Die universelle Matrix

Spätestens seit dem Film Matrix verwenden wir im alltäglichen Sprachgebrauch gern den Begriff Matrix für das künstliche Konstrukt in dem wir jeden Tag zur Arbeit geben und leben. In der Esoterik-Szene wird wiederum auch oft das Wort der spirituellen Matrix verwendet. Um das Gewirr komplett zu machen kennen wir den Matrix-Begriff auch noch aus der Schule. Was hat es damit auf sich und wie fügt es sich in die Spiritualität ein?

Verschiedene Matrizen

Zu dieser Frage müssten wir zunächst den Begriff der Matrix klären, der heute sehr inflationär verwendet wird. Eine Matrix ist zunächst nur eine Strukturierung von Informationen.

Wir meinen damit beispielsweise:

  • Mathematische Koordinatensysteme
  • Biologische Zellsubstanzstrukturen
  • Materialien von Verbundwerkstoffen
  • Gern auch eine strukturierte Anordnung von Absperr-Kegeln auf der Autobahn
  • etc. pp.

Damit will ich sagen: der Begriff Matrix braucht einen Kontext.

Matrix

Energieportionen als bewusst strukturierte Informationen

Die künstliche Matrix

Zunächst sprechen wir oft von der sogenannten „künstlichen Matrix“, in die wir eingebettet sind — und täglich in ihr leben, sobald wir einkaufen, den Forderungen des Finanzamts nachkommen und zur Tankstelle fahren. Diese Matrix können wir aber vor allem auch erfahren durch ein Blick in manipulierende Medien, einen sich ständig wiederholenden Arbeitsalltag und/oder die trägen, sich selbst verstärkenden Glaubenssätze der westlichen Gesellschaft. Das wurde eben bekannt als die „künstliche Matrix“, in der wir alle Leben. Doch die soll für uns gerade weniger spannend sein, da Du sie wohlmöglich längst als Scheinwelt erkannt hast und dich weiter entwickeln möchtest.

Die Matrix als alles das ist: Bewusstsein, Energie, Information

Keine dieser Matrizen ist weniger real als die andere, aber das Universum besteht eben aus einer fundamentalen „Matrix“. Mit dieser Matrix ist ein Verbund aus Bewusstsein, Energie und Information gemeint. Ein Bewusstsein wirkt über einen Informationsraum auf eine energetische Struktur und erzeugt dadurch etwas — beispielsweise Materie, oder aber einfach einen Gedanken oder ein Gefühl.

Die spirituelle Matrix-Definition

Wir können prägnant sagen:

„Die Matrix ist ein durch universelles Bewusstsein strukturiertes Energiefeld voller Informationen. Die Matrix ist physische Realität und mehr.“ (Herzwandler.net)

Neben unserem scheinbar separaten Bewusstsein existiert eigentlich nur ein einziges Bewusstsein im Universum. Wir sind alle ein Teil davon, und dennoch sind wir alle vollständig dieses göttliche Bewusstsein. Ich hoffe hierdurch wird die Verwobenheit deutlich, und genau dort kommt der spirituelle Matrix-Begriff her.

Was sieht man in der Matrix?

Zur Frage, was man in der Matrix sieht, siehst Du nun also schon: Du blickst in die Matrix, sobald Du dich umschaust. Realität ist eine Reflektion deines Bewusstseins. Ob sich diese Erfahrung durch ein Gefühl, einen Gedanken, einen Geruch, eine Tastempfindung, oder ähnliches darstellt, ist irrelevant. Jede Information ist empathisch wahrnehmbar. Jeder Mensch ist ein Medium zur Wahrnehmung der Matrix.

Es ist nur so, dass ein jeder Mensch zunächst eine Art „Bewusstseinsschranke“ erfährt. Die beschränkt die Wahrnehmung der Matrix auf die Dinge, die unmittelbar in Relevanz für das einfache Selbst sind. Gesteigerte Empathie ist ein Symptom für ein wachsendes Bewusstsein. Empathie ist ein erster Hellsinn. Der Filter vor der Matrix wird dünner.

Der sich auflösende Matrix-Schleier

Mit weiter steigendem Bewusstsein erfährt man immer mehr über die Dinge, in dessen Richtung die eigene Aufmerksamkeit gelenkt wird. Ist man im Jetzt und setzt sein gebündeltes Bewusstsein auf eine frei wählbare Stelle, ist es als richtet man eine Taschenlampe auf einen dunklen Bereich in einem Raum, und erlebt das was dort zu sehen ist mit seinen eigenen Sinnen nach.

Das kann sich dann aber eben wieder ganz unterschiedlich äußern:

  • durch eine taktile Empfindung
  • durch etwas das man vor dem geistigen Auge sieht
  • durch etwas dass man hört
  • etwas das man fühlt oder real sieht

Wichtig ist, dass die Trennung zwischen diesen unterschiedlichen Reiz-Konzepten in der geistigen Welt aber weit weniger relevant ist. Die Sinne verschmelzen miteinander, sodass man gar nicht immer sagen kann, welche Form von menschlichem Reiz man damit am ehesten assoziieren würde. Das nennt sich Synästhesie.

Konkrete Beispiele für das Lesen der Matrix

Ohne konkrete Beispiele bist Du nun aber ggf. noch nicht glücklich, ich bringe mal drei:

  1. Ich kann die energetische Signatur einer Person greifen. Zwei verschiedene Personen fühlen sich entsprechend unterschiedlich an. Auf dieser Grundlage lässt sich vergleichen und unterscheiden, ohne sich physisch begegnen zu müssen. Als hätten zwei Autos einfach eine andere Farbe. Matrix-Eindrücke sind nie wertend, das tut nur der Mensch. Daraus lässt sich lesen, wer mich gleich anruft, wer mir geschrieben hat, wer an der Tür steht, etc.
  2. Im Falle von dem, was der Mensch „Jenseits-Kontakt“ nennt: man fühlt sich in einen Verstorbenen ein und fühlt das was er einem zeigen will. Wenn es um seinen eigenen Tod geht, spürt man beispielsweise einen Druck an der Kehle. Dieser Eindruck ist aber nie stärker als man es selbst zulässt. Die Geistige Welt überstimmt nie unseren freien Willen.
  3. Im Falle von Geistführerkommunikation: man geht in die innere Stille, stellt eine Frage und erhält ein Bild vor Augen. Manchmal sehe ich meine Vergangenheit und einen dazu passenden Moment aus der letzten Zeit. Beide stellen sehr ähnliche Situationen dar, aber meine Reaktion ist vollkommen anders. Das soll einem dann zeigen, wo man wie gewachsen ist. Eine weitere Frage ist noch nicht ganz zu Ende gedacht, dann kommt auch schon die passende Antwort: ein Bild plus ein Gefühl für etwas, das mich noch „anhebt“, das heißt worauf ich noch mehr reagiere als ich vielleicht möchte.

Diese drei Sachen zeigen also nun vielleicht wie unterschiedlich bestimmte Sinneseindrücke folgen können, wenn man in der Matrix liest. Dazu ist wichtig, dass man nicht überall herumschnüffelt. Wenn es mich betrifft, tu ich es. Wenn es andere betrifft, warte ich auf einen Auftrag von demjenigen oder erfrage ein OK vom Universum.

Das kommt dann, wenn man etwas wissen soll, um jemandem zu helfen o.ä., oder wenn einfach keine Gefahr besteht. Du kennst das ggf. vom Remote Viewing: man guckt die Rückseite des Mondes an um die außerweltlichen Bauten zu betrachten. Das wäre ein spannender Fall für den Einsatz der Zirbeldrüse bzw. des dritten Auges der auch gleich zeigt, wie unwichtig Entfernungen sind.

Die Untrennbarkeit von Matrix und außersinnlicher Wahrnehmung

Alle Punkte in Raum und Zeit sind verbunden. Das ist die Grundlage für außersinnliche Wahrnehmung (extrasensory perception / ESP, wenn Du weiter nachforschen möchtest). Es ist auch die Grundlage für alle technischen Raffinessen, die wir demnächst entwickeln werden, beispielsweise einen Anti-Graviton-Antrieb, etc. Bei ESP vs. Antrieb sieht man auch wieder wunderschön, dass die konzeptionelle Trennung von Dingen nicht real ist. Der Mensch versteht es nur nicht anders.

Wenn Du dir jetzt denkst: „Dann würde ich meinen Seelenpartner ja einfach aufsuchen können, weil ich lesen kann wo er/sie sich befindet!“ — Jein :) Sämtliche Informationen sind zwar in der Matrix vorhanden — sonst hätte die betreffende Person kein Aussehen und keinen Aufenthaltsort. Sie wäre dann nicht existent.

Alle Attribute des scheinbar getrennten Seins sind also Bestandteil der Frequenz einer Struktur, auch die örtliche Lokation. Doch dass alles in der Matrix ist bedeutet nicht, dass Du auf diese Information Zugriff hast, bevor Du gemäß dem freien Willen deines Höheren Selbst und deinem Seelenplan so weit sein möchtest jemanden gezielt nur aufsuchen zu wollen ohne den Weg dort hin zu er-leben.

Doch die Frage danach ist nicht relevant, weil man ja gerade durch geistiges Wachstum entlang des Weges zum Ziel erst die Frequenz erreicht die man braucht um die derjenigen welchen anzuziehen. Lebt man nicht im Jetzt dauert es nur länger, weil man dann weniger der Informationen, die für jetzt vorgesehen sind, aufsammelt. Man beschleunigt nur durch minimale Gegenwehr, mit 0% grübeln und 100% Urvertrauen.

Das ist der direkte Weg, den Du dir vielleicht wünschst. Um im Jetzt leben zu lernen, ist das direkteste Mittel wiederum das Erlernen der Meditation.

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