Depression — was tun?

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Es mag zunächst hoffnungslos aussehen, doch wer von Depressionen geplagt ist, kann einiges dagegen tun. Dieser Beitrag erläutert Sofortmaßnahmen bei Depressionen. Depression: was tun?

Was sind Depressionen?

Zunächst einmal stellt sich die Frage, was eine Depression überhaupt ist. Gemäß dem Klassifikationssystem psychischer und anderer Erkrankungen (ICD 10) ist eine Depression eine psychische Störung mit Zuständen psychischer Niedergeschlagenheit.

Sie wird in der Psychiatrie den affektiven Störungen zugeordnet, meint also eine klinisch bedeutsame Veränderung der Stimmungslage. Entsprechend sind vorübergehende Stimmungsschwankungen — ob charakterlich bedingt oder extern beeinflusst — sowie emotionale Tiefphasen — beispielsweise nach einer Trennung — nicht mit einer Depression gleich zu setzen.

Symptome: Wie erkenne ich eine Depression?

Mit dem Wissen über die Definition einer Depression, stellen wir uns folgende Frage: Leide ich an einer vorübergehenden Betrübtheit, oder an einem tiefgreifenden seelischen Niederschlag?

Depression, was tun?

Unabänderlich tief?

Folgende Symptome und Anzeichen können eine Depression charakterisieren:

  • Innere Leere (Traurigkeit, Mut- und Hoffnungslosigkeit)
  • Energielosigkeit (auch verminderte Entschlusskraft und geringe Konzentrationsfähigkeit)
  • Selbstzweifel (auch Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle)
  • Ängste (bis hin zu Suizidgefahr)
  • Physische Anzeichen (Schlafstörungen, Appetitverlust, Libidoverlust, körperliche Überforderungserscheinungen)

Wenn Du über einen längeren Zeitraum einen Teil dieser Symptome für Dich mit „Ja“ beantworten kannst, unterliegst Du womöglich einer Depression.

Andernfalls machst Du vielleicht auch nur eine emotional schwierige Phase durch, was ähnliche, aber abgeschwächte Symptome über einen kürzeren Zeitraum auslöst.

Erste Hilfe

Sobald Du Dir sicher sein kannst, dass Du unter einer Depression leidest, stellt sich die Frage: was tun? Hier ist klar und ehrlich zu sagen: die Hilfe durch einen professionellen Psychotherapeuten wird dir nicht erspart bleiben. Es gibt jedoch eine Reihe von „Sofortmaßnahmen“, die unmittelbar nach der Erkenntnis darüber, dass sich eine Depression bei sich selbst oder im Bekanntenkreis manifestiert hat, helfen können.

Hilfe bei fortgeschrittener Depression: was tun?

Es gibt ganz verschiedene Ansätze, sich einer Depression zu nähern. Zunächst einmal gibt es natürlich den allgemeinen Rat zu Antidepressiva, der hier nicht weiter vertieft wird, da er ärztlich verschrieben werden muss. Das setzt eine passende Diagnose voraus, die wiederum nur auf eine eingehende psychiatrische Untersuchung folgen kann.

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Liegt jedoch keine Depression nach ICD-Klassifikation vor, und handelt es sich lediglich um eine depressive Verstimmung, dann gilt mehr denn je: Jeder von uns hat die Höhe sich selbst zu helfen — und das auch ganz ohne seinen Körper mit Drogen wie Cannabis beeinflussen zu müssen.

Unabhängig davon, ob deine veränderte Stimmungslage einen pathologischen Hintergrund hat oder nicht, gilt: Jede emotionale und psychische Verstimmtheit, inklusive der Depression, hat eine Ursache in uns selbst. Das meint vor allem die Fähigkeit, mit bestimmten äußeren Einflüssen umzugehen.

Ein depressiver Mensch hat wie kein anderer die Aufgabe, sich selbst kennen zu lernen, Selbsterkenntnis zu erfahren. Das wiederum funktioniert beispielsweise über die folgenden Methoden, ohne dass sie eine vollständige oder gar sofortige Heilung versprechen sollen:

Solltest Du bislang den Gang zum Psychologen oder gar Psychiater meiden wollen, probier gern eine oder mehrere der genannten Methoden. Sei dir aber immer bewusst, dass sie keinerlei Ersatz zu einer therapeutischen Behandlung ersetzen. Je nachdem, in welchem Zustand Du Dich befindest, kannst Du Dir aber ggf. noch völlig allein helfen — vor allem ohne Drogeneinsatz.

Depressions-Prävention

Das beste Mittel für sich selbst ist natürlich, eine Depression gar nicht erst entstehen zu lassen. Ob wir es mögen oder nicht, die eigenen Denk- und Handlungsweisen sind verantwortlich für sämtliche emotionalen Leiden. Hier hilft nur sich selbst einmal kräftig in Frage zu stellen, aber gleichzeitig unbedingt Selbstbewusstsein aufzubauen.

Hierzu empfehle ich Dir die Bücher „Das kleine Übungsheft – Positive Psychologie“ und „Das kleine Übungsheft – Selbstbewusstsein„. Auch alle sonstigen kleinen Übungsbücher kann ich dir ans Herz legen.

Wie kommt es denn zu einer Depression? Durch mangelhaftes Betrachten unserer eigenen Bedürfnisse, und der vielleicht unausgereiften Fähigkeit, das Leben so zu gestalten, wie es einem selbst gut tut. Nicht die äußeren Umstände sind schuld, sondern wie wir mit ihnen umgehen, sie gestalten.

Hier gibt es interessante Parallelen zum Burnout. Siehe dazu auch mein Artikel zur Burnout-Prävention.

Auf sämtliche Bereiche einer potenziellen Depression — Schmerz-Linderung, Ursachen-Auflösung, Blockaden-Prävention — gehe ich in meinem Buch „Der Schlüssel zum inneren Frieden: Hindernisse und Methoden der Selbst-Erkenntnis — eine Anleitung zum Glücklichsein“, welches Du hier findest (bitte klicken), näher ein.

Ich hoffe dieser Beitrag und seine Verweise helfen Dir beim Bekämpfen Deiner Niedergeschlagenheit.

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