Stufe 3 · Zu zweit gelesen Modul 11 von 18
Zeichen vergleichen, ohne zu urteilen
- 12 Minuten
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Die Annahme, mit der fast jeder herkommt
Die Annahme lautet: Ein Vergleich zweier Zeichen ergibt eine Zahl. 73 Prozent, vier von fünf Sternen, „sehr gut geeignet".
Jede solche Zahl ist erfunden. Nicht ungenau, nicht grob — erfunden. Es gibt keine Rechenvorschrift in der Überlieferung, aus der sich ein Prozentwert ergäbe, und es gibt nichts, woran man ihn messen könnte.
Warum keine Prozentzahl
Eine Prozentzahl setzt zweierlei voraus: eine Skala und einen Maßstab. Beides fehlt.
Die Skala fehlt, weil die drei Regeln aus Modul 9 keine Abstufungen kennen. Ein Paar steht in einer Dreiergruppe oder nicht. Es ist ein Gegenpaar oder nicht. Dazwischen gibt es nichts, was sich in Zehntel zerlegen ließe.
Der Maßstab fehlt, weil niemand je nachgezählt hat, wie viele Paare mit welcher Zeichenkombination zusammengeblieben sind. Eine Prozentzahl würde behaupten, es gäbe eine Erfolgsquote — und die Grundlage dafür existiert nicht.
Sie ist nicht bloß falsch, sie ist wirksam. Wer liest, dass er zu jemandem „nur zu 34 Prozent" passt, geht anders in das nächste Gespräch. Eine Zahl wirkt wie eine Messung, auch wenn keine dahintersteht.
Deshalb steht in diesem Bereich keine — auch nicht als „Richtwert" oder „Tendenz".
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Wer hier sonst noch liest
Diese Seite gehört zu einer Partnerbörse. Angemeldet siehst Du hier Menschen, die zu Deinen eigenen Angaben passen — ausgewählt nach denselben Regeln wie in der Suche, nicht nach dem Sternzeichen.
Ausgewählt allein nach Euren gegenseitigen Angaben — nicht nach dem Zeichen. Wer welches trägt, steht hier absichtlich nicht: Das gehört zum Vergleich zu zweit und verlangt beidseitige Freigabe.









