kleinen Bruchteil aus.
Ebenso bemerkenswert ist das Geschlechterverhältnis: Rund 57 Prozent der Mitglieder mit Geschlechtsangabe sind Frauen, etwa 43 Prozent Männer. Auf den meisten großen Datingplattformen ist es umgekehrt – dort herrscht seit Jahren ein struktureller Männerüberschuss.
Interessant wird es beim genaueren Hinsehen: Das Verhältnis kippt mit dem Alter. Unter 40 sind Männer in der Mehrheit, ab 40 stellen Frauen deutlich mehr als die Hälfte, in der Gruppe der 50- bis 59-Jährigen fast zwei Drittel.
Abbildung 1: Altersstruktur der Herzwandler-Community nach Geschlecht
Der Schwerpunkt liegt bei beiden Geschlechtern zwischen 40 und 60 Jahren, bei Frauen etwas später als bei Männern.
Regional verteilt sich die Community zu knapp neun Zehnteln auf Deutschland, der Rest überwiegend auf Österreich und die Schweiz.
Eine knappe Mehrheit sucht ausdrücklich eine feste Beziehung
Bei den Suchangaben zeigt sich ein klares Bild. Von den Mitgliedern, die ihre Suchintention aktiv gesetzt haben, geben rund 51 Prozent ausdrücklich „ernsthafte Beziehung" an. Etwa 13 Prozent suchen Freundschaft, gut 6 Prozent etwas Lockeres.
Gleichzeitig – und das ist kein Widerspruch, sondern Mehrfachauswahl – markieren rund 60 Prozent auch die Option „mal sehen, was passiert". Viele Mitglieder wollen also beides: eine offene Haltung im Kennenlernen und trotzdem ein klares Ziel dahinter.
Auch der Beziehungsstatus passt ins Bild einer erwachsenen Community: Rund drei Viertel sind Single, gut ein Achtel geschieden, ein kleinerer Teil getrennt lebend oder verwitwet. Es handelt sich überwiegend um Menschen mit Beziehungserfahrung, nicht um Erstsucher.
Beim Wunschalter zeigt sich die größte Kluft zwischen den Geschlechtern
Die deutlichste Asymmetrie der gesamten Auswertung betrifft das gewünschte Partneralter.
Frauen suchen im Schnitt auf Augenhöhe: Ihre angegebene Altersspanne liegt praktisch exakt um das eigene Alter herum. Männer geben dagegen eine Spanne an, deren Mittelpunkt gut sechs Jahre unter ihrem eigenen Alter liegt. Zusätzlich fassen Männer ihre Spanne breiter – rund 19 Jahre gegenüber knapp 15 Jahren bei Frauen.
Abbildung 2: Gesuchte Altersspanne im Vergleich zum eigenen Alter
Frauen suchen im Mittel in der eigenen Altersgruppe, Männer im Schnitt rund sechs Jahre jünger.
Bemerkenswert ist, was daraus in der Praxis wird. Bei den tatsächlich zustande gekommenen beidseitigen Verbindungen – 153 Fälle im Auswertungszeitraum – ist der Mann in rund sieben von zehn Fällen der Ältere. Der Altersunterschied beträgt im Median vier Jahre, im Durchschnitt knapp sechs. In knapp einem Viertel der Verbindungen ist die Frau die Ältere.
Damit setzt sich in der Praxis weitgehend durch, was Männer angeben – und kaum, was Frauen angeben. Frauen suchen rechnerisch in der eigenen Altersgruppe, finden sich aber überwiegend an der Seite älterer Männer wieder. Die Präferenz der Männer erweist sich als die durchsetzungsfähigere.
„Liebe" und „Natur" vor „spirituell"
Für die Auswertung der Selbstbeschreibungen wurden die Freitexte der Profile auf wiederkehrende Begriffe untersucht. Das Ergebnis fällt deutlich bodenständiger aus als erwartet.
- Liebe – in rund 34 % der Texte
- Natur – rund 20 %
- ehrlich – rund 16 %
- Herz / Herzens- – rund 16 %
- spirituell – rund 15 %
- Tiefe / tiefgründig – rund 11 %
- Humor – rund 10 %
- Empathie / empathisch – rund 5 %
- Achtsamkeit – rund 4 %
- Tantra – rund 2 %
An der Spitze stehen mit deutlichem Abstand „Liebe" und „Natur" – beide klar häufiger als „spirituell". Die Begriffe „ehrlich", „Herz" und „spirituell" liegen dagegen so eng beieinander, dass die Unterschiede zwischen ihnen innerhalb der statistischen Streuung liegen; sie sind nicht als Rangfolge zu lesen. Belastbar ist dagegen der Abstand von „Humor" zu „Achtsamkeit". Und der Begriff, den viele mit dieser Zielgruppe zuerst verbinden würden – Tantra – taucht in weniger als jedem fünfzigsten Text auf.
Das deutet darauf hin, dass spirituelle Orientierung für die meisten Mitglieder kein Lebensstil-Etikett ist, sondern eine Haltung, die sie eher in gewöhnlichen Worten beschreiben: ehrlich, herzlich, humorvoll, naturverbunden.
Auch in der Länge zeigt sich ein Unterschied: Frauen schreiben ihre Selbstbeschreibung im Schnitt rund ein Viertel länger als Männer.
Musik verbindet mehr als Meditation
Bei den angegebenen Interessen führt nicht das, was man vermuten würde.
Abbildung 3: Häufigste Interessen der Mitglieder
Musik, Natur und Meditation liegen vorn – dicht gefolgt von sehr alltäglichen Themen.
Musik steht mit Abstand an der Spitze, vor Natur und Meditation. Auf Platz vier folgt mit „Das Universum" ein erkennbar spirituelles Thema – unmittelbar danach aber wieder Kochen, Gartenarbeit und Hunde.
Ähnlich gemischt sieht der Lebensstil aus: Rund 40 Prozent bezeichnen sich als Allesesser, etwa 20 Prozent leben vegetarisch, knapp 5 Prozent vegan. Fast sechs von zehn Mitgliedern sind Nichtraucher.
Und beim Thema Tantra, das dem Milieu oft pauschal zugeschrieben wird, geben von den Mitgliedern mit Angabe rund 23 Prozent an, ausdrücklich kein Interesse daran zu haben. Der größte Teil ist schlicht neugierig, ohne eigene Erfahrung.
Beim ersten Treffen gewinnt der Spaziergang
Gefragt nach der bevorzugten Form des ersten Treffens, liegt der Spaziergang mit rund einem Drittel vorn, dicht gefolgt vom Café mit knapp 30 Prozent. Etwa 27 Prozent wählen „überrasch mich".
Der Online-Call, den viele Plattformen seit 2020 als Standard-Zwischenschritt anbieten, spielt dagegen fast keine Rolle. Die Präferenz geht klar zur ruhigen, direkten Begegnung ohne Bühne.
Faktencheck: Gibt es ein spirituelles Sternzeichen?
Diese Frage lag bei einer Plattform für bewusste Begegnungen nahe – und die Daten geben keinen Hinweis darauf.
Abbildung 4: Verteilung der Sternzeichen gegenüber der Gleichverteilung
Die Abweichungen von der Gleichverteilung liegen durchgehend im Bereich statistischer Streuung.
Zwar liegt der Schütze knapp vorn und die Jungfrau am Ende, doch alle zwölf Zeichen bewegen sich nah an der zu erwartenden Gleichverteilung von 8,3 Prozent. Kein Sternzeichen ist auf einer spirituell orientierten Datingplattform nennenswert überrepräsentiert.
Astrologisches Interesse und astrologische Verteilung sind also zwei verschiedene Dinge – ein Befund, der auch für viele Mitglieder selbst überraschend sein dürfte.
Der Abend gehört den Gesprächen, der Sonntag den Anfängen
Die Kommunikationsdaten zeigen einen klaren Tagesrhythmus.
Abbildung 5: Nachrichtenaufkommen im Tagesverlauf
Das mit Abstand stärkste Kommunikationsfenster liegt zwischen 19 und 23 Uhr.
Rund vier von zehn Nachrichten entstehen zwischen 19 und 23 Uhr, mit einem deutlichen Höhepunkt gegen 21 Uhr. Der Vormittag ist vergleichsweise ruhig, ab dem späten Nachmittag steigt die Aktivität kontinuierlich an.
Bei den Wochentagen lohnt sich eine Unterscheidung, die selten gemacht wird: Neue Gespräche beginnen am häufigsten am Sonntag – gut jede fünfte Erstnachricht wird an diesem Tag verschickt. Das größte Gesamtaufkommen an Nachrichten liegt dagegen mitten in der Woche, am Mittwoch und Donnerstag.
Anders gesagt: Am Wochenende fassen Menschen den Entschluss, jemanden anzuschreiben. Unter der Woche entstehen daraus die eigentlichen Gespräche.
Was mit mehr Resonanz einhergeht
Der praktisch verwertbarste Teil der Auswertung betrifft die Frage, welche Profilmerkmale mit mehr Resonanz einhergehen.
Abbildung 6: Wirkung von Profiltext, Fotoanzahl und Profilvollständigkeit
Alle Werte als Index dargestellt; der jeweils niedrigste Ausprägungsgrad entspricht 100.
Drei Muster zeigen sich deutlich:
- Ausführliche Profiltexte gehen mit der stärksten Resonanz einher. Profile mit einer längeren Selbstbeschreibung erhalten rund dreimal so viele Erstnachrichten wie Profile ohne Text. Auffällig: Sehr kurze Texte unter etwa 150 Zeichen bringen praktisch keinen Vorteil gegenüber gar keinem Text.
- Mehrere Fotos erhöhen die Sichtbarkeit erheblich. Profile mit vier oder mehr Bildern werden fast dreimal so häufig aufgerufen wie Profile mit nur einem Bild.
- Vollständigkeit zahlt sich aus. Wer viele Profilangaben ausfüllt, wird deutlich häufiger aufgerufen als jemand mit nur wenigen Angaben.
Auch beim Anschreiben selbst zeigt sich ein klarer Zusammenhang: Ausführliche Erstnachrichten erhalten mehr als doppelt so häufig eine Antwort wie sehr kurze Einzeiler. Der Unterschied liegt dabei kaum in der Textlänge an sich, sondern im erkennbaren Bezug auf das Gegenüber.
Das deckt sich mit einer Beobachtung, die wir bereits an anderer Stelle beschrieben haben: durchdachte Erstnachrichten schneiden sichtbar besser ab.
Was der Report über bewusstes Dating aussagt
Zusammengenommen ergeben die Daten ein Bild, das dem gängigen Klischee spirituellen Datings in wesentlichen Punkten widerspricht.
Die Community ist älter, weiblicher und alltagsnäher als erwartet. Sie beschreibt sich selbst überwiegend in schlichten Worten. Ihre Interessen unterscheiden sich weniger stark vom Durchschnitt, als das Label vermuten lässt. Und sie zeigt bei der Partnersuche dieselbe geschlechtsspezifische Asymmetrie im Wunschalter, die auch aus der allgemeinen Dating-Forschung bekannt ist.
Was sich dagegen tatsächlich unterscheidet, ist die Verbindlichkeit der Suchangaben und die Alltagsnähe der Vorstellungen vom ersten Treffen. Ein Spaziergang als meistgewünschte erste Begegnung ist in der Dating-Landschaft 2026 keine Selbstverständlichkeit.
Methodik
Grundlage des Reports ist die Auswertung anonymisierter Profil- und Nutzungsdaten der deutschsprachigen Datingplattform Herzwandler mit Stichtag 29. Juli 2026. Ausgewertet wurden 3.508 aktive Mitgliedsprofile sowie 79.047 Interaktionen.
Wie die Daten anonymisiert wurden
Die Auswertung erfolgte ausschließlich über aggregierende Datenbankabfragen. Zu keinem Zeitpunkt wurden Einzelprofile, Klarnamen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Fotos oder IP-Adressen in die Auswertung einbezogen oder exportiert.
Geburtsdaten wurden unmittelbar in Altersjahre umgerechnet und nur in Gruppen ausgewiesen. Freitexte wurden nicht gelesen, sondern maschinell auf das Vorkommen zuvor festgelegter Begriffe gezählt; ausgewiesen wird allein, in wie viel Prozent der Texte ein Begriff vorkommt. Es wird kein einziger Profiltext zitiert.
Alle Diagramme zeigen Prozentwerte oder Indexwerte. Absolute Nutzerzahlen erscheinen nur dort, wo sie zur Einordnung der Datenbasis nötig sind. Die kleinste Fallzahl, auf der eine ausgewiesene Angabe beruht, beträgt 21.
Welche Datensätze ausgeschlossen wurden
- Inaktive Konten: gelöschte, gesperrte und nicht freigeschaltete Profile blieben durchgehend unberücksichtigt.
- Unplausible Altersangaben: berücksichtigt wurden nur errechnete Alterswerte zwischen 18 und 99 Jahren. Fehleingaben beim Geburtsdatum erzeugten vereinzelt Werte weit außerhalb dieses Bereichs.
- Vorbelegte Feldwerte: mehrere Profilfelder sind bei der Registrierung mit einem Standardwert belegt. Für die Auswertung der Suchintention wurden ausschließlich Angaben verwendet, die ein Mitglied nachweislich selbst verändert hat. Andernfalls würden Voreinstellungen als bewusste Entscheidungen gezählt.
- Leere und unvollständige Angaben: Profile ohne Angabe im jeweiligen Feld gehen nicht in die betreffende Auswertung ein. Die Grundgesamtheit unterscheidet sich deshalb von Kapitel zu Kapitel; sie ist jeweils genannt.
- Konten des Betreiberteams: Administrations- und Testkonten sind nicht Teil der Auswertung.
Verwendete Definitionen
- Aktives Profil: ein freigeschaltetes, weder gelöschtes noch gesperrtes Mitgliedskonto zum Stichtag.
- Aktiv gesetzte Angabe: ein Profilfeld, dessen Wert nach der Registrierung verändert wurde und damit auf einer bewussten Entscheidung beruht.
- Interaktion: ein Swipe, ein Profilaufruf, eine Nachricht oder ein Wink.
- Erstnachricht: die zeitlich erste Nachricht innerhalb eines Gesprächsverlaufs.
- Beantwortet: ein Gesprächsverlauf, in dem mindestens eine Nachricht der jeweils anderen Person vorliegt.
- Verbindung: beidseitiges Interesse, das heißt beide Seiten haben einander unabhängig voneinander positiv bewertet.
- Altersunterschied: die Differenz der Altersjahre beider Beteiligten einer Verbindung. Bei Verbindungen zwischen einem Mann und einer Frau wird das Alter des Mannes abzüglich des Alters der Frau ausgewiesen; ein positiver Wert bedeutet, dass der Mann älter ist.
- Gesuchte Altersspanne: die von einem Mitglied selbst gesetzte Unter- und Obergrenze des gewünschten Partneralters.
Bekannte Verzerrungen
Vier Einschränkungen sind für die Einordnung der Ergebnisse wesentlich.
Selbstselektion. Beschrieben werden Menschen, die sich bewusst für eine auf achtsames Kennenlernen ausgerichtete Plattform entschieden haben. Die Ergebnisse gelten für diese Gruppe und sind nicht repräsentativ für Singles im deutschsprachigen Raum insgesamt. Der überdurchschnittlich hohe Altersschnitt ist zu einem Teil Folge dieser Selbstselektion.
Selbstauskunft ohne Prüfung. Alle Profilangaben stammen von den Mitgliedern selbst und wurden nicht verifiziert. Bei Merkmalen wie Körpergröße, Figur oder Rauchverhalten ist mit sozial erwünschten Antworten zu rechnen. Auch die Suchintention beschreibt eine Absicht, nicht notwendigerweise das spätere Verhalten.
Ungleiche Ausfüllquoten. Die Felder sind unterschiedlich häufig belegt: Von einer Selbstbeschreibung bis zur Angabe der Augenfarbe reicht die Spanne von rund 40 bis über 80 Prozent der aktiven Profile. Wer viele Felder ausfüllt, ist tendenziell engagierter. Auswertungen zu selten belegten Feldern beschreiben deshalb eher die aktivere Teilgruppe als die Gesamtheit. Felder mit einer Belegung unter fünf Prozent – etwa Angaben zu Kindern, Bildung oder Neurodivergenz – wurden vollständig ausgespart.
Korrelation ist keine Ursache. Die dargestellten Zusammenhänge zwischen Profilgestaltung und Resonanz sind Zusammenhänge, keine nachgewiesenen Wirkungsketten. Ein ausführlich ausgefülltes Profil kann selbst die Ursache für mehr Zuspruch sein – ebenso gut können Mitglieder, die sich diese Mühe machen, auch in anderer Hinsicht aktiver oder offener auftreten. Beides lässt sich mit diesen Daten nicht trennen.
Hinzu kommt eine zeitliche Einschränkung: Swipe-, Aufruf- und Wink-Funktionen bestehen erst seit November 2025. Für diese Interaktionsformen liegen daher keine längeren Zeitreihen vor. Ab dem Report 2027 sind Vorjahresvergleiche möglich.
Zitation und Nutzung
Die Ergebnisse dieses Reports dürfen unter Angabe der Quelle frei zitiert werden. Wir bitten um folgende Quellenangabe:
Quelle: Herzwandler Dating-Report 2026, Auswertung anonymisierter Profildaten.
Für Presseanfragen oder weiterführende Auswertungen stehen wir zur Verfügung. Der Report wird jährlich aktualisiert, sodass ab 2027 auch Veränderungen im Zeitverlauf dargestellt werden können.
Fazit
Die zentrale Erkenntnis des Reports
Frauen suchen auf Augenhöhe, Männer im Schnitt sechs Jahre jünger. In der Praxis setzt sich die Präferenz der Männer durch: In rund sieben von zehn Verbindungen ist der Mann der Ältere – im Median um vier Jahre.
Herzwandler Dating-Report 2026, siehe Abbildung 2
Spirituell orientierte Singles sind erwachsener, bodenständiger und in ihren Wünschen konkreter, als das Bild von außen es nahelegt. In ihren Selbstbeschreibungen stehen „Liebe" und „Natur" vor „spirituell", als Interesse nennen sie Musik häufiger als Meditation, und sie wünschen sich als erste Begegnung am liebsten einen Spaziergang.
Was sie von anderen Datingnutzern unterscheidet, ist weniger ein besonderes Weltbild als eine bestimmte Geschwindigkeit: Sie nehmen sich beim Beschreiben, beim Schreiben und beim Kennenlernen erkennbar mehr Zeit.
Über den Herzwandler Dating-Report
Der Herzwandler Dating-Report erscheint regelmäßig und basiert auf anonymisierten, aggregierten Auswertungen der Herzwandler-Community. Journalisten dürfen Grafiken unter Quellenangabe verwenden.
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