12.01.–24.01. · 15.07.–25.07.
Ulme
Die gute Gesinnung
Der Baum, den es in Mitteleuropa fast nicht mehr gibt.
Was Ulme zugeschrieben wird
Der Ulme wird eine Geradheit zugeschrieben, die nicht auf Wirkung zielt: jemand, der tut, was er für richtig hält, auch wenn es nicht ankommt.
Was daran trägt
- steht zu unbequemen Positionen
- hilft, ohne es zu erzählen
- lässt sich schwer umdrehen
Was es kostet
- verwechselt Recht haben mit Recht bekommen
- verzeiht Unaufrichtigkeit kaum
- erklärt zu selten, warum
Gleich viele Zeilen auf beiden Seiten, und das ist keine Kosmetik: Eine Liste, die durchweg besser klingt, ist eine Wertung, die niemand ausgesprochen hat. Ein Prüfer zählt bei jedem Lauf nach.
In Partnerschaft
Ihr wird nachgesagt, verlässlich zu sein und bei gebrochenem Vertrauen keine zweite Fassung zuzulassen.
Zwei Zeichen nebeneinanderlegen →
Der Baum selbst
Ulmus
Das Ulmensterben, ein eingeschleppter Schlauchpilz, hat seit den 1920er Jahren einen Großteil der europäischen Ulmen getötet. Der Baum dieses Zeichens ist in Deutschland selten geworden — das ist der Stand, nicht eine Deutung.
Dieser Absatz ist der einzige auf der Seite, der sich nachprüfen lässt. Alles darüber ist Überlieferung.
Was bei den Kelten belegt ist
Keine belegte keltische Zuschreibung.
Was Ulme nicht bedeutet
Nicht „der gute Mensch". Ein Stichwort ist eine Überschrift, kein Zeugnis.
Welche Zeichen die Überlieferung danebenstellt
Diese Listen sind zusammengetragen und nie miteinander abgeglichen worden — es kommt vor, dass ein Zeichen ein anderes nennt und umgekehrt nicht. Der Vergleich zu zweit sagt, in welcher von drei Lagen ein Paar steht, und gibt bewusst keine Prozentzahl aus.
Alle 21 Zeichen
Das Datum ist gerechnet und nachprüfbar. Was den Zeichen zugeschrieben wird, ist Überlieferung und keine Messung — es sagt nichts darüber, wie Du bist, und sagt nichts voraus.
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