14.06.–23.06. · 12.12.–21.12.
Feigenbaum
Die Empfindsamkeit
Ein Mittelmeerbaum — wie Zypresse und Ölbaum.
Was Feigenbaum zugeschrieben wird
Dem Feigenbaum wird zugeschrieben, weich zu sein, ohne nachgiebig zu sein: jemand, dem viel nahegeht und der trotzdem weiß, was er braucht.
Was daran trägt
- bleibt in Konflikten menschlich
- weiß, was ihm guttut
- hält an Menschen fest
Was es kostet
- reagiert gekränkt statt deutlich
- braucht viel Rückzug
- meidet, was anstrengend werden könnte
Gleich viele Zeilen auf beiden Seiten, und das ist keine Kosmetik: Eine Liste, die durchweg besser klingt, ist eine Wertung, die niemand ausgesprochen hat. Ein Prüfer zählt bei jedem Lauf nach.
In Partnerschaft
Ihm wird nachgesagt, Familie und Vertrautheit zu suchen — und Kritik lange mit sich herumzutragen.
Zwei Zeichen nebeneinanderlegen →
Der Baum selbst
Ficus carica
Die Feige ist keine Frucht, sondern ein nach innen gestülpter Blütenstand. Die meisten Sorten brauchen zur Bestäubung eine einzige Wespenart.
Dieser Absatz ist der einzige auf der Seite, der sich nachprüfen lässt. Alles darüber ist Überlieferung.
Was bei den Kelten belegt ist
Der Feigenbaum wuchs im keltischen Siedlungsgebiet nicht.
Was Feigenbaum nicht bedeutet
Nicht „dünnhäutig". Empfindsamkeit ist Wahrnehmungsfähigkeit, und sie hat einen Preis wie jede.
Welche Zeichen die Überlieferung danebenstellt
Diese Listen sind zusammengetragen und nie miteinander abgeglichen worden — es kommt vor, dass ein Zeichen ein anderes nennt und umgekehrt nicht. Der Vergleich zu zweit sagt, in welcher von drei Lagen ein Paar steht, und gibt bewusst keine Prozentzahl aus.
Alle 21 Zeichen
Das Datum ist gerechnet und nachprüfbar. Was den Zeichen zugeschrieben wird, ist Überlieferung und keine Messung — es sagt nichts darüber, wie Du bist, und sagt nichts voraus.
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